Forum: Politik
Machtkampf in Ägypten: Muslimbrüder rufen zur Woche des Widerstands auf
AP

Ägypten versinkt in Gewalt und ein Ende ist nicht in Sicht. Am "Tag der Wut" sind landesweit bislang mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen. Trotz vieler Opfer in ihren Reihen wollen die Muslimbrüder weiter gegen die Armee protestieren.

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covar 17.08.2013, 23:22
70. Wahllüge

Die mit einer Wahllüge demokratisch gewählten Muslimbrüder wollen aus Ägypten nun doch einen Gottesstaat machen. Die Mehrheit der Ägypter wollen es anscheinend nicht. Hat Jemand eine Idee, wie man diese Situation friedlich löst?

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covar 17.08.2013, 23:24
71. Wahllüge

Die mit einer Wahllüge demokratisch gewählten Muslimbrüder wollen aus Ägypten nun doch einen Gottesstaat machen. Die Mehrheit der Ägypter wollen es anscheinend nicht. Hat Jemand eine Idee, wie man diese Situation friedlich löst?

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lupus2000 17.08.2013, 23:30
72. Mythos des undemokratischen Putsches

Wenn man sich die Zahlen anschaut: Es haben 13 Mio. Ägypter in der Stichwahl für Mursi gestimmt. Aber 22 Mio. haben die Petition zu seiner Abwahl unterzeichnet.

Dann ist der "Putsch" doch eher die Umsetzung des mehrheitlichen Wunsches gewesen, oder nicht?

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Morrison 17.08.2013, 23:31
73. Für alle Menschenrechtler hier im Forum

Die Menschenrechte sind ein Erzeugniss der westlichen Kultur!
Es gibt sie nicht in der Bibel und nicht im Islam!
Helmut Schmidt

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saaman 17.08.2013, 23:32
74. Das Militär und die Muslimbrüder

Der Sturz von Murzi war sicher keine zu begrüßende Handlung. Aber seine Präsidentschaft war für Ägypten Rückschritt. Religiöse Fanatiker sind aus meiner Sicht psychisch Kranke. Nur ein kranker Mensch kann einen Tag des Hasses ausrufen. Vor allen wollen solche Fanatiker anderen ihre Werte aufzwingen und werden damit gemein gefährlich. Andererseits habe ich kein Verständnis dafür, warum die anders denkenden nicht demonstrieren bzw. protestieren dürfen. In Ägypten gibt es leider Unterdrückung. Von beiden Seiten der Front.

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Krischan01 17.08.2013, 23:39
75. optional

Ich habe selten so viel gewirbelten Mist auf einen Haufen gelesen, sicher kann man geteilter Meinung sein ob es nicht ratsam gewesen wäre den MB eine Chance zu geben die Regierung mit Gemäßigten Kandidaten fort zu führen, ob wohl ich vermute das es die nicht gegeben hat oder die nicht zu Wort gekommen sind. Aber wer mit Gewalt gegen Minderheiten vorgeht Kirchen Anzündet und Polizisten erschießt hat alle Demokratische Legitimation verloren und muss sich nicht Wundern wenn die Armee mit Härte durchgreift, alle die das in Abrede stellen fallen auf eine Propaganda herein die ihresgleichen sucht. Was der Westen der das auch noch zum Glück nur teilweise Unterstützt sich da erneut leistet spottet jeder Beschreibung, ich bin entsetzt mit welchem Hass sich hier einige in Szene setzen und offenbar völlig ausblenden das dort auch völlig Unschuldige zu Tode kommen. Jeglicher Aufruf zur Wut ist völlig Unverantwortlich schürt und billigt die Gewalt, allein dadurch da sollte einem doch schon ein Licht aufgehen.

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wolke4 17.08.2013, 00:01
76. Scherbenhaufen

ein Land voller Probleme, wachsende Bevölkerung auf einem zu 90 % aus Wüste bestehendem Land, mit wachsender Bevölkerung, abhängig von Weizen-Importen und Einnahmen aus dem Tourismus-Geschäft... aber Hauptsache man kann sich gegenseitig die Köpfe einhauen. Der Gewinner bekommt eine Hand voll Erdnüsse...

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steffenm. 17.08.2013, 00:03
77. Wie kann es...

