Forum: Politik
Macron vor der Europawahl: Getrieben, gereizt, gefährlich
Philippe Wojazer / REUTERS

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron muss fürchten, dass die Rechtspopulisten bei der Europawahl stärkste Kraft werden. Das hat auch Folgen für seinen Blick auf Berlin und sein Verhältnis zur Bundeskanzlerin.

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derhey 14.05.2019, 21:02
1. Ziemlich auf den Punkt

gebracht, bis auf den Schluß: Zusammenraufen? Toll, wenn Politik sich so verkauft, also nicht aus Überzeugung und vor allem ohne Vertrauen sondern eben zusammengerauft. Mach was du willst, ich mach meins - irgendwie. Merkel & Co werden noch zur Totengräber der EU bzw. machen den Anfang. Ja, wir müssen vielleicht auch mal Zugeständnisse machen und nicht in allem bremsen oder noch schlimmer, kein Gegenkonzept anbieten.

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kirschlorber 14.05.2019, 21:08
2. Mittelschicht

Politik zertrampelt Mittelschicht. So titelte kürzlich Focus online. Frau Merkel und Herr Macron: Ist vielleicht etwas dran am Protest der Gelbwesten? Schweigen ist keine Maßnahme um Wählen zu gewinnen.

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mpigerl 14.05.2019, 21:08
3. Ein weiter Grund warum wir europäische Parteien brauchen ...

... und eine nationenübergreifene Politik. Ich denke, den Franzosen geht Paris bzw Macron genauso auf den Keks, wie uns Deutschen Berlin und Merkel. Wir brauchen europäische Parteien und europäische Politiker und klare Kompetenzen (Sicherheit, Wirtschaft, etc) für die EU .... und viel weniger Macht den Politikern auf nationaler Ebene. Die können sich um den Kulturressort kümmern.

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pcpero 14.05.2019, 21:10
4. Bäumchen wechsle dich ?

Macron muss fürchten - hat auch Folgen für seinen Blick
Die Eventualität allein reicht aus, Hrn. Macrons Meinung zu ändern? Das reicht höchstens dazu, Frau Merkels getrübten Blick auf die wachsende Zahl der Rechtspopulisten und Wochenend-Nazis zu klären. Denn das vor der EU-Wahl die CDU, allen Sesselpxxxxx im deutschen Parlament voran, endlich mal aufwachen und HINsehen, wahrnehmen, was um sie rum geschieht, ist evident - siehe La France.

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dieter-ploetze 14.05.2019, 21:11
5. nationale interessen wird es immer geben

auch lassen sich nationale interessen nicht durch einen federstrich oder per dekret wegwischen.
wenn das nicht begriffen wird, werden die rechten parteien immer staerker. es sind ja hehre ideen ein
gemeinsames europa mit gleichen interessen anzupeilen. doch die relaitaet ist immer staerker und
diese zeigt eben noch kein solches europa. politik gegen die realitaet zu machen, muss langfristig schiefgehen.
noch dazu ueber die koepfe der betroffenen menschen hinweg.
insofern ist das bestreben der neuen rechten nicht verkehrt, den nationalstaaten wieder ein wenig mehr gewicht zu geben und ein europa, das zusammenrueckt mehr der freiwilligkeit zu ueberlassen. auf laengere sicht kann europa durchaus weiter zusammenwachsen, das braucht aber seine zeit.

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pcpero 14.05.2019, 21:17
6. Bäumchen wechsle dich ?

Macron muss fürchten - hat auch Folgen für seinen Blick?
Die Eventualität allein reicht aus, Hrn. Macrons Meinung zu ändern? Das reicht höchstens dazu, Frau Merkels getrübten Blick auf die wachsende Zahl der Rechtspopulisten und Wochenend-Nazis zu klären. Denn das vor der EU-Wahl die CDU, allen Sesselpxxxxx im deutschen Parlament voran, endlich mal aufwachen und HINsehen, wahrnehmen, was um sie rum geschieht, ist evident - siehe La France.

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frank57 14.05.2019, 21:29
7. Kein Wort

zu den Gelbwestendemonstrationen?
Frankreich hat ein Volk, welches sich gegen die Macronsche Politik wendet und das ist gut so!

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artep 14.05.2019, 21:29
8. Rauher Ton

Wenn "der Ton rauher" wird, werden Beziehungen realistischer. Sanfte Töne zwischen Staaten helfen nicht. Eher sind sie verlogen. Beide, Frankreich und Deutschland müssen rechte Parteien fürchten, die sie eventuell im EU- Parlament in eine kleinere Fraktion drängen. Frankreich wahrscheinlich mehr als Deutschland, aber da sind ja auch noch Niederlande, Dänemark, Italien, Griechenland, Ungarn, u.v.a.m. .Und GB wollen wir auch nicht vergessen. Irgendwie sieht das ziemlich mau aus, sowohl für die Wirtschaftsliberalen in Frankreich, als auch für die Christkonservativen in Deutschland. Nachzudenken wäre da über eine Neuordnung der EU. Schwachsinn ist, zu unterstellen, dass Gegner der heutigen EU sofort mit der Streitaxt auf andere Staaten losgehen würden. Alle heutigen EU- Mitgliedsstaaten wünschen ein friedliches Zusammenleben in Europa.

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_gimli_ 14.05.2019, 21:31
9.

Zitat von mpigerl
... und eine nationenübergreifene Politik. Ich denke, den Franzosen geht Paris bzw Macron genauso auf den Keks, wie uns Deutschen Berlin und Merkel. Wir brauchen europäische Parteien und europäische Politiker und klare Kompetenzen (Sicherheit, Wirtschaft, etc) für die EU .... und viel weniger Macht den Politikern auf nationaler Ebene. Die können sich um den Kulturressort kümmern.
Sie meinen, wir brauchen mehr Personen mit dem "Durchblick" der Frau Verstager, die Fusionen von Thyssen mit Tata oder Siemens mit Alstom verbietet und somit Wettbewerbsfähigkeit gegen chinesische Grosskonzerne untergräbt? Oder wir brauchen mehr europäische Rechtsprechung zur Dokumentation von Arbeitszeiten (ob Amazon, Tesla, Google etc. sowas in den USA auch haben?). Die EU ist wirtschaftspolitisch im vergangenen Jahrhundert stehengeblieben und wird in drn kommenden Jahrzehnten ganz böse erwachen
Die Welt tickt anders.

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