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Macrons Syrien-Politik: Der letzte Verbündete der Kurden
AFP

Durch den Abzug der US-Soldaten stellt Frankreich plötzlich das größte westliche Truppenkontingent in Syrien. Den rund 200 Spezialkräften droht eine direkte militärische Konfrontation mit der Türkei.

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Atheist_Crusader 27.12.2018, 19:54
1.

Die Türkei ist für Diplomatie nicht mehr zugänglich, es sei denn diese kommt mit Drohungen. Aber militärische Drohungen sind der falsche Weg.

Die EU hat genug Mittel dem größenwahnssinnigen Sultan wirtschaftlich den Saft abzudrehen. Wird Zeit, dass sie das auch mal tut.

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dirkcoe 27.12.2018, 19:58
2. Danke Herr Macron

Sie scheinen der Letzte zu sein, dem der drohende Völkermord an den Kursen durch Erdogan nicht egal ist. Wären die Merkel nicht so jämmerlich und die vdLeyen nicht so unfâhig, dann wäre es jetzt der richtige Moment für unsere Bundeswehr unsere Freunde aus Frankreich zu unterstützen.

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hardeenetwork 27.12.2018, 19:59
3. Hoffnung

Ich hoffe auf Macrons Klugheit und hoffe das Trump eines Tages dafür büßen wird. Nun ist es aber auch an der Zeit das sich Deutschland klar und unmissverständlich positioniert !!!

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go-west 27.12.2018, 20:09
4. Niemand,

auch nicht der Möchtegern-Sultan aus der Türkei kann einem Volk sein legitimes Recht auf einen eigenen Staat absprechen. Die heutige Türkei besetzt einen Teil des historischen kurdischen Landes. Wenn die Türken meinen, daß diese Besetzung unwiderruflich ist, irren sie gewaltig. Moralisch gesehen sind die Kurden im Recht, während Erdogan einzig das Recht des Stärkeren anwendet.

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helmut_tholen 27.12.2018, 20:09
5. Interessant

Eine hochinteressante Karte, die die Bedeutungslosigkeit der sogenannten "Opposition" belegt, die ja aber die Richtigen sind, deretwegen wir die Kurden verraten werden. Dann kommt der Wettlauf - "unsere" "Opposition", oder die Türken, oder Assad.

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m.klagge 27.12.2018, 20:14
6. Es ist zwar früh,

aber durchaus angemessen jetzt einen Nachruf auf das kurdische Volk zu schreiben. Immerhin haben die Kurden als einzige ernsthaft gegen die islamischen Mörderbanden vom IS gekämpft. Das sie jetzt den Interessen der us -amerikanischen Militärindustrie und den Allmacht Phantasien des türkischern Sultans geopfert werden entspricht der westlichen, um nicht zu sagen US-, Traditition. Die Franzosen werden schon bald sang- und klanglos verschwinden und dann kann Herr Erdogan den nächsten Völkermord starten. Das ausgrechnert und als einziger Herr Assad zusammen mit den Russen das verhindern kann ist ein Treppenwitz der Geschichte. Einer der die strategischen weltpolitischen Fähigkeiten unserer Freunde in den USA bestens illustriert.

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onkelharry 27.12.2018, 20:14
7.

Wenn jemand glaubt, das sich die deutsche Bundesregierung auf die Seite der Kurden stellt, hat ersich in die Finger geschnitten. Leider.

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Björn L 27.12.2018, 20:15
8. Die erdogansche Türkei braucht keinen Westen

200 Franzosen, ehemals 1000 Amerikaner an der Seite der Kurden sind ein geopolitisches Ex-Trostpflaster. Macron kann nicht die Lira aufwerten noch Putins, Irans und sonstigen Anrainerinteressen entgegenwirken. Seine Nation ist beschränkt auf Nationen wie Lybien, wo sie eindrucksvoll einen Despoten für die Freimachung schlimmeres den Weg bereitet haben. Die Kurden sind mit Abstand die gebeutelste Ethnie überhaupt. Benutzt um dann verraten zu werden. Schande

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PeaceNow 27.12.2018, 20:20
9. Der Artikel ist inzeischen längst überholt

Ganz abgesehen davon das neben den USA auch die Franzosen weder ein UN Mandat noch die Bewilligung aus Damaskus haben.
Denn es sind bereits seit heute Morgen größere Einheiten der 1. Republikanischen Division der SAA auf dem Weg nach Manbij, Infanterie, Artillerie und Panzereinheiten, die ersten sind offenbar bereits eingetroffen und gehen um die Stadt herum in Stellung.
Nach langem Ablehnen und Zögern endlich ein kluger Zug der Kurden, denn eine direkte Konfrontation mit der SAA ist nun kaum zu verhindern, sollte die Türkei vorrücken, dann aber stehen Russland und Iran auf der Matte.
Somit könnte dies jetzt einen türkischen Angriff verhindern.
Hätten die USA nicht ihren Abzug angekündigt, dann hätten sich die Kurden weiterhin geweigert mit Damaskus zu verhandeln, sowie zur Reintegration der Kurdengebiete unter weitgehender Autonomie, was nun die einzige reale Option bleibt.

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