Forum: Politik
Macron nach Ausschreitungen in Frankreich: "Schande über jene, die gewaltsam geworden
AFP

In Frankreich sind die Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten und Reformen von Macron in Gewalt ausgeartet. Nun äußerte sich der Präsident - und reagierte scharf.

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Beat Adler 25.11.2018, 10:17
50. Steuerschraube? Papa Staat muss liefern: Alles gratis!

Zitat von chjuma
Soweit richtig. Allerdings hat er und seine Regierung mit der Gewalt angefangen. Schlicht und ergreifend mit dem Raub an der Bevölkerung mittels Steuerschraube. Und Raub ist verboten, oder zumindest nicht so gern gesehen, wie die Reaktion der Beraubten gerade zeigt. Aber vielleicht irre ich mich auch. Vielleicht ist Raub nur individuell und in kleinerem Maßstab verboten.
Steuerschraube? Papa Staat muss liefern: Alles gratis!

Medizinische Versorgung, also Spital und Arzt, Zahnarzt, Optiker, Hoerhilfen, alles gratis! Schulen, Univesitaeten, gratis! 35 Stunden Woche, frueh in Ruhestand, hohe Arbeitslosengelder, hohe Sozialleistungen, etc. etc. Sicherheit der Bevoelkerung, gegen Aussen gegen Innen, gegen Terroristen, alles gratis! 5.5 Millionen haben Anrecht auf Treibstoffgutscheine von der Gemeinde, um die Preisteigerungen von Diesel abzufedern! Diesel, der in Italien, Deutschland und Holland MEHR kostet wie in Frankreich!

Und nun? Wer zahlt? Wir kommt der Staat an sein Geld? Mit Steuersenkungen? Mit der Senkung von Abgaben? Oder wie? Kann das jemand erklaeren?

Frankreich hat Alles, was es braucht, um erfolgreich zu sein:

Frankreich ist mit an der Weltspitze, ganz vorne mit dabei, gehoert zu den Besten in Sachen Luft -und Raumfahrt, Schiffsbau, U-Bootbau, Eisenbahn und Fahrzeuge, Ruestungsguetern aller Art.

Frankreich ist Weltspitze, steht ganz zu oberst an der Weltspitze in den Bereichen Luxus, Landwirtschaft und Nahrungsmittel, Tourismus, Hotellerie und Gastronomie. Kein anderes Land auf dieser Welt empfaengt jedes Jahr soviele Touristen wie Frankreich.

Auch wachsen Start-ups in Frankreich auf sehr fruchtbarem Boden.

Das Angebot an Arbeitsplaetzen reicht vom Super-Raumfahrt-Ingenieur zum Gehilfen in der Gastronomie.

Zusammengefasst darf festfestellt werden, dass Frankreich besser aufgestellt ist wie Deutschland.

All dies soll nicht genuegen aus Frankreich einen Staat, wo es jedem Einwohner gut geht, zu gestalten?

Macron erkennt, wie jeder, der ein bisschen etwas von Makrooekonomie versteht, dass eine gemeinsame Waehrung, Euro, ein gemeinsames Finanz –und Wirtschaftsministerium braucht, versteht, dass sich die (Mindest)Loehne und Gehaelter, die Renten und die Steuern angleichen muessen. Er weiss auch, das er, um dies zu erreichen, nicht gleich mit allen Eurolaendern zusammen vorpreschen kann. Deswegen versucht er erst einmal mit Deutschland. Frankreich plus Deutschland sind in der Eurozone eine volkswirtschaftliche Wucht.
mfG Beat

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aender 25.11.2018, 10:27
51. @Kurt 2.1

"Warum gelingt in F keine Allianz zwischen AG, AN, Gewerkschaften, Kirchen etc?"

An den Demonstrationen sind KEINE Gewerkschaften beteiligt. Das brauchen die Franzosen nicht.

Jeder einfache französische Arbeiter hat im Vergleich zu 2008 440.- Euro weniger Gehalt.

