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Machtkampf in der CDU: "Nerven blank"
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Es brodelt zwischen den Bewerbern um den CDU-Parteivorsitz, Annegret Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz: Nun warnt der parteinahe Wirtschaftsrat, die Kandidaten könnten die Einheit der Union gefährden.

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Fxxx 26.11.2018, 09:26
20. Bloß nicht über ernste Themen sprechen!

Sonst stürzt das Kartenhaus zusammen. Das ist gemeint mit Einheit der Union. Demographischer Wandel, Umweltschutz, Mobilität, Gesundheitssystem, Steuergerechtigkeit, Lobbyismus, Bildungssystem, Europa, Digitaler Wandel - alles muss der emotionalen Debatte über Asyl weichen, denn anscheinend nur hier kann die CDU noch punkten.

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carlitom 26.11.2018, 09:27
21.

Zitat von Kapustka
Seit Sommer 2015 ist die CDU in nur drei Jahren von 42 Prozent auf 25 Prozent abgestürzt. Eine "beachtliche Leistung". Ich finde es daher auch immer putzig, wenn die gegenwärtigen CDU-Wähler befragt werden, wen sie besser finden. Dass die Merkelgetreuen in Summe AKK bevorzugen, ist ziemlich sebtsverständlich. Was ist mit denen, die zu AfD und FDP abgewandert sind?
Die Frage hört man immer wieder. In Bezug auf die AfD kann ich nur mein Gefühl wiedergeben: Menschen, die früher in der CDU so weit rechts waren (Mitglieder oder Wähler), dass sie schon als braun galten, haben über Jahrzehnte dazu beigetragen, die CDU für viele Menschen nicht wählbar zu machen. Wenn solche Menschen jetzt dort eine Heimat gefunden haben, wo sie hingehören, und sich als Nazisympathisanten dementsprechend outen, dann kann ich es - bei aller anderen Diskussion um die CDU, die sicher berechtigt ist - wirklich nicht erstrebenswert finden, diese zurückzuholen.

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Ralf1234 26.11.2018, 09:37
22. Vorbild Landesverband SPD in BW

Am Donnerstag kandidieren und am Samstag gewählt werden. Da bleibt keine Zeit sich um Kopf und Kragen reden zu müssen

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demokrat2 26.11.2018, 09:40
23. CDU-Wirtschaftsrat heult auf ........

..... weil ihr WunschkandidatMerz von AKK kritisiert wurde. Das macht deutlich, wer Merz nach vorne schiebt. Die Kritik von AKK ist berechtigt. Merz hat sich um die AfD nie gekümmert. Ein klares Wort zur AfD kam jedenfalls nicht. Erst als Schäuble ihn überredete für den CDU-Vorsitz zu kandidieren, war das für Merz ein Thema. Er versprach, die AFD erheblich zu reduzieren. Wie er das machen will, ließ er offen. Für die Wähler und CDU-Anhänger klang das gut, weil die alten CDU-Wähler, die an die AfD verloren gingen, wieder angelockt werden sollten. Je mehr Begebenheiten über Merz an die Öffentlickeit kommen. umsomehr wird sein Image angekratzt. Die Wähler merken, dass Merz andere Prioritäten hat, als sich für den sozialen Ausgleich unserer Gesellschaft zu engagieren. Hat Merz einmal angedeutet, wie er die zu hohen Mieten in den Griff bekommen will? Eher ist zu erwarten, dass Merz unser Sozialsystem noch zugunsten der Vermögenden verändern wird. Die Wähler erkennen immer mehr den "Wolf im Schafspelz". Die 12000 Unternehmen im Wirtschaftsrat erwarten von Merz, dass er die unternehmerische Freiheit ausweitet. Das ging aber schon immer zu Lasten der Beschäftigten.

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haresu 26.11.2018, 09:43
24. Diskussionsverbote?

Das ist AFD- Sprech und darüber hinaus falsch. Merz hat doch sagen dürfen. Dann hat er dafür Prügel bezogen und nun jammern seine Unterstützer. Aus meiner Sicht ist die Wahl entschieden und zwar gegen Merz. Dafür ursächlich sind nicht etwa seine Thesen zu AFD und Asyl, sondern seine Selbsteinordnung in die "gehobene Mittelschicht". Wer soll denn da noch glauben, dass Merz die Sorgen der echten Mittelschicht, geschweige denn des Prekariats ernst nimmt? Und wenn ihm jetzt der Wirtschaftsrat zur Seite springt ist das doch bezeichnend.

