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Maliki vs Abadi: Irak droht Bruderkampf der Schiiten
DPA

Sunniten gegen Schiiten, der "Islamische Staat" gegen alle - und jetzt Schiiten gegen Schiiten: Der Machtkampf im Irak wird immer verworrener. Mit der Ernennung eines neuen Premierministers droht in Bagdad ein neuer Konflikt aufzuflammen.

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capote 11.08.2014, 21:26
60. Assassinen

Zitat von treibsand2004
veranlasst Menschen, einen anderen Menschen auf Geheiß eines Menschen ( Regierung, Despot, Diktator) zu töten ? Diese Frage beschäftigt mich nunmehr seit Monaten und ich finde keine Antwort. Ob Syrien, Ukraine oder Irak, wem nutzt das Gemetzel ? Dem einfachen Mann auf der Straße sicherlich nicht. Wer hat eine Antwort ?
Wenn Sie was über die Gedankenwelt dieser Menschen lernen Wollen, rate ich Ihnen mal den Film anzusehen:

https://www.youtube.com/watch?v=BFFPUYvNbdk

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ratxi 11.08.2014, 21:30
61. Das und sonst gar nichts.

Zitat von sysop
Sunniten gegen Schiiten, der "Islamische Staat" gegen alle - und jetzt Schiiten gegen Schiiten: Der Machtkampf im Irak wird immer verworrener. Mit der Ernennung eines neuen Premierministers droht in Bagdad ein neuer Konflikt aufzuflammen.
Wir müssen da jetzt erstmal kräftig Waffen in´s Land schicken.
Für den Kampf gegen den IS, versteht sich.
Die Waffen werden sich dann, wie immer, schön im Land verteilen und auch irgendwie schnell verbraucht werden.
Das ist es doch, was die Waffenlobby und deren Vasallen in den Regierungen letztlich interessiert.
Das und sonst gar nichts.

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promoexxl 11.08.2014, 21:32
62.

Zitat von RuhrHorst
Zunächst gebe ich Ihnen Recht. Denn warum liegen Kohle und Öl denn hunderte Meter tief? Doch deshalb, weil dort mal Tiere und Pflanzen gelebt haben - wahrscheinlich auch Menschen. Wie lange ist das wohl her? Und wie alt sind die Religionen? Na? Merkt man da was? Das ist ein Widerspruch, auf den es genau zwei Antworten gibt: 1. Die Welt wurde konstruiert und alles so hergerichtet. Dann "begann" die Menschheit mit der Religion und das alles ist nur ein Test. 2. Religion ist erfunden. Jeder muss das für sich selbst entscheiden. Aber ich widerspreche Ihnen bei den "Machthabern". Diese streuen DIE Religion nicht aus Machtdenken. Die glauben daran! Und genau aus dem Grund können diese auch nicht mit Argumenten (s.o.) beeinflusst werden.
Das ist nicht richtig. Den mächtigen ist die Religion völlig schnuppe, nur mittel zum zweck. Es ist nur schwer die Frömmler zu kontrollieren wenn man öffentlich bekennt, dass einem die Religion völlig Wumpe ist. Haben sie mal die ehrenwerten Scheichs im Ausland gesehen? Die saufen und hüten was das Zeug hält. Wird halt nur nie öffentlich, dafür lassen die Herrschaften zu viel Geld im Urlaub. Und der Rest der mächtigen macht es auch nicht anders wenn sie nicht grade Osama heissen und sich mit 9/11 böse verspekulieren. Da bleibt dann nämlich nur die berghöhle übrig. Der wirklich religiös fanatische Teil der Machtelite dürfte de facto verschwindend gering sein. Wer beherrscht schon gerne ein Königreich aus scheisse?

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ratxi 11.08.2014, 21:33
63. Weil es...

Zitat von lampenschirm73
Also diese These wird zwar wie ein Mantra permanent wiederholt, aber sie leuchtet mit dennoch nicht ein. Nur weil die Sunniten bei der Vergabe von Posten benachteiligt werden, paktieren sie mit den schlimmsten Mörderbanden unserer Zeit? Warum passiert sowas in anderen Ländern nicht in denen es viel schlimmere Diskriminierung gibt?
Weil es da keine ähnlich starke Gruppierung wie den IS gibt.

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WBöhme 11.08.2014, 21:34
64. Halbwegs vernünftige Menschen haben das alles schon vielen Jahren kommen sehen

Zitat von sysop
Sunniten gegen Schiiten, der "Islamische Staat" gegen alle - und jetzt Schiiten gegen Schiiten: Der Machtkampf im Irak wird immer verworrener. Mit der Ernennung eines neuen Premierministers droht in Bagdad ein neuer Konflikt aufzuflammen.
Halbwegs vernünftige Menschen haben das alles schon vielen Jahren kommen sehen.