Gestern hat die Polizei friedliche Demonstranten mit Wasserwerfern, Tränengas, Ohrenbetäubenden Bomben und Rauchbomben angegriffen. Die Polizei hat angegriffen, nicht die Demonstranten.

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jamblichos 25.11.2018, 10:41
52. Zustimmung in der Bevölkerung

Einer der Mitforisten schreibt, dass nicht einmal jeder Zehnte eine Warnweste in der Windschutzscheibe liegen habe. Ich muss dem vehement widersprechen. Es kommt doch sehr darauf an, wo in Frankreich man sich befindet. Ich wurde berufsbedingt in eine sehr verlorene Region versetzt, zwischen Normandie und Picardie. Im Frühjahr wurden hier die letzten Zugverbindungen gekappt, der nächste Bahnhof ist teilweise bis zu 60km entfernt, es gibt 2 oder 3 Busse pro Tag. Kaum Arbeitsplätze, noch immer relativ hohe Lebenshaltungskosten. Hier unterstützen nahezu alle die Gelbwesten. Ich selbst fahre nicht Auto und bin teilweise von Straßenblockaden genervt. Aber ich kann na0chvollziehen, dass die Leute hier auf die Straße gehen. Einige Leben so knapp am Limit, halten sich mit mehreren Jobs in verschiedenen 0rten über Wasser, am Ende des Monats zählt für sie jeder Cent. Hier ist die Perspektivlosigkeit greifbar. Straßen zu blockieren gibt einigen, wenn auch nur vorübergehend, das Gefühl, wahrgenommen zu werden. Im Umkreis von 30km sind hier alle Warnwesten ausverkauft.

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oalos 25.11.2018, 11:07
53.

Zitat von go-west
die Schuld an der Misere auf den jeweiligen Präsidenten. Dabei müssen sie dringend endlich einmal bei sich selbst anfangen. Französische Arbeitnehmer sind schlichtweg zu teuer, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Ein Grundgehalt von über 1000 €, üppige Lohnnebenkosten um das äußerst großzügige Sozialsystem Sozialsystem finanzieren zu können, fünf Wochen Urlaub plus 2 bis 3 Wochen Sonderurlaub (RTT), gesetzlich verankerte Beteiligung am Unternehmensgewinn usw. sind in der heutigen Welt einfach nicht mehr wirtschaftlich darstellbar. Die Mondialisation ist ein irreversibles Faktum, ob man will oder nicht. Behaupten, sie abschaffen zu wollen oder zu können, ist billiger Populismus. Gleichzeitig sind die Franzosen froh darüber, preiswerte Artikel kaufen zu können, die von chinesischen Arbeitern produziert wurden. Zu heimischen Konditionen hergestellte Produkte wären für die meisten von ihnen unbezahlbar und auch im Ausland kaum absetzbar, von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen. Selbst ein reiches Land wie die Schweiz hat vor wenigen Jahren entschieden, lieber bei zwei bezahlten Wochen Urlaub zu bleiben als den Verlust von Arbeitsplätzen zu riskieren. Die Deutschen haben als Technologienation die Rente mit 67 ohne Aufstand und Revolte hingenommen, weil sie den demographischen Hintergrund verstanden und akzeptiert haben. Wie weit ist das heutige Frankreich davon entfernt? Wie sehr dominieren Egoismus vor Vernunft und kollektivem Verantwortungsgefühl? Das große Übel Frankreichs besteht darin, dass man lieb gewonnene Errungenschaften und Privilegien aus vergangenen Zeiten um jeden Preis behalten will, und seien sie noch so unrealistisch. Reformen ja, sie dürfen jedoch in keinem Fall irgendwelche negativen Auswirkungen auf mich persönlich haben. Die Lernkurve dürftig schmerzlich werden.
"Ein Grundgehalt von über 1000 €, üppige Lohnnebenkosten um das äußerst großzügige Sozialsystem Sozialsystem finanzieren zu können, fünf Wochen Urlaub plus 2 bis 3 Wochen Sonderurlaub (RTT), gesetzlich verankerte Beteiligung am Unternehmensgewinn usw. sind in der heutigen Welt einfach nicht mehr wirtschaftlich darstellbar."
Warum ? Weil sonst die Reichen nicht noch reicher werden können ?
"Die Deutschen haben als Technologienation die Rente mit 67 ohne Aufstand und Revolte hingenommen, weil sie den demographischen Hintergrund verstanden und akzeptiert haben." Die Deutschen haben im Gegensatz zu den Franzosen keinen A.... in der Hose und werden möglicherweise bald auch einen Banker als No. 1 haben. Ohne zu protestieren. Denn hierzulande wird ja gerne der "Lernkurve" zu ggf. sudanesischen Einkommensverhältnissen gefolgt. (Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen -- Münte).
"Die Mondialisation ist ein irreversibles Faktum..." Nö ist sie nicht. Sie kommt nicht von der dunklen Seite des Mondes als plötzliche Seuche, sondern ist interessengeleitet, menschengemacht und steuerbar. Wie wärs mit sozialer Marktwirtschaft statt marktkonformer Demokratie ?