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spon_1193454 26.11.2018, 09:47
25. Genug

ich glaube, alle Kandidaten haben sich mittlerweile selbst disqualifiziert. Jetzt wäre die zeit für Armin Laschet gekommen seinen Hut in den Ring zu werfen. Mit AL sind ganz neue Wege möglich, das het er in den letzten Wochen eindrucksvoll bewiesen.

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tempus fugit 26.11.2018, 09:51
26. Man' kann's ja auch mal ganz...

Zitat von fountainebleau
wieder einmal verschwendet, wenn Deutschland von Merkel II regiert würde oder von einem Leichtgewicht wie Jens Spahn. Die Globalisierung und Digitalisierung erfordert neue intelligente Köpfe, die mit ihren Erfahrungen und ihrem Wissen unser Land in die neue Zeit führen. Auch wenn AKK offensichtlich medial stark unterstützt wird, bin ich doch davon überzeugt, daß die Bürger sich frischen Wind in der Politik wünschen. Schlafwandler sind da nur lähmend und unerwünscht.
...schlicht formulieren:
Da kommt ein politischer Grufti auf die Bühne, der als Blackrock-Spitzenmann und damit als erfolgreicher Rabutierkapitalist für wessen Interesse den CDU-Vorsitz und damit das Kanzleramt anstrebt?
Und seine 'erfolgreiche' Erfahrung und Verbindungen zu höchsten Kapitalverflechtungen
wird er eher nicht loswerden (wollen) - ab das im
Interesse der Bürger ist, bleibt also sehr dahingestellt.
Vor diesem Hintergrund ist AKK weit weit besser aufgestellt und es leigt an deren politischem und
sozialen Gespür, die richtigen Leute auf die richtigen
Ministerposten zu setzen, wenn es soweit sein
wird.
Jetzt fehlt nur noch, dass jetzt die Unionsschwester CSU - wie ja vom scheidenden Drehhofer bei den BT angedacht - oder als verzweifelte Handlung? -
den Plagiats- und GelFreiherr aus der Gruft holt....

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tempus fugit 26.11.2018, 09:55
27. Da ist was dran,...

Zitat von Kapustka
Seit Sommer 2015 ist die CDU in nur drei Jahren von 42 Prozent auf 25 Prozent abgestürzt. Eine "beachtliche Leistung". Ich finde es daher auch immer putzig, wenn die gegenwärtigen CDU-Wähler befragt werden, wen sie besser finden. Dass die Merkelgetreuen in Summe AKK bevorzugen, ist ziemlich sebtsverständlich. Was ist mit denen, die zu AfD und FDP abgewandert sind?
...aber Sie vergessen, dass das schwache CDU-Ergebnis sehr stark durch die rechtslastige CSU
inkl. deren polit- und wirtschafts- und Justizskandale in Bayern verursacht war.
Hört sich zwar an, als wäre es ein eher bayrisches
Problem aber wer als Union so verbandelt (und verseehofert, verdofrindet, versödert ist...) ist, der
kriegt den CSU-Segen auch bundesweit ab!

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DerVO 26.11.2018, 09:56
28.

Es stimmt schon, dass die Stärke der AfD zwar einerseits Unbehagen ausgelöst hat, dass man andererseits aber auch gesehen hat, dass durch eine starke AfD in den Parlamenten Mehrheiten gegen die Union kaum noch möglich schienen.

Da hat man aber die Stabilität des Parteiensystems überschätzt. Durch den Aufstieg der Grünen sind nämlich all diese strategischen Überlegungen von heut auf morgen Makulatur.

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KaWeGoe 26.11.2018, 10:01
29. AKK hat bei Wahlen bewiesen, dass die CDU Wahlen gewinnen kann, ...

... ohne rechtsradikalen Dummköpfen nach zu rennen und deren Schwachsinnsthesen nachzuplappern.

Merz ist der Strohmann für die Großfinanz. Wenn man sich vor Augen führt, dass blackrock ein Vermögen verwaltet, das 20-fach höher ist, als der letzte Woche verabschiedete Bundeshaushalt (blackrock: 6.000 Mrd $, Bundeshaushalt 2018: 329 Mio €), dann erkennt man, dass hinter der Platzierung von Merz, die endgültige Machtübernahme der Großfinanz über Deutschland steckt.

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