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Mali-Einsatz: Deutschlands riskanter Freundschaftsdienst
DPA

In Mali kämpft Frankreichs Luftwaffe, um islamistische Kräfte zurückzuschlagen. Die Bundesregierung will den Verbündeten beistehen und bietet Paris logistische Hilfe an. Doch der Konflikt in Afrika ist explosiv - schliddert Deutschland in den nächsten militärischen Dauerkonflikt?

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spon-facebook-1425926487 15.01.2013, 22:04
140.

Zitat von buntesmeinung
Verheizt Menschen und Material in einem neuen Dauerkonflikt! Ich kenne die Lage in Mali überhaupt nicht. Wenn dort tatsächlich radikale Islamisten und/oder Al Qaida-Terroristen aktiv sind, muss den moderaten Kräften im Land geholfen werden. Aber allmählich frage ich mich, wo und wie wir überhaupt noch.....
Eine Frage, angenommen wir hätten das Jahr 1940, Sie wären Präsident der USA und stünden vor der Frage, ob sie mit UK gegen die Nazi-Herrschaft in den Krieg ziehen. In dem Wissen, dass ein Einsatz mit Sicherheit viele Toten geben wird, tote Amerikaner. Obwohl sie ja Europa gar nichts angehen müsste, ist ja weit weg. Wie würden Sie sich entscheiden? Für die Freiheit, auch der -Deutschen- Freiheit? Oder für die Couch?

Ich bin übrigens auch gegen Krieg. Aber noch mehr bin ich gegen jene, die mit ihren verfassungsfeindlichen Schriften, die hier überall ganz offen verteilt werden, unseren Staat und unser GG in Frage stellen.

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Kaygeebee 15.01.2013, 22:10
141. optional

Eben mal schnell geguckt was Frankreich motivieren könnte in Mali einzugreifen und bin schnell fündig geworden.
Mali verfügt über große Reserven an Gold, Bauxit, Uran, Mangan und Phosphanten. Und wer braucht viel Uran für seine über 60 AKWs? Frankreich! Wer bezieht einen Großteil seines Urans aus Mali? China, welches die NATO gerade mit allen Kräften aus Afrika verdrängen will, bevor diese dort Fuß fassen können. Die "Demokratisierung" Lybiens war der erste Schritt, denn jetzt kann AFRICOM (Einsatzkontrollzentrum der USA für Afrika) von Stuttgart endlich auf den Einsatzkontinent umziehen.

Ach ja, und wer finanziert die islamistischen Milizen in Mali? Die Saudis, unsere treuen Kunden. Übrigens unterstützen diese auch die Fundamentalisten in Syrien, welche das Land gerade systematisch zerstören. Die Ironie ist, dass die NATO Staaten in Mali die gleichen Terroristen bekämpfen welche sie in Syrien unterstützen :-/

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albundy76 16.01.2013, 23:44
142. Lächerlich

lasst die Franzmänner in ihr verderben rennen, nicht unser Problem. Ansonsten lungern hier genug auf den Strassen rum die wir in Uniform stecken und dort hinschicken können.

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drbatu 16.01.2013, 23:53
143. abenteuer und unsinn

warum gerade mali?wegen uran und gold.mit waffen gegen die islamistische fanatiker kann man nicht gewinnen.es gibt viele beispiele dafür.bitte deutschland sich nicht einmischen...

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herr_kleint 16.01.2013, 05:27
144. soso

Zitat von sysop
In Mali kämpft Frankreichs Luftwaffe, um islamistische Kräfte zurückzuschlagen. Die Bundesregierung will den Verbündeten beistehen und bietet Paris logistische Hilfe an. Doch der Konflikt in Afrika ist explosiv - schliddert Deutschland in den nächsten militärischen Dauerkonflikt?
Nun, sicherlich wird Frankreich unserer Regierung das ein oder eine kleine Angebot unterbreitet haben.
So wäre es durchaus denkbar, dass unserer Regierung gestattet wird, einige private Unternehmen nach Malis "Befreiung" dorthin zu schicken und sich die Uranvorkommen mal genauer anzusehen. Beziehungsweise werden das wohl eher Frankreichs Unternehmen machen und die unserer Regierung werden die eine oder andere Uranquelle abgetreten bekommen. Natürlich geschieht das alles unter Einverständnis der dann befreiten, malischen, demokratischen Regierung. Wo käme man denn hin.
Ein anderes Szenario wäre denkbar einfacher; billiger Strom aus Frankreichs Atomkraftwerken. Die haben ja dann durch das Uran aus Mali mehr als genug davon.
Dafür ein paar Transal rüberzufliegen ist doch ein fairer Tausch, oder nicht?

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Freundesstaffel 16.01.2013, 06:15
145.

Hat Frankreich wirklich für diesen "kleinen" Einsatz schon jetzt nicht genügend Transportkapazitäten?

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fortion 16.01.2013, 08:26
146.

Zitat von spon-facebook-1425926487
Eine Frage, angenommen wir hätten das Jahr 1940, Sie wären Präsident der USA und stünden vor der Frage, ob sie mit UK gegen die Nazi-Herrschaft in den Krieg ziehen. In dem Wissen, dass ein Einsatz mit Sicherheit viele Toten geben wird, tote Amerikaner. Obwohl sie ja Europa .....
In die Kriegsentscheidungen aller amerikanischen Präsidenten sind stets auch wirtschaftliche Überlegungen mit eingeflossen.

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harmenz 16.01.2013, 15:16
147. Erleichterung

würde bei mir eintreten, wenn das Al Koida-Ungeziefer auch in Deutschland bomben würde. Das veränderte schlagartig die Lage zum Besseren. Kein Politiker könnte sich mehr vor Maßnahmen drücken, die Leute entweder zur Gesetzestreue zu zwingen...oder sie gruppenweise rauszuwerfen aus dem deutschen Paradies. Nehmt den Salafisten Kittel und Kappe weg! Und denen, die sich darüber mokieren gleich mit. Leute, die nicht mal 1/20 pro Kopf zu Deutschlands Wohnstand beitragen, sind hier schon lange völlig überflüssig. Ich weiss, dass junge Polizisten stinksauer sind und lieber auf der Seite "pro NRW" stehen würden. Statt die Reichen
anzuzählen, holt euch lieber die Richtigen!

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