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Beat Adler 25.11.2018, 11:17
54. Gestern in Paris 2 Demos: Die Gelbwesten und die Frauen gegen sexuelle

Gestern in Paris 2 Demos: Die Gelbwesten und die Frauen gegen sexuelle Gewalt. Frankreichweit waren es 106'000 Gelbwesten gegen 160'000 Frauen. Die Medien berichteten 59 Minuten pro Stunde ueber die Gelbwesten und 1 Minute pro Stunde ueber die Frauendemo. Haetten die Frauen doch nur Barrikaden errichtet und angezuendet, Pflastersteine losgebrochen, etc. Dann haetten die Medien vieleicht ausgewogen berichtet.

Macron und seine Partei wurden aus zweierlei Gruenden mit grosser Mehrheit gewaehlt: Durchfuehrung von Reformen, die Festigung der EU.

Frankreich ist nicht reformierbar! Oder doch?

Dann steigt ein junger Mann in den Wahlkampf und verspricht grundlegende Reformen, im Arbeits-, Sozial-, Steuerrecht, im Bildungs- und Gesundheitswesen, eine Energiewende und Umweltschutz, Sicherheit nach Aussen und im Inneren, besonders das Vorbeugen gegen Terroranschlaege, ueberall und das noch alles gleichzeitig, und SOFORT! Seine Reformen treffen alle Franzosen, alle ohne Ausnahme!

Was nun? Nun fuehrt er die Reformen durch, dieser Junge! Wer haette das gedacht im Land, wo das groesste Hobby der Bevolkerung "le ras le bol" heisst?

Stoert es diesen Jungen, wenn seine Beliebtheitswerte im Keller sind, denn wer will schon Reformen? Es stoert ihn nicht! Igitt, igitt, wie kann er nur......

Was Macron will und weiss, ist, dass er alle seine Reformen in seinen beiden ersten Jahren anstossen muss, um die Fruechte im 4. und 5. Jahr seiner Praesidentschaft zu ernten. Wenn das gelingt, die Chancen stehen gut(!), dann wird er mit sehr grosser Mehrheit wiedergewaehlt. Wetten?
mfG Beat

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theodor2 25.11.2018, 11:30
55. Frankreichs Gegensätze

In Frankreich ist die Gesellschaft gespalten, wie man es sich in Deutschland nicht vorstellen kann. In den Betrieben gibt es hirarchische Gegensätze zwischen Arbeiter, Angestellten und Leitenden. Die Letzteren essen nicht zusammen mit den andern, sondern gehen ins Cassino, dort nimmt man es mit der Pausenregelung nicht so genau.
Die Arbeiterkinder sind in staatlichen Schulen, dagegen gehen die, welche es sich leisten können, auf Privatschulen. Diese Spaltung wird sich auch nicht so schnell ändern und ist die Voraussetzung für eine Revolution.

