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Machtkampf in Venezuela: General ruft zu Aufstand gegen Maduro auf
Marco Bello/ Getty Images

Ein ranghoher General will offenbar Widerstand gegen Präsident Nicolás Maduro leisten. So kündigt er es in einem Video auf YouTube an. Explizite Unterstützung für Maduros Gegner Guaidó äußert er nicht.

sucher533 13.05.2019, 09:54
1. geflohener "General"?

Und was soll uns das jetzt sagen, wenn ein "General" (hab gelesen, dass es davon in Venezuela 2000 geben soll) sich aus dem Ausland gegen Maduro ausspricht? Welchen Einfluß hat er? Wovon lebt er, wenn er seit April im Ausland sitzt? Solange die aktive Militärführung sich nicht von der Regierung abwendet, sind solche Meldungen nichts wert.

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Melanthes 13.05.2019, 10:40
2. Wäre schön,

wenn solche Nachrichten besser recherchiert kommen würden. Die Inflation von "Ranghohen" bei den Regime-Militärs ist bekanntlich ähnlich extrem wie die der Währung. Bemerkenswert ist allenfalls die schnelle, nervös und aggressiv wirkende Reaktion des Regimes.

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el_flo 13.05.2019, 12:18
3. Zu Nr. 2

Da täuschen Sie sich aber gewaltig! Im Fall Venezuela bedarf es keiner Recherche. Allein der Umstand, dass sich Maduro zum Sozialismus bekennt reicht schon völlig aus: Er ist der Schuldige!

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neanderspezi 13.05.2019, 13:04
4. Wie viele Generäle werden es diesem Rangel noch gleich tun müssen?

Tja, so sieht er also aus dieser ranghohe General Ramon Rangel, sehr stabil und eindrucksvoll bei seinen verbalen Umsturzbemühungen aus Kolumbien. Da wird sich aber dieser Nicolás Maduro vorsehen müssen, dass nicht noch ein General aus der umfangreichen Generalität des Landes den Absprung sucht und dies per Video auf YouTube ihm und der Bevölkerung Venezuelas kund und zu wissen tut und Generäle sind nun mal viel bedeutsamer als untere Chargen in der Militärhierarchie und wieder kann dieser Sicherheitsberater Bolton in den USA an seinen Knöpfen einen weiteren abzählen.

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Melanthes 13.05.2019, 13:54
5.

Zitat von el_flo
Da täuschen Sie sich aber gewaltig! Im Fall Venezuela bedarf es keiner Recherche. Allein der Umstand, dass sich Maduro zum Sozialismus bekennt reicht schon völlig aus: Er ist der Schuldige!
In der Tat hat die Dikatatur von Proleten wie Maduro einer ist, ausnahmslos zu hässlichen Zuständen geführt. Diesmal ist es auch nicht anders

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kodu 13.05.2019, 14:31
6. Es muss auch eine starke andere Seite...

Zitat von Melanthes
In der Tat hat die Dikatatur von Proleten wie Maduro einer ist, ausnahmslos zu hässlichen Zuständen geführt. Diesmal ist es auch nicht anders
...in der Bevölkerung Venezuelas geben. Eine, die das System nachhaltig stabilisiert. Maduro redet doch mit offenem Hemd und Basecap öffentlich vor einer Menschenmenge...wenn ich das richtig sehe. Deshalb ist Ihr kurzer Beitrag, abgesehen von Standesdünkel ("Proleten"), leider unglaubwürdig, wenn Sie vor diesem Hintergrund von "ausnahmslos hässlichen Zuständen" fabulieren.

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Melanthes 13.05.2019, 15:46
7.

Zitat von kodu
Es muss auch eine starke andere Seite ...in der Bevölkerung Venezuelas geben. Eine, die das System nachhaltig stabilisiert. Maduro redet doch mit offenem Hemd und Basecap öffentlich vor einer Menschenmenge...wenn ich das richtig sehe. Deshalb ist Ihr kurzer Beitrag, abgesehen von Standesdünkel ("Proleten"), leider unglaubwürdig, wenn Sie vor diesem Hintergrund von "ausnahmslos hässlichen Zuständen" fabulieren.
"Nachhaltig stabilisieren" heißt in der sozialistischen Regime-Praxis, eine Minderheit mit Nahrung und Waffen zu versehen, damit sie die hungernde Mehrheit unterdrücken kann. Nennen Sie eine einzige sozialistische Diktatur, in der es anders ist. In der die Bevölkerung nicht elend lebt und/oder aus der sie massenhaft fliehen will. Aktuell wären da: Kuba, Nordkorea, Eritrea, Venezuela. Immer das gleiche, absolut monoton.
Prolet hat mehr mit geistiger Primitivität zu tun als gesellschaftlicher Stellung. Mit Stalin, dem Bankräuber, fingen die Proleten-Diktaturen an und mit Maduros Regime hören sie wohl leider nicht auf. Zum Trost: Religiölse Diktaturen wie unter dem IS wirken nicht ganz unähnlich.

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vormaerz 14.05.2019, 07:36
8. Einer „hungernden Mehrheit“

hilft man am besten, indem man den Staat, in dem sie lebt, von den internationalen Wirtschaftsbeziehungen isoliert und ein paar Laster mit Lebensmitteln vorbei schickt. Das verstößt zwar gegen internationales Recht, aber man hat eben recht oder nicht.

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