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Machtkampf in der AfD : Der Zerfall
DPA

Die AfD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag hat sich gespalten. Es geht auch um die Macht im Bund: Eine Gruppe um Parteichef Jörg Meuthen hat den Kampf gegen die Co-Vorsitzende Frauke Petry aufgenommen.

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kappelc 05.07.2016, 20:09
1. und wieder mal das gleiche Spiel

Und sicher wird die AfD, wieder einmal, untergehen. Stimmt´s oder habe ich recht? Solche Häutungen sind völlig normal für eine junge Partei. Das wird jeder Politikwissenschaftler bestätigen. Die interessante und entscheidende Frage ist nur, ob die AfD den "Grünen-Weg" gehen wird oder den "Piraten-Weg". Das kann aber heute keiner vorhersagen! Darauf Geld setzen das die AfD bald Geschichte ist, würde ich sicher nicht. Und im September gibt es die nächsten Wahlerfolge. Darauf würde ich eher Geld setzen.

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egoneiermann 05.07.2016, 20:11
2.

Wen interessiert's ob bei der AfD ausgemachte Nazis dabei sind oder nur stramme Rechte, die aus wahltaktischen Gründen gerne mal über die Anstandsgrenze hinausgehen. Andererseits ist es sehr beruhigend, dass sich der rechte Haufen genauso zerlegt wie seine vielen Vorgänger, die man ja schon gar nicht mehr alle aufzählen kann.

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derfriemel 05.07.2016, 20:11
3. Meine Meinung

Meuthen bleibt weiterhin in der AFD und im Vorstand. Da zerfällt auch nichts.
Diskussionen sind immer wichtig. Auch Machtspielchen werden ganz gerne gemacht. Nur Meuthen ist noch nicht so weit vernetzt, dass er groß was reissen kann.
Also alles im grünen Bereich.

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josipawa 05.07.2016, 20:16
4. Die Alternative muss auf dem Boden der Verfassung stehen

Bei neuen Gruppierungen muss man damit rechnen, dass es Flügelkämpfe gibt, spannend ist hier der Ausgang des selben. Sollte sich die Gruppe durchsetzen, die wirklich fest auf dem Boden des GG steht, so könnte sich eine echte Alternative zu den bestehenden Parteien entwickeln. Das würde der Politikkultur und der Demokratie in diesem Land gut tun.

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tulius-rex 05.07.2016, 20:25
5. die AfD ist keine Alternative, schon gar nicht für Deutschland

Wie sich die Rechtsausleger selbst zerlegen, kann man gut am Briten N. Farage studieren. Zündeln aber keine Verantwortung übernehmen.
Die EU hat 60 Jahre Frieden gebracht. Der Zerfall in Einzelstaaten bringt Missgunst, Verteilungskämpfe und damit neue Auseinandersetzungen bis hin zu Kriegen (siehe Wortwahl eines Höcke/v. Storch). Das sollten eigentlich auch die nach 1960 Geborenen allmählich begreifen.

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gorchkoff 05.07.2016, 20:27
6. Schublade

Herrn Weilands Beitrag liest sich für mich so, als hätte er händerringend eine einzige richtige Schublade gesucht und am Ende doch nicht gefunden.
Das ist ein Fortschritt, weil es bisher so war, das die meisten Zustandsbeschreibungen der AfD von einem festgefügten Bild ausgingen - Hauptsache rechts, Hauptsache rückständig, Hauptsache populistisch.
Und jetzt kommt die Frage, wie man mit der AfD weiter umgehen sollte.
Ich sehe da so eine Art Apothekerschrank, mit manchen leeren Schüben und außen liegenden Schubladen, die irgendwie einsortiert werden müssen.
Wir können ab heute die Antisemitismus-Schublade wegschmeißen, jedenfalls was die AfD betrifft.
Und das wäre ein guter Tag für Deutschland, wenn es nicht Parteien gäbe, die Antisemitismus halboffen dulden - und die finden sich nicht am rechten Rand.

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sparrenburger 05.07.2016, 20:31
7. AfD die dritte!?

Wenn ich mit dem zählen nicht durcheinander gekommen bin sind es nun drei Alianzen und Alternativen. In Wirklichkeit geht es da schlicht um Eitelkeiten und dem fehlenden Vermögen sich einer Sache - statt dem eigenen Erfolg- zu verschreiben. Aber auch damit erweisen sie igrem geliebten Land einen positiven Dienst.

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die-metapha 05.07.2016, 20:50
8.

Zitat von kappelc
Solche Häutungen sind völlig normal für eine junge Partei.
Das war ja ziemlich klar und völlig berechenbar.
Selbst ein Zerfall und innerparteilicher Zwist bei den inhaltlich schwach aufgestellten Vertretern der "besorgten Bürger" wird von den Anhängern der Afd als "völlig" normal und als "Häutung" bezeichnet und dann noch in Verbindung mit einer "Partei" gebracht.
Das es sich bei der Afd eigentlich mangels echtem Programm gar nicht um eine Partei sondern ein Verbund von ewigen Protestlern mit schauriger Gewinnung handelt, macht ja auch nichts.
Da werden dann die Jungs um Farange und Johnson als Helden gefeiert und eine Frau Kepetry als postmodernes Fräuleinwunder der "Partei" angehimmelt.
Wenn sie dort Ihre geistige Heimat finden - bitte. Die allermeisten Protagonisten aus der rechten Ecke überleben kaum ein Quartal.
Ist aber wohl auch nicht schlimm - da kommen genügend von der Sorte nach. Bis jetzt ist mir allerdings noch nichts bekannt, was man als Erfolg der politischen Arbeit einer Afd in positive Verbindung bringen könnte.

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MiguelD.Muriana 05.07.2016, 21:08
9. Keine Alternative für Niemanden

Die etablierten Parteien verlieren durch ihre Gleichartigkeit an Attraktivität. Tanzt von denen mal jemand aus der Reihe schadet er seiner Partei zusätzlich. Die neuen Parteien zerfleischen sich ebenfalls selbst. Was bleibt ist endlich mal mehr Abwechslung und die Möglichkeit Koalitionen mit mehr als 3 Parteien bilden zu müssen... Deutschland wird endlich südländisch und das liegt nicht am Klimawandel.

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