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seine-et-marnais 25.11.2018, 11:38
56. Andere Länder, andere Sitten

Zitat von Kurt2.1
Warum gelingt in F keine Allianz zwischen AG, AN, Gewerkschaften, Kirchen etc? Nein, immer muss dieses alberne theatralische Spiel mit viel Rauch und Barrikaden gespielt werden, als ginge die Welt unter. Für solche Demonstrationen habe ich kein Verständnis.
ad 1. Warum ist man skeptisch gegenüber den Arbeitgebern?
Frankreich hat keine Kultur die einen sozialen Dialog zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern fördert. 'Soziale Mitbestimmung' ist ein Wort das Frankreichs Arbeitgeber fürchten wie der Teufel das Weihwasser. Hier hat man keine 'Diskussionskultur' wie in Deutschland, da gibt es keine IG Metall die in Nordwürttemberg/Nordbaden einen Tarifabschluss macht der dann irgendwie 'richtungsweisend' ist. Der frz Arbeitgeber hat keinen 'collaborateur' (Mitarbeiter), er hat einen 'employé' (Beschäftigten). Da herrscht eine 'Herr im Haus'-Mentalität, ein ständiges Kräftemessen zwischen AG und AN und keineswegs soziale Mitbestimmung wie in Deutschland (in staatlichen Unternehmen ist die Zusammenarbeit von AG und AN 'gezwungenermassen' besser).
ad 2. Die frz Arbeinehmer sind in miteinander konkurrierenden Gewerkschaften organisiert. Diese Gewerkschaften gehen geschichtlich auf verschiedene Parteien zurück, zudem bestehen auch noch besondere Gewerrkschaften für Angestellte. Sie sind in der Privatindustrie in der Regel schwach, Macron versuchte sie auszuschalten, und Gewerkschaften müssen bei Wahlen um die Stimmen buhlen. In der Privatwirtschaft wird schon darauf geschaut bei Einstellungsgesprächen ob da ein 'Gewerkschaftler' dabei ist. Insgesamt ist die Stärke der Gewerkschaften eher in Grossbetrieben, Unternehmen wie SNCF oder Air France, oder im Staatsdienst stark, ansonsten sind Gewerkschaftler sehr minoritär.
ad 3. Der Staat hat lange nach Deutschland, das bereits eine Sozialgesetzgebung unter Bismarck hatte, reagiert. Das französische Sozialsystem stammt in wesentlichen Bereichen aus der Nachkriegszeit, ausser Elsass-Lothringen, aus einer Zusammenarbeit von de Gaulle und den Kommunisten in der ersten Nachkriegszeit. Durch das Rechtssystem, lateinische Tradition, ist die Arbeitsgesetzgebung sehr kompliziert, daher auch macronsche Reformen die er durchsetzen konnte.
ad 4. Die Rolle der Kirchen ist in Frankreich anders als in Deutschland. In der Vergangenheit war der frz König auch gleichzeitig Oberhaupt der katholischen Kirche in Frankreich. Seine Macht stand auf einem weltlichen und einem geistlichen 'Bein'. Daher auch die, für Deutsche übertriebene, Laïzitätsdebatte in Frankreich. Die katholische Kirche kann aufgrund ihrer Geschichte, der 'Entchristlichung' Frankreichs keine Rolle mehr spielen, andere Religionen auch nicht.

Das ist nur angerissen eine Antwort auf ihre Frage. Und hier liegt auch ein Problem für die EU, wir haben 27 Staaten mit 27 Traditionen die man bei der Bewertung eines Ereignisses berücksichtigen muss. Wenn Deutsche den Dialog, den Ausgleich suchen, in Frankreich ist es so dass der Stärkere versucht den Schwächeren über den Tisch zu ziehen, daher auch die Demonstrationen und der wie Sie schreiben 'Theaterdonner'.