Ich erinnere mich an ein längeres Interview in der Printausgabe des Spiegels vor vielen Jahren, in dem ein General des Diktators Saddam Hussein genau vor dieser Entwicklung warnte, sofern die Amerikaner im Irak einmarschieren und das Regime stürzen sollten.

Der General wirkte in dem Interview sehr sachlich und dementierte auch das Märchen von den Massenvernichtungswaffen bei Saddam Hussein.

Sinngemäß und im Hinblick auf die verworrenen Ethnien und verfeindeten religiösen Gruppierungen sagte er, 'man werde sich noch wundern, was dann im Irak dann passieren würde...'

Kriege entfesseln und politische Verhältnisse destabilisieren ist eben viel einfacher, als das Beenden von Kriegen und die Bewahrung oder Wiederherstellung von Frieden und Stabilität.

Seit dem 2. Weltkrieg haben die Amerikaner sich überwiegend als Meister der Destruktion bewiesen und schlimme Verhältnisse oft genug durch noch viel schlimmere Verhältnisse ersetzt: Vietnam, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien... und demnächst vielleicht sogar die Ukraine...

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Liberalitärer 11.08.2014, 21:39
65. Ideale

Zitat von treibsand2004
veranlasst Menschen, einen anderen Menschen auf Geheiß eines Menschen ( Regierung, Despot, Diktator) zu töten ...
In den meisten Fällen das so genannte Gutmenschentum, will, meinen im Auftrag einer vermeintlich guten Sache, gewisse Dinge tun zu dürfen oder zu müssen. Da ist meist Idealismus dahinter, selten böse Absicht, zumindest anfänglich.

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promoexxl 11.08.2014, 21:40
66.

Zitat von gurgol
Ohne Zweifel war der Kriegsgrund der USA herbeigelogen. Dennoch sollten sich alle "Saddam-war-das-kleinere-übel"- Foristen mal fragen, ob diese Zustände des NACH-Saddam nicht bereits latent vorhanden waren. Und ob das nur eine Frage der Zeit gewesen wäre, bis das alles zum Ausbruch gekommen wäre. Dann halt eben ohne Amis aber womöglich noch heftiger. Ich denke spätestens mit Saddams (natürlichem) Tod wäre wohl alles im/explodiert.
Ich gebe ihnen in allen Punkten uneingeschränkt recht. Diese Meinung ist mittlerweile auch schon x-mal von anderen Floristen kundgetan worden, es bringt aber nichts. Es geht den meisten nicht darum die Fakten ordentlich zu gliedern und einzusortieren sondern um das Gefühl der moralischen Überlegenheit. Wer nichts macht kann nämlich auch nichts falsch machen. Ein weiterer Punkt dürfte dem demografischen Wandel geschuldet sein. Je älter der Mensch wird desto weniger Veränderungen möchte er und die Amis haben im nahen Osten (leider) eine menge Dinge umgepflügt. Lange rede kurzer Sinn: was sie schreiben ist korrekt aber (ebenso leider) sinnlos.

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promoexxl 11.08.2014, 21:44
67.

Zitat von lampenschirm73
Wo bitteschön habe ich irgendetwas von Öl geschrieben? Bitte erst lesen, dann kommentieren. Maliki ist den USA schlicht viel zu nahe an Iran und Assad. Das ist das Problem.
Das viel naheliegendere Problem könnte ohne die vtler Brille auch sein, dass maliki da unten die Situation völlig entglitten ist, meinen sie nicht? Da unten laufen Leute rum, die alles abschlachten was nicht ihrer Ansicht ist und "da unten" ist sowieso ein Pulverfass. Keine vielversprechende Kombination oder?

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promoexxl 11.08.2014, 22:00
68.

Zitat von treibsand2004
veranlasst Menschen, einen anderen Menschen auf Geheiß eines Menschen ( Regierung, Despot, Diktator) zu töten ? Diese Frage beschäftigt mich nunmehr seit Monaten und ich finde keine Antwort. Ob Syrien, Ukraine oder Irak, wem nutzt das Gemetzel ? Dem einfachen Mann auf der Straße sicherlich nicht. Wer hat eine Antwort ?
Die Antwort in diesem falle ist relativ einfach. Die Leute glauben ins Paradies zu kommen, wenn sie für die gerechte Sache sterben. Daher ist der Tod wünschenswert und moralische Bedenken ausgeschaltet, was zu einer völligen Enthemmung führt. In ähnlicher Form genau dasselbe was es auch im dritten Reich gegeben hat, nur noch eine Nummer oben drauf in Form des Paradieses. Daher wäre es auch so wichtig, dass zumindest die westliche Welt gemeinsam aufstehen und dem ein Ende setzen würde. Wird aber nicht passieren, da es auf der eigenen Couch vor der Glotze mit wohlstandsbauch so viel angenehmer ist. Von Russland und China ist in dieser Hinsicht aber sowieso nichts zu erwarten...

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twistedbrain 11.08.2014, 22:07
69. Zäunt

diese blöden gierigrn Affen ein.

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