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Machtkampf in Venezuela: Oberstes Gericht will Guaidós Immunität aufheben
Natacha Pisarenko/AP

Weil Venezuelas Interimspräsident Guaidó trotz einer Ausreisesperre das Land verlassen haben soll, will das Oberste Gericht nun seine parlamentarische Immunität aufheben. Guaidó droht eine Anklage.

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ingen79 02.04.2019, 09:00
1. Venezuela versinkt immer im Chaos

und eine Besserung ist nicht in Sicht. Manduro klammert sich an die Macht und wird diese ohne Gewaltanwendung nicht abgeben ob wohl seine Politik völlig gescheitert ist. Gibt an allem den bösen Amis die Schuld und will sein eigenes Versagen nicht einsehen

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jamey 02.04.2019, 10:21
2.

"Guaidó wird vom ebenfalls als Maduro-treu geltende Obersten Gericht vorgeworfen, im Februar trotz einer Ausreisesperre das Land verlassen und eine Reihe südamerikanischer Länder besucht zu haben. Gegen den Oppositionsführer laufen Ermittlungen wegen des Vorwurfs, die Macht widerrechtlich an sich gerissen zu haben. "

Das sind nur Vorwürfe vom "Maduro-treuen" obersten Gerichtes.
Auch dass solche Lappalien vorgeschoben werden, wie gegen eine Ausreisesperre oder widerrechtliches an sich reissen der Macht sind auch nur konstruierte Vorwürfe und völlig überzogen.
Oder nicht?

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rolandjulius 02.04.2019, 10:55
3. Vom Regen in die Traufe

Sollte Guaido an die Macht kommen, wird ras Geschrei bald wieder anfangen. Von wegen Diktator.
Guäidó kennt nur sich selbst als Präsident an, der Rest ist illegal. In diesem Sinne glaube ich, wird er es nie
zu einen tragbaren Staatschef schaffen.

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raoul2 02.04.2019, 12:31
4. Nein

Zitat von jamey
... dass solche Lappalien vorgeschoben werden, wie gegen eine Ausreisesperre oder widerrechtliches an sich reissen der Macht sind auch nur konstruierte Vorwürfe und völlig überzogen. Oder nicht?
Diese Vorwürfe entsprechen ja ganz offensichtlich dem tatsächlichen Geschehen, dessen sich der selbsternannte (und von einem knappen Drittel der Staatengemeinschaft "anerkannte") "Präsident" Guaidó weiterhin rühmt. Was das mit einem angeblich dieser oder jener Seite zugeneigten Gericht zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Der Typ hat gegen geltendes (Verfassungs-)Recht und gültige Anordnungen verstoßen. Da hilft nun auch kein Greinen mehr.

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Idinger 02.04.2019, 15:45
5. Ich bin

Zitat von raoul2
Diese Vorwürfe entsprechen ja ganz offensichtlich dem tatsächlichen Geschehen, dessen sich der selbsternannte (und von einem knappen Drittel der Staatengemeinschaft "anerkannte") "Präsident" Guaidó weiterhin rühmt. Was das mit einem angeblich dieser oder jener Seite zugeneigten Gericht zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Der Typ hat gegen geltendes (Verfassungs-)Recht und gültige Anordnungen verstoßen. Da hilft nun auch kein Greinen mehr.
ebenfalls der Meinung, dass der Typ Maduro "gegen geltendes (Verfassungs-)Recht und gültige Anordnungen verstoßen" hat (vgl. seine gerichtlich verfügte Absetzung vom 29. Oktober 2018 durch den Obersten Gerichtshof auf Grundlage von Artikel 233 der Verfassung).

Mir erschließt sich allerdings nicht, was der Hinweis auf den "von einem knappen Drittel der Staatengemeinschaft" anerkannten Präsidenten Guaido bedeuten soll. Wieviel Staaten haben denn den Präsidenten-Darsteller Maduro anerkannt? Mexick? Die in der causa Venezuela üblichen Verdächtigen (Russland, China, Kuba)?

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rolandjulius 02.04.2019, 18:42
6. Der Widerstand gegen Guaidó wächst.

mit dem Zusammenbruch der Stromversorgung konnte die Regierung ohne grosse Mühe den Schuldigen ausmachen. Die Rechte und die USA.
Guaidó machte eben den Fehler, dieses Dilemma für sich auszuschlachten. Aber in den Tropen ist das Leben ohne
Strom für Arm und Reich untragbar. Keine Klimaanlage, kein
Wasser, kein Internet, kein Geld. Schlicht nur Dunkelheit und
untragbare Hitze. Darüber zu Spotten ist unmenschlich.
Elliot Abrams freute sich zu früh. Jetzt hat er noch mehr Gegner.

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fortelkas 02.04.2019, 20:21
7. Guaido hat doch schon

...angekündigt, dass er in Kürze die Massen zum Marsch auf die Hauptstadt in Bewegung setzen würde. Scheint aber irgendwie nicht zu funktionieren, jedenfalls berichtet die Weltpresse nichts davon. Dass der gewählte Präsident Maduro sich die Aktionen des Mr. G. nicht gefallen lässt, liegt doch nahe. So einfach sind politische Kämpfe eben nicht, noch marschieren die Volksmassen nicht für Herrn Guaido. Warum sollten sie das auch tun für einen Mann, der nachweislich von den USA bezahlt wird?
Erwin Fortelka

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raoul2 03.04.2019, 22:07
8. Unehrlich und falsch

Zitat von Idinger
Mir erschließt sich allerdings nicht, was der Hinweis auf den "von einem knappen Drittel der Staatengemeinschaft" anerkannten Präsidenten Guaido bedeuten soll. Wieviel Staaten haben denn den Präsidenten-Darsteller Maduro anerkannt?
Alle Staaten, die den selbsternannten (und illegalen) "Präsidenten" Guaidó NICHT anerkannt haben. Und das sind nun einmal rund 2/3 aller Länder. Ganz einfach.

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Idinger 04.04.2019, 15:40
9. Nein,

Zitat von raoul2
Alle Staaten, die den selbsternannten (und illegalen) "Präsidenten" Guaidó NICHT anerkannt haben. Und das sind nun einmal rund 2/3 aller Länder. Ganz einfach.
das ist die falsche Antwort. Völkerrechtliche Praxis ist die Anerkennung von Staaten, nicht von Präsidenten. Die von Ihnen genannten "rund 2/3 aller Länder" haben zwar Venezuela, nicht aber Maduro anerkannt. Sie sehen also, die Punkte gehen an Guaido.

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