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Mahnwache nach Terror in Paris: Gauck dankt Muslimen
DPA

"Das ist ein patriotisches 'Ja' zu unserem Land": Bundespräsident Gauck dankt den muslimischen Gemeinschaften für das deutliche Zeichen gegen Terror.

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kaltwasser 13.01.2015, 20:03
10. Politisch

gesehen war die Mahnwache angesichts des gestellten Anspruchs ein Fehlschlag. Im übrigen dürften es auch nicht mehr als 5000 Teilnehmer gewesen sein. Ein Aufstand der Anständigen sieht anders aus. Trotz Anwesenheit der Regierung nebst Präsident und Opposition, Kirchen und Verbänden war das ein Zeichen, dass die Masse der Menschen nicht hinter ihnen steht. Und das die Islamisten von Milis Görüs teilnehmen war wohl ein Regiefehler.

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toralf2010 13.01.2015, 20:06
11. Ich war dort...

Zitat von festuca
Worauf stolz? Dass in der Millionenstadt Berlin lächerliche und vermutlich sehr großzügig aufgerundete 10000 Teilnehmer zusammenkamen, unter denen die Muslims sichtlich in der Minderheit waren? Und das trotz aller offenen Aufforderungen im Vorfeld. Eine Blamage ist das.
Mehr als 50% waren definitiv keine Muslime.

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vanlent 13.01.2015, 20:08
12. Stolz auf Berlin!

Zitat von festuca
Worauf stolz? Dass in der Millionenstadt Berlin lächerliche und vermutlich sehr großzügig aufgerundete 10000 Teilnehmer zusammenkamen, unter denen die Muslims sichtlich in der Minderheit waren? Und das trotz aller offenen Aufforderungen im Vorfeld. Eine Blamage ist das.
Es geht um Qualität, nicht um Quantität! Die Reden der Beteiligten waren super! Natürlich muss man jetzt auch entsprechend handeln. Aber das Zeichen wurde gesetzt! Lieber das richtige Zeichen von 1.000 oder 2.000 als das falsche von 17.000 oder 25.000. So sieht es doch aus!

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heidi1-preiss 13.01.2015, 20:09
13. Hallo agua,

Zitat von agua
Dies ist das,was vor einigen Tagen Foristen gefordert hatten. Dass die in Deutschland lebenden Muslime Stellung beziehen müssten. Mit dem Aufruf zur Mahnwache ist das geschehen!
nur, salbungsvolle Worte und Ansprachen haben noch nie des Pudels Kern getroffen.

Liebe Grüße

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petrapanther 13.01.2015, 20:14
14.

Zitat von festuca
Worauf stolz? Dass in der Millionenstadt Berlin lächerliche und vermutlich sehr großzügig aufgerundete 10000 Teilnehmer zusammenkamen, unter denen die Muslims sichtlich in der Minderheit waren? Und das trotz aller offenen Aufforderungen im Vorfeld. Eine Blamage ist das.
Die muslimischen Verbände haben zu einer Kundgebung gegen Terrorismus aufgerufen und tausende sind gefolgt. Die Botschaft ist unmissverständlich - eine klare Distanzierung zur Gewalt im Namen der Religion und ein eindeutiges Bekenntnis zur Meinungsfreiheit.

Ist Ihnen das immer noch nicht genug? Wie viele Muslime müssen denn zu so einer Kundgebung kommen, um Sie zufriedenzustellen? Muss erst jeder Moslem in Deutschland öffentlich auf die Bibel schwören, dass er kein Terrorist ist, und danach eine Bratwurst und ein Bier verzehren?

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nachtmacher 13.01.2015, 20:16
15. 10000??? Ein bisserl wenig,

wenn man bedenkt, wer alles seine Anhänger/Mitglieder aufgerufen hat zu kommen. Und wenn dann auch noch demonstrativ Islamisten auftauchen... ein Wunder, dass dies den Weg in die Medien findet.

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hal5000 13.01.2015, 20:18
16.

Saltos unseres BuPrä vor lauter Dankbarkeit für eine (eigentlich) Selbstverständlichkeit. Lächerlich.

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obersthaudrauf 13.01.2015, 20:20
17.

Ist man schon Patriot, wenn man sich von Terror distanziert?

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spiegel@nosegaywookie.de 13.01.2015, 20:22
18. So viel Unsinn und Ignoranz

So viel Unsinn! Selbstverständlich muss man gegen Terror und Gewalt sein. Dass auch Muslime das äußern ist doch nichts zu feiern, sondern selbstverständlich. Die Tatsache, dass Muslime sich gegen Terror aussprechen bedeutet doch nur, dass sie nicht ganz den Verstand verloren haben.
Zu behaupten, die Taten hätten nichts mit der Religion (in diesem und vielen anderen Fällen dem Islam) zu tun ist ignorant. Die Täter haben es so deutlich gemacht, wie möglich, was ihr Motive waren. Sie wollten ihren Propheten rächen. Woher nimmt man die Information "Das Ziel der Angreifer in Frankreich sei es gewesen, offene Gesellschaften zu spalten"? Das ist Unfug. Sie wollten als Märtyrer in den Himmel kommen, so wie es im heiligen Buch steht. Dass alle die Religion in Schutz nehmen, wo sie offensichtlich das Übel hinter diesen Taten ist, ist politisch korrekte Ignoranz. Genau das führt dazu, dass das Land im Moment in zwei idiotische Lager, entweder Islamunterstützer oder Pegida-Nazi, geteilt ist. Es gibt keine vernünftige Stimme, die es erlaubt den Islam zu kritisieren, ohne dabei als Ausländerfeind zu gelten. Auf welcher Seite soll man als rationaler Mensch stehen, wenn man sowohl gegen Aberglaube und Religion (nicht nur Islam) als auch gegen Rassismus und Nationalismus ist?

Ich wünschte mir eine Bewegung für eine humane und gebildete Menschheit, ohne unsinnige Trennung durch Religion, Rasse oder Nationalismus. Solange man solche Grenzen aufrecht erhält, indem man sich einredet, die Attentäter wären zufällige Ausreißer und die Religion hätte damit nichts zu tun, ignoriert man das Problem. Genausogut könnte man den Nationalsozialismus als eigentlich gut und Hitler und Konsorten als Ausreißer sehen.

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axelmueller1976 13.01.2015, 20:28
19. Wenn wirklich nach den Darstellungen gehandelt würde

wäre das sicher ein Erfolg für beide Seiten. Aber warten wir einmal die nächsten4 bis 6 Wochen ab was daraus wird.

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