Forum: Politik
Machtkampf der Eurokritiker: AfD-Führung bestellt Lucke zu Partei-Tribunal ein
DPA

Intrigen, Drohungen, Alleingänge: Die AfD ist tief gespalten. Erstmals greifen führende Parteifunktionäre ihren Vorsitzenden Lucke direkt an. Die Aufrührer laden ihn zu einem "Gesprächstermin" vor - und inszenieren sich als Retter.

Seite 2 von 30
rpp2012 03.01.2015, 08:07
10. Verschwörungstheorien ....

Den Einfluss amerikanischer Banken auf die deutsche Politik als Verschwörungstheorie abzutun, ist ja schon geradezu fahrlässig oder gewollt oder ein Ausblenden der Realitäten. Bin ja gespannt, ob das durch die nicht vorhandene "Schere im Kopf" der SPON-Redaktion geht ...

Beitrag melden
desertking 03.01.2015, 08:18
11. Lächerlich

... Sind sie doch allesamt. Ohne Lucke zerbricht die AfD, weil dann die Seltsamen, die Chaoten und die Spinner endgültig die Oberhand gewinnen. Bald hat der blaue, zumeist ja doch eher braune Spuk ein Ende und niemand wird sie vermissen, außer den Ewiggestrigen. Für die gibt's ja dann noch die NPD... Gemeinsame Sache macht man ja eh schon in vielen Dingen.

Beitrag melden
kevinrussell 03.01.2015, 08:20
12. Ob Frauke Petry Merkel-Qualitäten hat...

...und sich an ihren männlichen Kollegen vorbei an die Spitze setzen kann,bleibt abzuwarten. Dies hat sie aber offensichtlich vor.
Für eine so schnell gewachsene Partei sind diese Differenzen nicht ungewöhnlich,man sollte aber doch langsam zur Ruhe kommen.
Die AfD ist jedoch nicht gefährdet,da die völlig konturlose CDU ihren Aufstieg weiter befördern wird.

Beitrag melden
observerlbg 03.01.2015, 08:20
13. Wieder nix gelernt aus der Geschichte.

So zerlegt sich eine Partei in Deutschland zum wiederholten mal, obwohl deutliche Erfolge sichtbar sind. Und die Etablierten freuen sich. Ich weiß nicht, was Frau Petry reitet. Wahrscheinlich nicht Missgunst. Aber politischer Instinkt sicher auch nicht.

Beitrag melden
Styx 03.01.2015, 08:22
14. Volksnähe

Eine Partei die das Volk vertritt und dabei gleichzeitig auf wirtschaftliche Auswirkungen und das Wohlergehen Deutschlands achtet gibt es aktuell nicht. Die AfD kommt dem aber schon recht nahe.

Beitrag melden
herrchrischan 03.01.2015, 08:25
15. BvS

Wer Beatrix von Storch aktiv beobachtet, wundert sich nicht, dass sie dabei ist. Sie war eine Intrigantin vor ihrer Afd-Zeit, ist eine Strippenzieherin par excellence und schreckt vor Diffamierungen nicht zurück (siehe ihr Netzwerk "Zivilen Koalition" u.a., ihr Facebook-Profil, siehe Hetze gegen die s.g. "Homolobby").

Beitrag melden
BlakesWort 03.01.2015, 08:31
16.

Ich mag die AfD und Lucke nicht, aber immerhin haben sie kurzzeitig zu einem Nachdenken bei CDUSPD geführt. Sich jetzt der amorphen Masse der paar tausend Pegida-Demonstranten anzubiedern, die mal Links, mal Mitte und mal Rechts wählen, ist das Todesurteil für eine Partei ohne Programm.

Die Piraten haben vorgemacht, wie man sich innerhalb einer Legislatur-Periode vom Heilsbringer der Ungehörten zur Resterampe der Geschichte diskutiert.

Ohne Lucke als intellektuellen Angelpunkt wird das der AfD eben so gehen. Mit Lucke zum Glück aber vermutlich auch, denn die AfD braucht niemand, wohl aber Politiker aus den großen Parteien, die sich wieder trauen nicht nur stramm einer Linie zu folgen.

Beitrag melden
vandenplas 03.01.2015, 08:36
17. Verschwörungstheoretiker?