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Beat Adler 25.11.2018, 11:40
57. François Hollande fuehrte die Reichensteuer ein.

Zitat von oalos
"Ein Grundgehalt von über 1000 €, üppige Lohnnebenkosten um das äußerst großzügige Sozialsystem Sozialsystem finanzieren zu können, fünf Wochen Urlaub plus 2 bis 3 Wochen Sonderurlaub (RTT), gesetzlich verankerte Beteiligung am Unternehmensgewinn usw. sind in der heutigen Welt einfach nicht mehr wirtschaftlich darstellbar." Warum ? Weil sonst die Reichen nicht noch reicher werden können ? "Die Deutschen haben als Technologienation die Rente mit 67 ohne Aufstand und Revolte hingenommen, weil sie den demographischen Hintergrund verstanden und akzeptiert haben." Die Deutschen haben im Gegensatz zu den Franzosen keinen A.... in der Hose und werden möglicherweise bald auch einen Banker als No. 1 haben. Ohne zu protestieren. Denn hierzulande wird ja gerne der "Lernkurve" zu ggf. sudanesischen Einkommensverhältnissen gefolgt. (Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen -- Münte). "Die Mondialisation ist ein irreversibles Faktum..." Nö ist sie nicht. Sie kommt nicht von der dunklen Seite des Mondes als plötzliche Seuche, sondern ist interessengeleitet, menschengemacht und steuerbar. Wie wärs mit sozialer Marktwirtschaft statt marktkonformer Demokratie ?
François Hollande fuehrte die Reichensteuer ein: 75% Steuern, wenn die Jahreseinnahmen 1 Million uebersteigen.

Und die Folge: Abwanderungen Richtung la Romandie in der Schweiz und Richtung Belgien und Luxembourg. Die Reichen mussten nicht einmal die Sprache wechseln;-) Gerard Depardieu bekam von Putin seinen russischen Pass persoenlich ausgehaendigt!

Fuer uns Europaeer ist es ein gesellschaftlicher Fortschritt, wenn die Jungen fuer die Alten, die Gesunden fuer die Kranken und die Reichen fuer die Armen bezahlen. Aber wie jedes Umverteil-System hat auch Dieses seine Grenzen!

Wenn ich die Zahlen richtig in Erinnerung habe, dann hat Deutschland, 82 Millionen Einwohner, 12'000 Gemeinden mit Buergermeistern und Verwaltung. Frankreich mit 66 Millionen Einwohnern hat "nur" 35'000! Wer nun sagt, dass dies viel zu teuer sein und 3 Gemeinden zu einer Einzigen fusionieren will, findet nicht nur die Gelbwesten auf der Strasse sondern auch noch die bonnets rouges, welche Ségolène Royales Ecosteuer verhinderten!
mfG Beat

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WoRiDD 25.11.2018, 12:01
58. @51 Beat Adler

"...Papa Staat muss liefern: Alles gratis! Medizinische Versorgung, also Spital und Arzt, Zahnarzt, Optiker, Hoerhilfen, alles gratis! Schulen, Univesitaeten, gratis! ..."
Das hatten wir schon einmal in Deutschland. Aber heute ist es bei uns umgekehrt: Kaum noch medizinische Leistungen ohne Zuzahlung oder 100% Eigenleistung - trotz Milliarden Überschüsse bei den Krankenkassen. Brillen nur für Selbstzahler. Universitäten - Studiengebühren..... All das bei immer größer werdenden Abstand zwischen Arm und Reich, was letztendlich dazu führt, dass Arme sich weder Studium und teilweise dringend nötige medizinische Versorgung leisten können.

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ausfrankreich 25.11.2018, 14:27
59. 55.Beat Adler

....und man kann nur die Daumen drücken, dass Macron dem Sturm weiter die Stirn bietet und durchsetzt, was er sich vorgenommen hat.

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