Forum: Politik
Malu Dreyer zu Klimaschutz: "Es wird sich für den Einzelnen viel ändern"
Christoph Soeder/DPA

Mit Blick auf das Klimaprogramm der Regierung stimmt die kommissarische SPD-Chefin die Bevölkerung auf große Veränderungen ein. Umweltministerin Schulze weist Kritik an ihrem Klimaschutzgesetz erneut zurück.

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schamot 09.10.2019, 10:32
1. Der Einzelne muß sich ändern

Firmen und Politiker aber nicht. Die verdienen sich noch mit dem grünen Anstrich, denn mehr als das wird es nicht sein, noch vom Einzelnen eine goldene Nase.

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kassandra21 09.10.2019, 10:33
2.

Ein gelähmter, blinder und altersschwacher Papiertiger.
Das wird das CO2 sicherlich nachhaltig beeindrucken und es wird deshlab nicjt über die deutsche Grenze kommen. Wie damals die Strahlung aus Tschernobyl nicht nach Bayern kommen konnte, weil der bayerische Innenminister ihr das verboten hatte.

Kein Wort zum größten Verbraucher von Energie und Dreckmacher, der Industrie. Keine Kontrolle. Und wie ist das "Experten"gremium eigentlich besetzt?
Ich denke, mit dieser drakonischen Maßnahme sollte die Wirtschaft ausreichend vor dem Klima geschützt sein.

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habel 09.10.2019, 10:34
3. Moin SPON,

...in dem Artikel, man regt sich schon wieder auf, Frau Dreyer u.a.:
"... jetzt auf Veränderungen ein. "Ob beim Heizen, Autofahren oder Reisen - es wird sich für den Einzelnen viel ändern", sagte Dreyer den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.
und..... "Wer eine neue Heizung finanzieren muss, kann sich nicht gleichzeitig ein klimafreundliches Auto leisten"


Genau Frau Dreyer, drei Dinge braucht der Michel,...
damit er bezahlen kann:
1. eine Co² Steuer, ohne Sinn und Verstand
2. das RND, regionale Netzwerk, ist ein SPD Betrieb, nur mal so zur Info
3. wie soll das alles werden?
Wer sich noch nicht einmal eine neue Heizung leisten kann, weil er zu wenig Rente hat?....
Das ist auch SPD:
Meister Schröder:
.. mal kurz aus Nettorenten Bruttorenten gemacht.

Der Tag fängt ja wieder gut an

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RioTokio 09.10.2019, 10:36
4.

"Es wird sich für den Einzelnen viel ändern"

Eine Kampfansage der SPD an uns Steuerzahler, Pendler, Ferienflieger, Wohnungsheizer, Fleischesser und Arbeitnehmer.
Die Autoindustrie geht schon den Bach runter, andere investieren im Ausland, täglich kommen neue Entlassungsmeldungen.
Aber dem Weltklima und unserem winzigen Anteil daran wird alles untergeordnet - so die Nachricht an die Wähler.

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dritteweltistdieerste 09.10.2019, 10:38
5. Schlussverkauf

Für jeden einzelnen wird sich viel aendern. Fuer die grosse industrie mal wieder nichts. Container schiffe fahren weiter mit schweroel und autos wurden nicht angesprochen (ausser dass es bei neuer heizung nicht fuer ein auto reicht). ALLES was NEU angeschafft wird, und seien es solarpanele, kosten erstmal energie und ressourcen und muessen transportiert wrrden, genauso wie die bio avocado mit schiffen und lkw hier herkommt. Zum glueck bin ich schon zu arm fuer all das. Bei mir wird sich so nicht viel aendern. Weiter zuschauen wie das system absatz generiert und die politiker so tun als ob.

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m_s@me.com 09.10.2019, 10:38
6. "Der Einzelne" kann sich aber kein Elektroauto basteln

Die Politik hofft auf "den Einzelnen" (mehr als Hoffnung wird ja nirgendwo formuliert), bleibt vage, aber wer nichts ändern wird: Die Industrie. Wo sollen denn beispielsweise CO2-neutrale Autos herkommen, wenn Autohersteller weiterhin ganz ungerührt fossile Verbrenner bauen können? Das Ergebnis dieses "Paktes": Null Komma nix.

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xtdrive 09.10.2019, 10:40
7.

Je konkreter die Sachen werden, desto mehr wird sie SPD verlieren bei diesem Thema. Erst die Flüchtlingspolitik, jetzt das Klimas. Die SPD verliert zunehmend ihr eigentlichen Stammwähler.

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man 09.10.2019, 10:41
8. Es wird sich für den Einzelnen

viel ändern, heißt zunächst, es wird teurer und wir werden euch einschränken. Technische Innovationen werden aber weiter gebremst, die Öl- u. Kunststofflobby setzt sich durch und die Ausbeutung in Drittländern geht munter weiter. Da möchte man schon gern wissen was in den Hirnen die sowas verzapfen abgeht.

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telarien 09.10.2019, 10:42
9. Einfach nicht wahr

Ganz sicher wird zum Klimaschutz manches teurer oder lästiger. Aber z.B. Tempo 130 auf Autobahnen kostet den Bürger erst mal nichts, lediglich der Staat verliert Einnahmen durch weniger Mineralölsteuer. Könnte man gegenfinanzieren z.B. durch angemessene Strafen gegen die Dieselbetrüger der Automobilindustrie. Oder einfach mal den Bundestag halbieren. Denn der erste deutsche Bundestag kam mit 402 Abgeordneten aus, sicher mit größeren Aufgaben als heute 709 Wirtschaftsfreunde vor der Brust haben.

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