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Machtkampf in der Ukraine: Poroschenko geht gegen die Söldner der Oligarchen vor
AFP/ Presidential Press-Service/ Michail Palinchak

Mit Privatarmeen sichern ukrainische Oligarchen ihre Macht - nun hat Präsident Poroschenko genug: Doch sein Feldzug gegen die Milliardäre dürfte das zerrüttete Land nur weiter destabilisieren.

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_alexander_ 26.03.2015, 11:20
1. Kolomoiski...

hat in einem öffentlichen Interview auch gesagt, dass er seine Söldner nach Kiew schicken wird, um seine Interessen durchzusetzen. Und jetzt können wir uns ruhig zurücklehnen und zuschauen, wie sich die ukrainischen Oligarchen gegenseitig die Köpfe einschlagen.

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Meconopsis 26.03.2015, 11:22
2. Zerrüttetes Land

Zwischen den Zeilen wird deutlich, dass dieser tief reichende Konflikt weitergeht und die Separatisten ganz bestimmt nicht zufrieden sind mit den bisher eroberten Gebieten um Lugansk und Donezk, die zu klein sind, um dauerhaft als autonomes Subjekt überleben zu können. Wenn es eine Autonomieregelung gibt, dann müssten zumindest die Verwaltungseinheiten Donezk und Lugansk komplett dazugehören (inkl. Mariupol). Auf diese Fragen gibt das Minsker Abkommen keine Antwort. Und genau deswegen wird es auch scheitern.

Die EU hat keinen wirklichen Plan. Man kann nur hoffen, dass die Sanktionsfront früher oder später aufbricht. Wenn es dazu kommt, könnten wieder neutralere, kompromissbereite Kräfte in der Ukraine das Ruder übernehmen, weil das am Ende der einzige gangbare Weg sein wird. Ansonsten steht ein langer Bürgerkrieg an, den niemand so schnell gewinnen wird.

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n.nixdorff 26.03.2015, 11:58
3. Es

ist noch ein sehr langer und steiniger Weg, den die Ukraine gehen muss. Jetzt werden erste Schritte in die richtige Richtung unternommen, Stichworte staatliches Gewaltmonopol und Korruption. Natürlich darf keiner erwarten, dass von gestern auf heute in der Ukraine westeuropäische Verhältnisse geschaffen werden können. Wenig hilfreich sind dabei Subversionen durch die russische Minderheit im Osten. Ja, ethnische Russen und russischsprachige Ukrainer sind, außer auf der Krim und in den sogenannten Volksrepubliken eine Minderheit. Nachzulesen bei Wikipedia. Solange Putins Russland die Ukraine destabilisieren will, wird das Land nicht zur Ruhe kommen. Deshalb müssen die Sanktionen weiter aufrechterhalten werden bis Putin einsieht, dass die Ukraine keine sowjetische Provinz mehr ist.

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Xander 26.03.2015, 12:14
4.

wünschen wir Herr Poroschenko erfolg bei seiner Arbeit. Man kann der Ukraine nur von Herzen wünschen, dass diese Korruption und Oligarchie endlich ein Ende hat.

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spon-facebook-10000840739 26.03.2015, 12:18
5.

Der Grund das Kolomoiski diese Fabriken besetzt hatte war aber das die Ukrainische Regierung diese an westliche Unternehmen für 1/10tel was sie Wert sind verscharrern wollte. Und da er nunmal 40% Anteil hatt würde ihn das treffen.

Die Ukrainische Regierung betreibt in großen Schritten den Ausverkauf an die EU und USA. Selbst an China wurde viel Land als Agrarland weit unterm Wert verkauft. Die nehmen noch soviel Geld mit wie möglich bevor die Regierung zusammen fällt. Und die doofen EU Steuerzahler senden auch noch Milliarden dahin als "Hilfe".

Unsere Regierung sollte ihre Position endlich mal überdenken und aufhören diese Naziregierung zu unterstützen bevors Bach runtergeht und wir dann als Mittäter dastehn.

mfg

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beagle1 26.03.2015, 12:31
6.

Ich glaube, Oligarchen heißen in Italien "Paten"

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optism 26.03.2015, 12:35
7.

Es ist schon ein Witz. Monatelang wurden uns diese "Freiwilligenbatallione" als ukrainische Armee verkauft, wahlweise Truppen des Innenministeriums, der Nationalgarde, was auch immer. Es wurde stets suggeriert, Kiew kontrolliere diese Truppen, auch von dem ukr. Botschafter in irgendeiner deutschen Talkshow. Und jeder interessierte Zuschauer wusste, was ihm da für ein Bär aufgebunden wird.
Die Ukraine ist einfach kein Land, für das sich "der Westen" ein Bein ausreißen sollte. Es ist völlig unkontrollierbar und nicht durchsichtig, wer auf welcher Seite steht.
Fakt ist allerdings, dass die Ukraine nun mit "unserer" Kohle amerikanische Waffen kauft. Wo soll das alles enden?

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egoneiermann 26.03.2015, 12:51
8.

Zitat von spon-facebook-10000840739
Der Grund das Kolomoiski diese Fabriken besetzt hatte war aber das die Ukrainische Regierung diese an westliche Unternehmen für 1/10tel was sie Wert sind verscharrern wollte. Und da er nunmal 40% Anteil hatt würde ihn das treffen. Die Ukrainische Regierung betreibt in großen Schritten den Ausverkauf an die EU und USA. Selbst an China wurde viel Land als Agrarland weit unterm Wert verkauft. Die nehmen noch soviel Geld mit wie möglich bevor die Regierung zusammen fällt. Und die doofen EU Steuerzahler senden auch noch Milliarden dahin als "Hilfe". Unsere Regierung sollte ihre Position endlich mal überdenken und aufhören diese Naziregierung zu unterstützen bevors Bach runtergeht und wir dann als Mittäter dastehn. mfg
Ja und als Belege haben sie nicht einmal ein paar Sputnik Artikel?

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mura.88 26.03.2015, 12:54
9.

Zitat von Xander
wünschen wir Herr Poroschenko erfolg bei seiner Arbeit. Man kann der Ukraine nur von Herzen wünschen, dass diese Korruption und Oligarchie endlich ein Ende hat.
Im Ernst?
Mit einem Oligarch, der den anderen angreift, weil er jetzt am Macht ist gelingt es wohl.

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