...in dem Land noch unbeteiligte Demonstranten geben die in Panik von irgendeiner Brücke springen?!All jene Trottel die da noch Mitmarschieren lesen entweder keine Zeitung oder sind einfach doof, denn wenn das Militär schon sagt es erschiesst alle Menschen die an den Demos teilnehmen dann würde ich das auch nicht unterschätzen. Vor allem nach dem was da letztens alles los gewesen ist. In dem Land soll niemand so tun als wenn er unschuldig ist. Die Leute wissen was sie tun wenn sie Leute der gegnerischen Partei erlegen. Wir sollten uns einfach raushalten und maximal versuchen allen Parteien soviel Waffen wie irgendmöglich anzudrehen!!!

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marcCOC 17.08.2013, 00:07
78.

Das Problem, was die mil. Übergangsregierung hat, dass sie gegen eine damalige Mehrheit einer Partei antreten muss. Es soll ein demokratisch aber doch islam gepregter Staat sein und alles wird dafür getan um die Wogen zu glätten. Es war aber abzusehen, dass eine Mehrheit auf die Straße gehen wird und dabei nicht zusehen wird, wie vorheriges, wieder den Erdboden gleichgemacht wird. Wenn es so weiter geht, darf man es mit den Auseinandersetzungen wie im Syrien-konflikt gleichstellen. Der Staat möchte nicht das, was Ihr Volk gerne möchte. Da fragt man sich doch, wer wählt in einem "demokratischem" Land den Staatsapperat? Daher sollten unbedingt Neuwahlen her, um die Thematik zu besänftigen.

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unbegabt 17.08.2013, 00:15
79.

Zitat von sysop
Ägypten versinkt in Gewalt und ein Ende ist nicht in Sicht. Am "Tag der Wut" sind landesweit bislang mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen. Trotz vieler Opfer in ihren Reihen wollen die Muslimbrüder weiter gegen die Armee protestieren.
Mal ehrlich, und das meine ich nicht sarkastisch, sondern eher ernst gemeint: wenn es da unten kein Öl gäbe (ja, Ägypten hat keins, ich meine die Region), dann sollte es uns Europäer, Asiaten, Amerikaner mit verlaub: scheissegal sein, was da abgeht. Wäre das irgendein zentarlafrikanischer Staat, gäbe es auch nicht so einen menschenrechtlichen Skandal. Und ehrlich...wen?, wen interessiert das da unten? Ja, es gibt da Gefechte...seltsamerweise haben beide Seiten Waffen und denken nicht daran Ruhe zu geben...Die USA haben es, mal wieder, als erste erkannt: halt dich aus einem lokalen Konflikt raus, wenn du nichts zu sagen hast. Ich mag weder die Diktatur, und schon garnicht diese Moslem-Gang... auch, wenn viele hier im Westen geneigt sind zu sagen: lieber westlich orientierte Diktatur, als bärtige Paradiesphantasten an der Macht. Ich bin vllt einer von einer Minderheit, die wirklich ehrlich sind: Keinen Nutzen? Keine Intervention! Schluss aus! Wieso sollen unsere Soldaten womöglich, oder auch nur unsere Steuergelder für eine Kultur geopfert werden, die nicht einmal in der Lage und Willens ist, sich an einen Tisch zu setzen. Es ist auch die westliche Überheblichkeit zu denken, dass alle Völker der Welt unsere Werte haben und vertreten. Damit haben sich die USA von Korea bis Irak die Finger verbrannt, und daraus gelernt, nur Europa, in seiner Selbstlosigkeit..., der Verständnis-Kontinent muss sich allen gegenüber beweisen, und hinterrücks jedem "Vive la France" und "am deutschen Wesen soll die Welt genesen" aufzwingen. Wer die arabische Kultur mal kennen würde, weiss, dass sie 100% anders tickt, als die Euro-amerikanische, egal wie gebildet ihre Vertreter sein mögen. Auch, wenn man von dem tollen kulturellen Austausch redet und der Gemeinsamkeit der drei Weltreligionen...NEIN...diese Kultur tickt _absolut_ anders. Eher haben Europa und Nord-Korea was gemeinsam, als Europa und ein arabischer Staat. Meine Hoffnung liegt bei den Persern...einmal kommen diese zurück, und das sind Menschen, mit denen man vllt, wer weiss, eine gemeinsame Zukunft im nahen Osten aufbauen kann. Aber sicherlich nicht mit Diktatoren, Moslem-Fanatikern und denen dazwischen.

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