Forum: Politik
Maduros Kampf um die Macht in Venezuela: Er ist noch da
Miraflores Palace/Handout via REUTERS

Der neuerliche Aufstand in Venezuela ist vorerst in sich zusammengefallen. Herausforderer Guaidó scheint sich ebenso verkalkuliert zu haben wie seine Unterstützer in der US-Regierung. Machthaber Maduro ist weiterhin im Amt.

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funkstörung 01.05.2019, 11:14
40. besser

Zitat von bruno_67
Das beschreibt die Zustände in Venetzuela vor der "bolivarische Revolution" von Chavez. Damit geht der ständig wiederholte vorwurf Chavez bzw. Maduro hätten Venezuela zu Grunde gewirtschaftet, komplett ins Leere.
soviel besser scheint es allerdings nicht geworden zu sein, venezuela hat nach wie vor eine der höchsten mordraten der welt und hunderttausende verlassen das land.

wäre alles besser geworden, wäre es anders.

wenn menschen ihre länder verlassen ziegt das immer, dass in diesen ländern etwas im argen liegt.

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Beat Adler 01.05.2019, 11:17
41.

Zitat von maynard_k.
wenn es einer Bevölkerung so schlecht geht, dass sie nicht mehr anders kann als alles zu riskieren. Die Tatsache dass dort trotz der bekannten Unterstützung der USA keine Millionen auf die Straße gehen lässt mich ehrlich gesagt stark daran Zweifeln inwieweit der Unmut über Maduro so groß ist wie behauptet. Und wenn sie behaupten dass kein Volk dringender einen Aufstand nötig hätte als Venezuela, haben sie keine Ahnung von der aktuellen Situation auf diesem Planeten und wie schlecht es den Menschen in einigen Staaten geht! Wie kommen sie auf so eine Annahme?!
Da ich seit einiger Zerit nun in der Demokratischen Republik Kongo lebe, in den vergangenen 45 Jahren beruflich ueber 80 Staaten, mit wenigen Ausnahmen Diktaturen der sogenannten 3. Welt, bereiste, darunter Venezuela, kann ich hier mitreden, was es braucht, bis eine Bevoelkerung genug hat, siehe aktuell Algerien und Sudan.

Dort wo die Bevoelkerung wenigstens genug im Bauch hat, sind Revolutionen nur selten angesagt.
mfG Beat

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bruno_67 01.05.2019, 11:19
42.

Zitat von Beat Adler
....Warum zerstoerte die USA denn Kuba NICHT auf gleiche Weise?
Machen die USA doch. Der zögerlicher Weg Obamas, den Wirtschaftskrieg gegen Kuba zumindest zu reduzieren, ist doch von Trump wieder beendet worden. Lesen Sie keine Zeitungen ? Erst letzte Woche sind europäische Fiirmen mit Sanktionen bedroht worden, wenn diese mit Kuba Geschäfte machen.

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oldschool65 01.05.2019, 11:20
43. Maduro

und seine Generäle sind zu tief in den äusserst profitablen Drogenhandel verstrickt um sich einfach vertreiben zu lassen. Das, und die russische Unterstützung Maduros werden es Guaido äusserst schwer machen einen Sieg zu erringen.

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Beat Adler 01.05.2019, 11:25
44. Angemessen handeln? Weiter Maduro unterstuetzen?

Zitat von horst01
Schröder hatte im Irak die Konsequenzen aus den langjährigen Versuchen der USA gezogen, Wandel durch Krieg zu erreichen. Er würde auch jetzt wieder angemessen handeln. Die USA wollen Kuba und Venezuela zu Vasallenstaaten machen, keine Frage. Es ist der ewige Versuch der USA, den Sieg des Kapitalismus weltweit, insbesondere aber vor der eigenen Haustür zu erreichen. Und "täglich grüßt das Murmeltier"! Ist das gut?
Angemessen handeln? Weiter Maduro unterstuetzen? Muss das sein, weil es der Putin und der Erdogan so will? Weil China Angst hat, dass die Nachfolgeregierung die Schulen nicht zurueckbezahlt?

Wenn die USA Kuba zu einem Vasallenstaat haetten machen wollen, dann haetten sie es getan und nicht nur dergleichen getan;-) heute ist venezuela der typische Vasallenstaat von China und Russland. Ist das besser?

In den Hugo Chavez und den Maduro Jahren bis vor Kurzem war die USA bester Kunde fuer das Erdoel. Haette die USA diese Geschaefte erst gar nicht taetigen sollen?

Venezuela hatte noch Anfang der 90iger Jahren eine tolle, ertragreiche Landwirtschaft. Die Versorgung der eigenen Bevoelkerung war kein Problem. Es war Chavez, der dies selbst zerstoerte, NICHT die USA!
mfG Beat

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kelcht 01.05.2019, 11:26
45. schlechter Witz

Zitat von Neandiausdemtal
Die wenigen mehr oder wenigen sozialistischen Länder erkennen die USA nicht als den großen Hegemon an und werden deshalb von diesen und deren Helfershelfern bis aufs Blut bekämpft. Stichworte wie Petrodollar oder Herrschaft der Westkapitalisten sind schon häufig gefallen und erläutert worden. Sozialismus ist im Grunde die gute Utopie und Kapitalismus die widerliche Fratze, die stärker ist.
schauen sie mal in den russischen Ostkapitalismus Korruption, Oligarchen und Diktaturen. Arbeitslosenhilfe und andere soziale Errungenschaften suchen sie in Russland vergeblich. Was hindert den Russen daran sein Öl in Rubel zu handeln kann es sein das der Russe wegen seiner stark schwankenden Währung dann keinen Reibach mehr macht. Das geht schon sehr stark in die Verschwörungstheorie was sie uns da auftischen. Das Währungsgeschwäsch hat nicht einmal Peter Scholl-Latour behauptet.

