Forum: Politik
Machtkampf zwischen Nato und Russland: Ausgerechnet Montenegro, ausgerechnet jetzt
AP

Russland reagiert gereizt auf die Nato-Einladung an Montenegro. Doch der Allianz geht es um den Einfluss auf dem Westbalkan. Der Mangel an demokratischen Standards in dem kleinen Staat ist Brüssel deshalb offenbar egal.

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slartibartfass2 02.12.2015, 17:19
130. Aufwachen!

Zitat von HeisseLuft
Welche Aggressionen denn? Oder ist es aus russischer Sicht eine Aggression, wenn sich ein Nachbarstaat für eine Assoziierungsabkommen mit der EU entscheidet, statt eines Beitritts zur russisch dominierten eurasischen Union?
Haben Sie sich verschrieben? Georgien? Schon vergessen. NATO-Assoziierungsabkommen! Und woher hat die Ukraine auf einmal US-Waffen her bekommen? Etwa durch die EU - wohl kaum.

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wihelm 02.12.2015, 17:20
131. Kopfnicken

Frau Merkel akzeptiert alles aber auch gar alles was an außenpolitischer Provokation über den Atlantik kommt. Kopfnicken ist die Stärke unserer Kanzlerin. Sie hat keine Vision und keine außenpolitische Strategie.

Für unser lieben "Freunde" ist die Uhr im kalten Krieg stehen geblieben und Frau Merkel ist die willkommene Handlangerin der amerikanischen Außenpolitik.

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MatthiasPetersbach 02.12.2015, 17:22
132.

Zitat von qewr
Was geht Russland den NATO Beitritt Montenegros an?
Geht es etwas Amerika an, wenn in Kuba Raketen stationiert werden?

Ich würde auch kein Auge zudrücken, wenn nebendran Terroristen wohnen würden. Und daß man der NATO nicht trauen kann, sollte doch jedem klar sein. Beziehungsweise man kann denen trauen - die wollen Krieg und Kampf auf Europas Boden - zugunsten der Amerikaner.

So einfach ist das. Leider.

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pansatyr 02.12.2015, 17:22
133. wenn Montenegro das Angebot

annehmen sollte, wüßte ich nicht, was das Moskau angeht. Hat der Kreml ein Mitspracherecht bei derartigen Vorgängen? Wenn es um die russische Intervention in Syrien geht, heisst es doch immer, daß es einer legitimen Regierung freistehe, welche Partner sie sich aussucht. Für Montenegro gilt das aber anscheinend wieder nicht? Sind wieder "russische Minderheiten" zu schützen?
Schöne Zusammenfassung der russischen Agenda und Methoden hier:
https://artistoex.wordpress.com/2015/11/30/anne-applebaum-russland-und-das-grosse-vergessen/

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tandorai55 02.12.2015, 17:23
134. Ein Grund mehr, mit aller Macht einen Austritt

aus dem Kriesbündnis NATO anzustreben. Denn so klar war es selten: Die NATO ist kein Verteidigungs- sondern ein Angriffsbündnis. Wer wird hier wohl den Mut haben, diese Forderung politisch aufzugreifen? Und was wird dann geschehen? Bringen uns die freundlichen GIs dann die Demokratie? Man greift sich an den Kopf und verzweifelt....

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bratwurst007 02.12.2015, 17:23
135.

Zitat von Celestine
Obamas Außenpolitik finde ich grottenschlecht. Selbst manche Republikaner sind wesentlich moderater und kritisieren ihn scharf. Ihm fehlt der Instinkt, er geriert sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Damit macht er das keinen Deut besser als Putin. Von Putin würde ich nichts anderes erwarten, von Obama schon. "Wir" in Europa haben andere Erwartungen gehabt, besonders nach George W. Bush, das war meine Beobachtung. Die hat er nicht erfüllt. Obama hat keine klare Linie. Zuerst zettelt er eine "Revolution" in Kiev mit an, wirkt also jedenfalls mit, dann aber hilft er den Ukrainern nur minimal und sieht zu, wie das Land im Osten komplett zerstört wird. Er stärkt Erdogan den Rücken, nach dem Abschuss des russischen Bombers, dann sollen Putin und Erdogan sich wieder lieb haben. Irgendwie akzeptiert er die Mitwirkung Russlands in Syrien, gleichzeitig provoziert er die Russen. Es ist eine schreckliche Zeit, und Deutschland hat mit nichts dazu beigetragen, dass die Aussichten positiver aussehen könnten. Die Deutschen haben mit Merkel ihr jegliches eigenes europäisches Profil verloren. Das dadurch verursachte Unheil zu kitten wird Jahre dauern, wenn es denn überhaupt einen Nachfolger für Merkel gibt, der/die das will oder kann.
Wieso glauben Sie denn, Obama sei ein Elefant? Vielleicht wollte man in der Ukraine nur mal schauen, was die Russen (oder wer auch immer) so zu bieten haben. Die wiederrum haben sich natürlich nicht in die Karten schauen lassen. Das mag jetzt weh tun, aber die Ukraine ist geostrategisches Geplänkel. Interessant erst im Rückblick.

