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Macron in Nöten: Superstar in Gefahr
AFP

Emmanuel Macron trifft heute in New York Donald Trump. Nur der französische Präsident kann derzeit im Westen seinem US-Kollegen an Starpower noch das Wasser reichen. Doch in Frankreich steht Macron zunehmend in der Kritik.

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els067 24.09.2018, 22:51
10.

Zitat von brux
Umfragen bedeuten in Frankreich wenig. Es wird nicht dauernd irgendwo gewählt wie albernerweise in Deutschland. Und da ich in Frankreich lebe, behaupte ich mal, dass sich hier Journalisten Skandale ausdenken. Denn in Frankreich sind Journalisten ganz eng am System und Macron ist eben nicht Teil des Sumpfes der Altparteien. Hier sind einige nicht an Veränderungen interessiert.
Ich bin Franzose und lebe in Frankreich.
Wie können Sie behaupten, dass Umfragen in Frankreich wenig bedeuten ? Wenn Umfragen überhaupt eine Bedeutung haben, dann haben sie die auch hier bei uns.
Der Sumpf der Altparteien... Macron ist das Produkt des Systems, wie seine Vorgänger. Es gab keine Erneuerung. Es reicht noch lange nicht eine neue Partei zu gründen, um mit recht sagen zu dürfen, man treibe eine andere, neue Politik.

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tomlex27 24.09.2018, 22:52
11. Schwätzen oder Liefern?

Macron ist ein Dampfplauderer. Macron ist aber auch der feuchte Traum der deutschen Medien. Die stehen drauf, dass er ständig über Europa im Cinemascope- Vollfettformat rumlabert, eine Headline nach der anderen produziert, wohlwissend, dass die deutschen Wähler wie auch die Briten von Europa die Schnauze voll haben. Das Problem ist, dass ein Staatsmann gottseidank nicht von Medienvertretern gewählt wird, sondern von den eigenen Bürgern. Und mal ganz ehrlich, hat sich für die Franzosen irgendwas geändert? Die Macron'schen Sonntagsreden, die international super ankommen, interessieren die Franzosen herzlich wenig. Da gibt es eine Sache die nennt sich Alltag. Im Prinzip ist es wie bei Merkel. Wie wird international ihre Flüchtlingspolitik gelobt-von den Medien und anderen Politikern, die dann aber nicht einmal Schiffe mit 250 Menschen bei sich anlegen lassen. Macron hat also das gleiche Problem wie Merkel in Deutschland. Die Bürger tragen letztlich die Bürden ihrer Katastrophenpolitik. Beruflich komme ich weit rum. Ich werde ständig gefragt, ob wir in Deutschland verrückt geworden sind. Ich sage dann, das Volk nicht aber die Kanzlerin.

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fixik 24.09.2018, 22:57
12.

Macron ist niemals ein Star gewesen, sondern schon immer ein Maulheld. Was SPON über ihn berichtet ist nur an der Oberfläche gekratzt. Den Spruch mit dem Arbeitslosen nehme ich Macron nicht mehr übel. Macron kann nicht anders. Das ist ein sehr arroganter Mensch. SPON sollte mal auch mehr über seine Auftritte in Afrika zeigen. Er ist in so vielen Punkten genauso wie Trump. Shithole-Country könnte glatt von Macron kommen.

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artep 24.09.2018, 22:58
13. Asterix in America ?

Oder Troubadix vor dem großen Häuptling auf dem Schild, der einzig fürchtet, dass der Himmel ihm auf den Kopf fällt ? Wo sie recht haben: Die Franzosen sind schuld. Sie haben einen Banker gewählt und wundern sich nun, dass ihnen der Geldhahn abgedreht wird. Macron mag sein, wie er will, aber seine Tage werden die Franzosen zählen.

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marcel.a.mueller 24.09.2018, 23:17
14. Kein Superstar sondern abermals ein Spalter der Gesellschaft

Monsieur Macron hatte zwar im Wahlkampf behauptet die Mitte und den Fortschritt zu vertreten, als Präsident aber ist er nach rechts gerückt und schafft es überhaupt nicht mehr, die Gräben in der französischen Gesellschaft aufzuschütten. Wichtige Themen wie die Ökologie sind ihm zudem lästig. Als gutes Kind der grandes écoles benimmt er sich arrogant und ist völlig losgelöst vom realen Leben. Es ist zu hoffen, dass die Geschichtsschreibung ihn nicht im Gefolge der nächsten Präsidentschaftswahlen als Steigbügelhalter der extrem rechten bezeichnen muss...