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bran_winterfell 01.05.2019, 11:32
46.

Zitat von bruno_67
Wie wäre denn die Alternative ? Da die Venezolander offensichtlich mehrheitlich hinter Maduro stehen, könnte doch auchdarin eine Lösung zu sehensein, endlich den Wirtschaftskrieg der USA und ihrer Vasallen gegen Venezuela zu beeenden, der im nicht unwesentlichen Maßstab zu den Problemen in Venezuela beiträgt. Wenn Maduro signalisier wird, dass er nicht als Paria geächtet ist und man an einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit interessiert ist, öffnet er sich sicher auch gegenüber dem Westen (ähnlich Gaddaffi, bevor der weggebombt wurde). Es wäre auf jedenfall sinnvoller, als Venezuela jetzt als Frontstaat in die Arme Russlands oder Chinas zu treiben.
Wo bitte haben Sie denn her, dass die Venezolaner "offensichtlich" mehrheitlich hinter Maduro stehen"? Wie viele Massen strömten für Maduro zu seinem Palast, um ihn zu verteidigen? (hier nochmal der Aufruf von gestern: "Genossen, die Rechten wollen dem Volk seine Erfolge entreißen. Ich lade alle ein - das Volk von Venezuela, die Milizen, die sozialistische Partei - zum Palast von Miraflores zu kommen, um die Revolution, Nicolás und das Erbe von Hugo Chávez zu verteidigen"). Da müsste es doch im Netz haufenweise Bilder von geben, aber nichts … Maduro wird gestützt von seinen Schlägertrupps, dem korruptem Militär und ausländischen Söldnern. Wie Gaddafi damals übrigens auch. Und wie Gaddafi wird man auch Maduro keine Träne nachweinen, wenn er mal weg ist. Ich weiß nicht, warum es hier so vielen so schwer fällt, ihn einfach als den Verbrecher zu sehen, der er ist. Böse Menschen soll es tatsächlich auch außerhalb der USA geben...

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Beat Adler 01.05.2019, 11:35
47.

Zitat von bruno_67
Machen die USA doch. Der zögerlicher Weg Obamas, den Wirtschaftskrieg gegen Kuba zumindest zu reduzieren, ist doch von Trump wieder beendet worden. Lesen Sie keine Zeitungen ? Erst letzte Woche sind europäische Fiirmen mit Sanktionen bedroht worden, wenn diese mit Kuba Geschäfte machen.
Hungern die Einwohner Kubas? NEIN! Hungern und fliehen die Einwohner Venezuelas? JA!

Ja der Trump pampert die Latinos mit kubanischem Ursprung in Florida, auf die er angewiesen ist, wenn er 2020 wiedergewaehlt werden will, deswegen schlaegt er ein bisschchen Schaum. Aber aendert das etwas am taeglichen Leben des Kubaners? Nein!

Ganz anders in Venezuela, denn wenn Maduro kein Erdoel mehr verkaufen kann, ist es mit der Verteilung von Geschenkpaketchen voller Nahrungsmittel an sein Anhaenger vorbei.

Warum sind die Regierungen aller Nachbarstaaten von Venezuela GEGEN Maduro und FUER Juan Guaido? Antwort: Sie haben schon genug Fluechtlinge aufgenommen. Nicht vergessen: Sie fliehen aus einem stinkreichen Land!
mfG Beat

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kelcht 01.05.2019, 11:35
48.

Zitat von erlenstein
Worin bestand/besteht die internationale Hilfe denn? Sanktionen allerorten durch die USA? Anerkennung eines windigen selbsternannten Übergangspräsidenten? Das Land in ein Chaos treiben? Den Bürgerkrieg forcieren? Letztendlich läuft es auf ein militärisches Eingreifen der USA hinaus und das mit der schäbigen völkerrechtswidrigen Unterstützung der deutschen Regierung, die sich eilfertig auf die Seite Guaidos gestellt hat.
Deutschland ist nicht verpflichtet jedem Diktatorenpimpf wirtschaftlich nichts zu bieten hat zu gefallen das nennt sich Realpolitik dies macht auch die USA. Heißt ja immer von der AfD und Linkspartei "Politik für deutsche Interessen" wenn die USA und Deutschland in ihrem Interesse handeln heißt es dann wieder mimimi.

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adal_ 01.05.2019, 11:40
49. Humanitäre Hilfe ist gefragt - für Maduros Absetzung sorgt seine Armee

Zitat von erlenstein
Fest steht: Venezuelas Krise wird nur mit internationaler Hilfe gelöst
Die Hauptursache der Krise lösen die Venezolaner selbst, indem sie die Maduro-Clique in die Wüste schicken. Hoffentlich friedlich - das hat die venezolanische Armee in der Hand.

Die Macht des ebenso unfähigen wie korrupten Regimes ruht nämlich allein auf dem von ihm mit 3000 Generalsposten ausgestatteten Militär. Sind die Privilegien des Offizierskorps bedroht oder beginnen die weniger privilegierten Mannschaften zu meutern, fällt das Regime.
Schließlich sind von der immer unerträglicheren Situation im Land auch die niederen Dienstgrade sowie die Angehörigen der Soldaten betroffen.

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