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Machtkampf in der CSU: Ex-Parteichef Huber kritisiert angeschlagenen Seehofer
DPA

"Die Demokratie kennt keine Erbhöfe, die man weitergeben kann": Erwin Huber attackiert Horst Seehofer und warnt den CSU-Chef vor einem Alleingang bei der personellen Neuausrichtung der Partei.

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velence 13.11.2017, 12:36
1. Seehofer scheiter an Selbstüberschätzung

Nun hat wohl in Bayern die Götterdämmerung begonnen und das Ende der Regentschaft Seehofers steht kurz vor dem Finale. Huber hat Recht, es werden keine Erbhöfe vergeben und in derr Demokratie entscheidet die Basis.
Tschüss Horst kann man da nur sagen.

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beliebig 13.11.2017, 12:41
2. Realitätsverlust

Leider ist es bei nahezu allen gehoben Positionen in einer hierarchischen Struktur immer wieder zu erleben, dass die Personen jeglichen Bezug zur Realität verlieren. Ob jetzt Seehofer, Schulz und wie sie alle heißen, oder auch die "Manager" in der Industrie, sie alle werden nehmen erst dann den Hut, wenn es viel zu spät ist und der Karren an die Wand gefahren ist.
Und so wird auch der Seehofer Horst erst gehen, wenn der Schaden der Partei ein katastrophales Ausmaß angenommen hat. Und selbst dann wird er es immer noch nicht kapiert haben, dass es an ihm gelegen hat.
Aber eines hat er erfolgreich geschafft: Seine ganzes Engagement hat er daran gesetzt, zu verhindern, dass ein nur halbwegs brauchbarer Nachfolger aufgebaut werden konnte. So hält er sich vielleicht ein paar lausige Tage länger, aber dafür gehts hinterher umso schneller den Berg hinab.
Schade für Bayern!

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isi-dor 13.11.2017, 12:46
3.

Huber hat zwar Recht, aber es spricht nicht gerade für die derzeitige Politkamarilla, dass man das erwähnen muss. Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

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FraCo 13.11.2017, 12:46
4. Warum

gibt es keine Erhebung darüber, wie ein Wahlergebnis ohne Merkel und Seehofer aussehen würde.

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s.l.bln 13.11.2017, 12:46
5. Wie schön

Ich sehe der CSU bei der Selbstdemontage nicht weniger gerne zu, wie der AFD.
Sowohl Seehofer als auch Söder haben Schwierigkeiten, weiter als bis ans Ende der eigenen Nasenspitze zu sehen.
Blöderweise wird Seehofers ebenfalls profilierungssüchtige Nachfolge bundespolitisch vermutlich nicht weniger Schaden anrichten.
Nützen wird es dem bayrischen Ergebnis wohl nichts.Auch in Bayern wird man zukünftig mehr Parteien im Landtag sehen und die Zeiten der Alleinregentschaft sind vorbei.

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geschädigter5 13.11.2017, 13:11
6.

Die CSU ist schon ein besonderer Komödienstadl. Huber hat recht. Es sollte, wenn die Parteispitze real denken würde, die gesamte Parteiführung sich neu zur Wahl stellen.

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oloh 13.11.2017, 13:28
7. alte Rechnungen

Erwin Huber hat mit Seehofer alte Rechnungen zu begleichen. Sonst steckt nicht viel dahinter.
Genau wie bei der inhaltlichen Kompetenz der CSU in Agrar und Verkehr durch Ramsauer, Dobrindt, Aigner und Schmidt:
Da steckte auch nie was dahinter.

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stimmeausdemoff 13.11.2017, 13:30
8. Stänkern aus dem Abseits

Herr Huber hat halt nie überwunden, dass er nach kürzester Zeit als CSU-Vorsitzender abgesägt wurde. Seither stänkert er von den hinteren Bänken. Auch er hätte eigentlich vor Jahren schon von der Bühne abtreten müssen. Leider hat er das versäumt. Aber es ist wohl immer einfacher, mit den Fingern auf andere zu zeigen.

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kuac 13.11.2017, 13:30
9.

Wer die AfD Parolen nachplappert, egal ob Seehofer oder Söder, der wird keinen Erfolg haben. Man wählt lieber das Original und nicht die Kopie.

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