Der Spiegel ist der Meinung Europa sei souverän und kein Politiker würde sich den Interessen der Amerikaner beugen, auch wenn diese gegen europäische Interessen verstiessen??

Selten so gelacht!

Beitrag melden
deprisoph 03.01.2015, 08:37
18. Artikel bestätigt Demokratieunfähigkeit...

... und zwar von nahezu ALLEN Beteiligten, und damit meine ich INSBESONDERE auch den "Journalisten". In vielen Medien (vor allem dem Boulevard zugeneigten) werden Konflikte oft genug als Drama oder gar Krieg dargestellt - selbst wenn diese Konflikte von den Beteiligten gar nicht so verstanden werden. Emotionen verkaufen sich eben BESSER als sachliche Informationen. Das bedeutet direkt, daß die Leser ebenfalls im Großen und Ganzen mehr an emotionalen "Kriegen" interessiert sind, als an einer eher sachlichen, wenn auch intensiven Diskussion. Ja - viele normale Leute da draussen kennen nichtmal den Unterschied und versuchen quasi JEDE Meinungsverschiedenheit zu einer emotionalen Angelegenheit aufzubauschen.

Was nicht heisst, daß Emotionen falsch sind. Aber man muss versuchen, seine Emotionen oft genug anderweitig rauszulassen, als genau da, wo sie auftreten. Wenn ich gerade sauer bin, weil ich den Deckel des Gurkenglases nicht aufkriege, kann ich es natürlich auf den Boden schmeissen. Ich kann das Glas aber auch eben hinstellen, mal eben laut fluchen und brüllen und dann wieder das Glas nehmen, und erneut versuchen, es aufzumachen.

Es ist NOTWENDIG, als Mensch seine Emotionen oft anderweitig abzuleiten. Genau DAS wird in komplexeren Diskussionen viel zu oft nicht getan.

Und damit kommen wir zu den "Politikern", die leider oft wie aufgescheuchte Gänse rumflattern. Was eben mit der Unfähigkeit in großen Teilen der Gesellschaft zusammenhängt, die Emotionen von den Sachebenen einigermassen zu trennen. Vielleicht tritt Lucke ja wirklich zu machtbesessen in seiner Partei auf? Woher soll man das als Externer schon wissen. Ungewöhnlich wäre es nun WIRKLICH nicht. Macht korrumpiert. Wer diese simple Mechanik immer noch nicht begriffen hat, der sollte NIEMALS Journalist werden. Es ist quasi essentiell für alle politischen Journalisten zu kapieren, daß eine höhere Macht eine hohe Wahrscheinlichkeit für egomane Tendenzen bei Machthabern beinhaltet.

Aber statt die Journalisten versuchen, nüchtern und umso deutlicher den emotionalen (oder noch viel öfters inhaltsleeren, aber dafür machtbesessenen) Schwachsinn der Politiker aufzudecken, spielen selbst ehemals große Medien wie der Spiegel längst im Boulevard-Emotions-Sumpf mit.

Kein wunder, daß dies achtsame Menschen einfach nur deprimiert. Mich jedenfalls... deprimiert dieser Artikel, weil er Ausdruck diverser Emotionsfallen ist.

Und ich bin mir sicher, daß ein Großteil der Kommentare auch vorwiegend Emotionsausbrüche sind. Ein Trauerspiel.

Mit diesem emotionalen Reflexverhalten ist eine Demokratie schlicht unmöglich. Es gewinnen die Emotions-"Herrscher", bei uns namentlich "Bild" und Konsorten. Ein Jammer...

Beitrag melden
bolzenbrecher 03.01.2015, 08:41
19. Feindbild PEGIDA und AfD

Während andere Medien (Zeit, taz, STERN, FAZ, Süddeutsche, etc.) auch noch andere Themen der Zeitgeschichte beleuchten, führt der SPIEGEL seinen persönlichen Feldzug gegen PEGIDA und AfD offensichtlich gebetsmühlenartig weiter. Folter, Krieg, Regierungskorruption, Massenüberwachung und Umweltverschmutzung scheinen dem SPIEGEL nicht wichtig genug zu sein, um darüber zu berichten. Wieder einen Leser verloren Freunde...eure Reichweite s(t)inkt!

Beitrag melden
Seite 2 von 30
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!