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fatal.justice 24.09.2018, 23:37
15. Oh.

Zitat von brux
Umfragen bedeuten in Frankreich wenig. Es wird nicht dauernd irgendwo gewählt wie albernerweise in Deutschland. Und da ich in Frankreich lebe, behaupte ich mal, dass sich hier Journalisten Skandale ausdenken. Denn in Frankreich sind Journalisten ganz eng am System und Macron ist eben nicht Teil des Sumpfes der Altparteien. Hier sind einige nicht an Veränderungen interessiert.
Das muss es sein - die Desinformation der französischen Bevölkerung bewirkt einseitige Wahlergebnisse. Ihre "Altparteien" waren zuletzt auch nicht wirklich erfolgreich. Woran das wohl liegt? Sozialdemokratie wie Republikanismus sind nur noch Worthülsen, um die Altwähler zu mobilisieren. Das war´s auch schon. Menschen, egal welcher politischen Orientierung, hassen Veränderungen. Die jetzige Regierung setzt genau dieses Mantra um. Da hat man einfach nen neues Label draufgeklebt und ist werbetechnisch erfolgreich. Der Aufbruch ist realiter abgebrochen. Niemandem geht es besser, seit Macron die gewerkschaftliche Repräsentanz beschneiden möchte.

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nebelland 24.09.2018, 23:56
16. Ex Rothschild Banker

und Nein! Keine Verschwörungstheorie, Wer Mut hat googled mal,

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spon-facebook-1338657918 25.09.2018, 00:25
17. Schau an

Da macht der Reiter plumps. Schuld ist das faule Volk der Franzosen. Ja gehts noch? Der entscheidende Fehler Macrons war zu glauben er hätte es mit einem devoten Volk wie den Deutschen zu tun als er versuchte Deutsche AGENDA in Frankreich zu kopieren. Nur der Deutsche Michel nimmt es hin...

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ulrich-lr. 25.09.2018, 00:32
18. Fallhöhe

Zitat von brux
Umfragen bedeuten in Frankreich wenig. Es wird nicht dauernd irgendwo gewählt wie albernerweise in Deutschland. Und da ich in Frankreich lebe, behaupte ich mal, dass sich hier Journalisten Skandale ausdenken. Denn in Frankreich sind Journalisten ganz eng am System und Macron ist eben nicht Teil des Sumpfes der Altparteien. Hier sind einige nicht an Veränderungen interessiert.
So ein aufgsteigender Stern ist natürlich eine Herausforderung. Je größer die mögliche Fallhöhe desto größer die mediale Aufmerksamkeit. Macrons Vorteil und Problem - das ist der Glamour.

Gegenbeispiel Merkel. Kein Glamour. Null Rhetorik. Tollpatschiger Auftritt. Absoluter Tiefflug in allen Belangen von Anfang an, der geradezu Mitleid selbst bei den Medien erregte. Die Fallhöhe war max. 2 cm. Jetzt reduziert auf 4mm. Da gäbe es beim Aufschlag kaum ein Geräusch. Man kann sie nicht niederschreiben. Sie ist unten geblieben. Also gibt es nachsichtige Hofberichterstattung.

Bei Merkel hatte man nie die Hoffnung, dass sie irgendetwas bewirken oder verändern will oder kann. Von Merkel konnte man gar nicht enttäuscht sein, weil man vernünftigerweise überhaupt nichts erwartet hatte. Das war bei Macron ganz anders. Und das wird ihm nun zum Verhängnis.

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wick.eurocon 25.09.2018, 00:41
19. Superstar in Gefahr

Wer Macron als Superstar betitelt hat nicht alle Tassen im Schrank. Er ist der selbe egozentrische Man wie Trump mit wenig Bis kein Skrupel solange seine Agenda gefüllt ist.
Er wirkt wie Napoleon. Dass die zwei zu nichts Gutem für deren Bevölkerung im Stande sind sollte niemand überraschen.
Der Auftritt in New York ist nur für persönliche Interessen nicht für das Wohlleben der Menschheit.

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