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Männerdominanz in der Regierung: Das Berliner Politik-Patriarchat
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58 Männer, 24 Frauen: Die neue Regierung hat weit weniger weibliche als männliche Minister und Staatssekretäre. Innenminister Seehofer hat sogar nur Kerle um sich geschart, doch das Ganze ist kein reines CSU-Problem.

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spon-facebook-10000140154 29.03.2018, 10:37
70. ich wäre durchaus dafür..........

dass alle 4 Jahre zwischen Bundeskanzler und Bundeskanzlerin gewechselt wird..........dieser Wechsel könnte auch bei Ministerposten durchgeführt werden,

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acitapple 29.03.2018, 10:40
71.

Zitat von schwarzweißinfarbe
Ich habe schon die Frauenquote nicht verstanden. Wieso sollen Frauen 50% im Vorstand oder Aufsichtsrat einnehmen, wenn im Unternehmen nur 10-20% Frauen beschäftigt sind? Das ist auch in der......
Das nennt man "Clickbait". Es geht in erster Linie darum aufgrund von scheinbar empörenden Zuständen einen #aufschrei zu verursachen. Außerdem sieht man sich, aus irgendwelchen Gründen, gezwungen eine Diskriminierung herbeizureden. Einige Kommentatoren, die übrigens NICHT vom Spiegel bezahlt werden, haben bereits rechnerisch nachgewiesen, dass es sich eben nicht um Diskriminierung handelt. Es ist ein Mechanismus um weiterhin Gesetze und Posten zu Gunsten der Frauen zu etablieren. Eigentlich sollten sich die Autoren über die zu geringe Zahl an weiblichen Parteimitgliedern aufregen. Geht schlecht, denn das ist wirklich eine freiwillige Angelegenheit, die kann man Männern nicht in die Schuhe schieben.

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c.PAF 29.03.2018, 10:42
72.

"58 Männer, 24 Frauen"
Ja und?

In meiner Jugend war ich im Reitsport aktiv. In meinem ersten Stall war ich der einzige Junge unter 20 Mädels, im zweiten Stall gab es außer mir noch einen Jungen, aber 37 Mädels.
Auf Reitturnieren sah es selbst auf unterem Niveau so aus, daß die Jungs/Männer mindestens 20%, in höheren Leistungsstufen sogar mehr ausmachten. Vereinzelt waren sogar mehr Männer als Frauen am Start. Wäre ich gehässig, würde ich sagen ist doch klar, da wurde ja auch Leistung verlangt...

Warum nun hier dieser Aufschrei. Hier sind selbst auf der unteren Ebene die Männer in Überzahl, warum sollten das auf Bundesebene anders sein? Quotenfrauen? Das ist alles, nur nicht Gleichberechtigung!

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spon_3999544 29.03.2018, 10:43
73. mir geht diese Diskussion...

...sowas von auf den *piep*. Schließe mich der Mehrheit hier an. Frauen stehen in der Verantwortung die Posten zu besetzen und sollten nicht darauf warten das sie wegen einer Quotenregelung dort hinein gehievt werden.

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acitapple 29.03.2018, 10:44
74.

Zitat von MatthiasPetersbach
Wer was am besten macht, soll das machen. Egal, ob Mann oder Frau. Alles andere ist Sexismus.
Dem stimme ich völlig zu. Leider geht es hier jedoch um Politik und da ist fachliche Kompetenz ganz offenbar KEIN Einstellungskriterium. Von mir aus könnte man die Politik mit 100% Frauen besetzen, wenn diese dann aber was drauf hätten und ihren Job anständig erledigen würden. Selbst wenn man per Gesetz überall eine 50-50-Aufteilung hinbekommt, von Kompetenz kann man dann nicht reden.

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Theya 29.03.2018, 10:46
75. Hab's gerade mal nachgerechnet

Laut der Bundeszentrale für Politische Bildung [1] ist das Verhältnis von Frauen und Männern, die Mitglied in einer der im Bundestag vertretenen Parteien sind, 27.6% zu 72.4%. In der neuen Regierung, die 24 Frauen und 58 Männer aufweist, ist das Verhältnis 29.3% zu 70.7%. Das heißt, relativ zu ihrem politischen Engagement sind Frauen in der aktuellen Regierung leicht überrepräsentiert. Hierbei darf nicht vergessen werden, dass es jedermann und -frau offensteht, in eine Partei einzutreten, es gibt dabei keinerlei Geschlechtergrenzen oder Quoten.

[1] http://www.bpb.de/politik/grundfragen/parteien-in-deutschland/zahlen-und-fakten/140358/soziale-zusammensetzung

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matthias-j 29.03.2018, 10:46
76. Mir erschliesst sich das Problem nicht

Die am besten geeigneten sollen den Job machen. man kann eine Stelle nicht durch jemand besetzen, der nicht dafuer geeignet ist, allerdings durch eine Quote diese Stelle bekommt. Quotenregelung ist der groesste Schwachsinn.

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trollg 29.03.2018, 10:47
77. Konkurrenz gesellschaftlicher Kräfte

Frauen gg. Männer sind nicht die einzigen gesellschaftlicher Gruppen. Die Monopolisierung der Diskriminierungsdebatte durch feministische Kräfte wird als Konsequenz die Vielfalt der Stimmen in Politik und Wortschaft nicht erhöhen sondern im Gegenteil reduzieren. Die einzigen Profiteure sind die dominanten Klassen, denen es gelingt, ihre weiblichen Vertreter über Diskrimierungsquoten auf Kosten unterprivilegierter Rassen, Religionen, sozialer Klassen und Regionen zu plazieren.

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mapcollect 29.03.2018, 10:54
78. Sind Frauen in Führungspositionen wirklich sozialer ?

Zitat von lookinside13012
Zu viele Frauen würden das phallokratische Lobbysystem gefährden...:) Unser Wohlstand und seine Zukunft wäre damit komplett in Frage gestellt. Es ist doch klar,dass Männer .....
Ich würde da gerne mal ein Beispiel für sehen. Die letzte Studie, die ich zu dem Thema gesehen habe, hat gezeigt, dass weibliche Führungskräfte kein bisschen sozialer oder weniger aggressiv agieren als ihre männlichen Pendants. Überhaupt würde ich gerne Beispiele oder gar Untersuchungen sehen, die zeigen, dass Frauen-Quoten irgendwelche Vorteile bringen. Irgendjemand ?
Die Forderung nach mehr Wissenschaftlern unterstütze ich hingegen gerne.

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severus1985 29.03.2018, 10:55
79. Die Zahlen belegen: Gleichberechtigung ist erreicht

Der Anteil der Frauen in den hohen politischen Positionen entspricht exakt dem Anteil der Frauen in der Parteibasis. Somit ist bei den Bewerbungen auf höhere Posten eindeutig keine Diskriminierung festzustellen. Wenn ein männlicher Bewerber gegen eine weibliche Bewerberin angetreten ist, war das Ergebnis 50%, so wie es sein soll, wenn man gleiche Qualifikation annimmt. Nur gibt es aufgrund des Bewerberpools eben auch rein männliche "Duelle".

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