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hawe 02.12.2015, 17:23
136.

Zitat von ka117
Angesichts der "hybriden" Kriegen und Provokationen, die Russland überall streut, scheint die Aufnahme und Schutz weiterer Staaten bitter nötig zu sein. Sonst tauchen dort bald "grüne Männchen" ohne Hoheitsabzeichen auf. Der Rest ist schon bekannt.
ist die Frage, wer hier wen provoziert.

Bei Youtube gibt es ein paar Reden von Putin. Seine Argumentation ist genauso schlüssig wie die des Westens.

Fakt ist, daß man rund um Russland Nato-Stützpunkte einrichtet und Russland immer näher auf die Pelle rückt.

Amerika trägt mit Verantwortung, daß es den IS überhaupt gibt. Viel Aktivität zur Schadensbegrenzung oder Übernahme von Verantwortung ist nicht zu erkennen.
Geht nach dem Motto "kann ja mal vorkommen, daß man irrtümlich ein Land bekriegt".

Ich kann nur hoffen, daß es nicht ÖFTERS vorkommt.

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lupenreinerdemokrat 02.12.2015, 17:24
137.

Die NATO-Fürsten sind offensichtlich auf Krawall gebürstet und benötigen mal dringend eines Verweises.
Am besten, wenn man die Kasperltruppe geschlossen irgendwo in eine Sonnenumlaufbahn schießt, idealerweise zwischen Mars und Jupiter, da wo es viele Asteroiden gibt. Das erhöht die Chancen, dass es dort zu einer Kollision kommt.
Jedenfalls besser heute als morgen, bevor uns diese Spatzenhirne noch in einen 3. Weltkrieg treiben.

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Eluis 02.12.2015, 17:25
138. Ist das logisch

Verstehe die Logik vieler Mitforisten hier nicht. Das Land erfüllt nicht die höchsten demokratischen Standards, ist dass denn nun kein Grund in das Bündnis einzutreten.
Macht denn ein Nichtbeitritt die demokratische Situation besser?
Was haben demokratische Standards mit einem Sicherheitsbündnis zu tun. Diejenigen, die hier allerhöchste Standards einfordern, sind doch oft deckungsgleich mit denen, die den USA undemokratisches Verhalten ständig vorwerfen.

Eine Zustimmung von 50% ist demokratischer Standard, klar dass die Zahlen auf der Krim etwas anders aussahen, aber solche Zahlen gibt es nur in Diktaturen und auf CDU/SPD usw Parteitagen.

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sierrabravofour 02.12.2015, 17:25
139.

Zitat von comod
Autsch, die Propaganda gewisser Kreise hat bei Ihnen schon gefruchtet. Aussage Caspar Weinbergers im Jahr 2000 Der in die Iran-Contra-Affäre und das SDI-Progamm verwickelte US-Außenminister a.D. Caspar Weinberger gab im Jahr 2000 überraschend im schwedischen Fernsehen SVT zu, dass amerikanische U-Boote "regelmäßig" und "häufig" in schwedische Gewässer eingedrungen seien, während sowjetische U-Boote dazu angeblich nicht in der Lage gewesen wären. Das Eindringen habe allerdings mit Wissen und in Absprache mit dem schwedischen Militär stattgefunden. Die schwedische Regierung war zu keinem Zeitpunkt in die Vorgänge involviert.
Stimmt, hier sehen wir ein US-Boot der Whiskey-Klasse, Project 613. Wir sollten uns nicht von der Tatsache irritieren lassen das hier eine russische Besatzung in einem in Leningrad gebauten Boot in schwedischen Hoheitsgebiet auf Grund gelaufen ist. Eines ist mal sicher, es waren die Spams. Niemand sonst!

Das die Schweden die NATO als befreundet ansehen und ansahen ist nun wirklich nichts Neues. Das auch fuer den Fall eines russischen Stunts sofortiger und unlimitierter Beistand der NATO vorgesehen war und ist, ist auch nicht neu.

https://www.warhistoryonline.com/war-articles/whiskey-on-the-rocks-when-sweden-woke-up-to-find-a-russian-submarine-stuck-on-a-rock.html

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