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Manfred Nielson: Nato-General nennt deutsche Infrastruktur "miserabel"
Beata Zawrzel/ NurPhoto/ Getty Images

Deutschlands ranghöchster Nato-General sieht erhebliche Defizite in der deutschen Infrastruktur. Er befürchtet, dass das Land den Erwartungen für eine Großübung in zwei Jahren nicht gerecht wird.

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Pensionskassen 15.05.2019, 11:26
1. Muss erst die Nato das feststelle?

Seit Jahren ist der Poltik bekannt, daß wir uns Kaputtsparen wegen der schwarzen Null statt zu handeln.

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ditta 15.05.2019, 11:28
2. Jeder Handwerksbetrieb,

der in fünf Jahren noch am Markt sein will und muss, arbeitet permanent an seiner Zukunftsfähgigkeit und checkt das erforderliche Umfeld.
Diese späten Einsichten sind bedauerlich wie die Tatsache, daß offenbar Spitzen-Militär und Spitzen-Politik keinen Kontakt suchten, um Mißstände zu erörtern und abzustellen.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! Viele Normalbürger, welche unsere Infrastruktur tagtäglich nutzen müssen, hätten da früher und präziser informieren können.

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WoRiDD 15.05.2019, 11:29
3. Gut so

"Er befürchtet, dass das Land den Erwartungen für eine Großübung in zwei Jahren nicht gerecht wird."
Lasst das mal ruhig so bleiben. Wir brauchen in D KEINE Großübung.

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kleinsteminderheit 15.05.2019, 11:32
4. Kaputtgespart

Da sind wohl Anforderungen nicht umgesetzt und Transportmittel eingespart worden. Das Gewicht der Nato Kampfpanzer liegt mittlerweile bei 70t. Verladen auf Schwerlast Tieflader sind das über 100t. Das sind Steigerungen von über 20% gegenüber 1990.

Es gab mal die Vorgabe, Verkehrsbauwerke und Infrastruktur nach den Bedürfnissen der Landesverteidigung auszulegen.
Das gilt leider nicht mehr. Und so sind weder Brücken, noch Fähren, Kräne etc. angepasst worden. Die Bahn hält die nötigen Schwerlastwaggons nicht mehr vor und Kopframpen zum Be- und Entladen von Panzern und Fahrzeugen, , früher auf jedem Provinzbahnhof vorhanden, sind bis auf wenige Ausnahmen zurückgebaut.

Aber es ist wohl auch der Zweck von Großmanövern, solche Schwachstellen aufzudecken.

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cobaea 15.05.2019, 11:36
5. die effektivste Art, das Land vor Invasionen zu schützen

Ha, das ist doch die effektivste und erst noch preisgünstigste Art, das Land vor Invasionen feindlicher Truppen zu schützen. Wenn die nicht mal über die erste Brücke kommen oder im Sumpf versinken, kann man sich doch manches gemetzel sparen. Und billiger als Aufrüstung ist es erst noch :-)

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latrodectus67 15.05.2019, 11:38
6. Ist doch gut so

ich erinnere mich gerne an das Plakat mit "ich sterbe gern für billiges Öl" von der Graswurzelwerkstatt 1976. Wenn Vorbereitungen für einen WW3 wegen Infrastrukturmängeln ausfallen, dann kann ich darin nur positives sehen. Denn "unsere Panzer vor Moskau" hatten wir schonmal und wollen es nicht wieder.

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keine Zensur nötig 15.05.2019, 11:44
7. Bin ich aber glücklich -

fällt der Krieg halt mal aus. Und die Brücke im Dorf bleibt auch ganz.

Mal so eine Frage: Wer bitte regiert unser Deutschland seit längerer Zeit? Und wer spart uns kaputt? Und für wen werden Wohnungen und Häuser gebaut - mit staatlichen Mitteln?

Also bitte liebe NATO - nenn doch mal Roß und Reiter. Die Mehrheit der Deutschen wurde bereits verspart, so man den Zustand staatlicher und kommunaler Infrastruktur anschaut. Gott sei Dank braucht die NATO keine Schulen oder Schwimmbäder und und.

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matthias.ma 15.05.2019, 11:47
8. Bahnfahren

Der Transport von Panzern im Kriegsfall wäre 100%ig möglich. Der Transport ohne echte Not zum Training hat bei der Bahn jetzt bestimmt nicht die Priorität, dass der Fahrplan dafür geändert wird. Übrigens zurecht.

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mundi 15.05.2019, 11:48
9. Die Infrastruktur danach

Verbesserte Infrastruktur sollte den Bürgern nutzen und nicht einer Großübung. Diese kostet unnötig viel Geld und nützt wenig.
Denn im Ernstfall wäre die „Übung“ je beendet und wir alle mausetot.
Zusammen mit der Infrastruktur.

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