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Mangelnde Grenzsicherung: EU droht Griechenland mit Schengen-Rauswurf
DPA

Griechenland gerät in der Flüchtlingskrise unter massiven Druck der EU: Die Kommission will Athen einen Katalog mit Forderungen zum Grenzschutz schicken. Werden die nicht binnen drei Monaten erfüllt, droht der Ausschluss aus dem Schengen-Raum.

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angste 27.01.2016, 16:36
110.

Zitat von Das Pferd
Niemand soll "ins Meer zurückgetrieben" werden. Es geht z.B. darum, daß Flüchtlinge von diesen Inseln nicht einfach per Fähre zum Festland gefahren werden, sondern erst mal erfasst. Ob das richtig ist, will ich gar nicht diskutieren, das ist ein ziemlich schwieriges Problem. Aber die Behauptung, daß die Forderung nach Grenzsicherung bedeutet, daß man Menschn vorsätzlich ersaufen lassen soll, ist falsch.
Griechenland versucht, alle zu erfassen. Oft genug, mit der Drohung, dass sie dann nicht auf die Fähre zum Festland dürfen.

Ist aber bei der Menge nicht immer möglich......und wird ja noch nicht mal in Deutschland geschafft.

Hat im Übrigen nichts mit der verlangten Grenzsicherung zu tun.

Die wird von Griechenland verlangt, aber niemand sagt, wie man das hinbekommen soll....Flüchtlinge auf dem Meer zu stoppen.

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eh74 27.01.2016, 16:37
111.

Zitat von Leser161
Wenn Griechenland für Europa aufgrund seiner Lage den Türsteher spielen muss/soll und den anderen Ländern somit Probleme abnimmt, dann sollten die anderen Länder die Griechen auch bei der Wahrnehmung dieser Aufgabe unterstützen (Finanziell/Personel). Alles andere ist der Weg von Österreich und Osteuropa.
Davon mal abgesehen, dass Griechenland alleine dann mit der Flüchtlingsflut völlig überfordert wäre, was wahrscheinlich dazu führen würde, dass sie sich mit hohen Zäunen und Mauern abschotten.
Und dann? Lassen wir die Boote im Mittelmeer dann einfach absaufen?
Das würde niemandem helfen!

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misterknowitall 27.01.2016, 16:40
112. Naiv?

Zitat von DieButter
Man kann die illegal Einreisenden auch einfach mit der nächsten Fähre wieder zurückschicken in die Türkei. Dort sind sie sicher, weder von Krieg noch Not verfolgt und können dann einen Asylantrag für die EU beantragen. Wenn dieser bewilligt wird, können sie ganz legal einreisen, so wie das früher auch funktioniert hat. Aber illegal einfach mal mit dem Boot rüberkommen ,aus einem sicheren Drittland, und dann einfach ein Bleiberecht in einem bestimmten EU-Land erzwingen zu wollen oder unerkannt abzutauchen, am besten mit mehrfachen Identitäten, das geht einfach nicht.
Sie scheinen nicht zu wissen, wie es in den Aufnahmelagern der Türkei so aussieht. Jeder normal denkende Mensch würde weiterwandern, denn dort herrscht NOT. Außerdem kann man keinem Menschen vorwerfen, dass er nach einem besseren Leben strebt. Und wieso sollte sich ausschliesslich die Türkei um die Flüchtlinge kümmern? Sie gehen wie selbstverständlich davon aus, dass die Flüchtlinge dort bleiben können, aber haben Sie mal darüber nachgedacht, welche Belastung jetzt 2-3 mio. Flüchtlinge für die Türkei darstellen? PS: Machen Sie sich bitte nochmal schlau wer, wo und wann einen Asylantrag stellen darf. Es gab nie eine Möglichkeit von außen einen Asylantrag zu stellen. Deshalb hat man ja auch ein Einwanderungsgesetz diskutiert, was aber abgelehnt wurde. PPS: Wenn mein Leben bedroht ist, werde ich auch keine Rücksicht darauf nehmen, ob ein Grenzübertritt möglicherweise illegal ist.

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whitemouse 27.01.2016, 16:40
113. Leid

Zitat von Claudia_D
... muss sich auch solidarisch an den Kosten dafür beteiligen, Punkt, und dabei ist Griechenlands sonstige finanzielle Lage absolut unerheblich. Das Flüchtlingsproblem ist SEIT JAHREN bekannt, und die EU-Länder mit Außengrenzen haben SEIT JAHREN darauf hingewiesen und weiße Flagge gehisst und wurden sträflich allein gelassen, weil es denen mit lediglich Binnengrenzen schlichtweg am Allerwertesten vorbeiging, da es ja das schön bequeme Dublin gab und nach mir die Sintflut. Und nun ist sie halt da. Tja, Scheiße.
Sie haben absolut recht. Griechenland tut mir wirklich leid.

Im Artikel heisst es: "Sollte sich Athen weiter weigern, den Grenzschutz zu verbessern oder Hilfe aus anderen EU-Ländern anzunehmen, könne das nicht folgenlos bleiben." Welche Hilfen denn?

Die EU-Kommission könnte schon mal den Anfang machen und den Griechen bei der Grenzsicherung helfen...

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Akkin 27.01.2016, 16:41
114. Schlimm ist es, das die EU keine gesicherte Außengrenze hat

und Griechenland ist nun mal ein Land was eine Außengrenze hat.

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artis 27.01.2016, 16:42
115. eine Sündenbock findet die EU immer

sollte Griechenland alle ersaufen lassen. Merkel schreit kommt alle und nun sind andere Schuld. Europa ist so runter gekommen, mehr geht nicht

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kl1678 27.01.2016, 16:43
116. fährdienst

Zitat von Zentrus
als ob die Griechen was dafür können, wenn die Türken tausende Schlauchbote abfahren lassen. Was ist denn die Idee der EU, Schlauchbote abdrängen und zurückschicken ? Die schlagen dann die Botte leck und schon müssen sie sie aus dem Wasser fischen. Oder soll GR einen Fährdienst zurück in die Türkei einrichten ?
Ja. Zusätzlich baut die EU ein großes Lager auf einer der Inseln, im dem die Schlauchbootfahrer, sofern nicht politisch verfolgt, auf ihre Rückfahrt warten.

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a320cdr 27.01.2016, 16:43
117. Klar, die Griechen sind die Bösen

Es ist ja nicht so, daß unsere alte Frau die halbe Welt nach Deutschland eingeladen hat, oder doch?

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fliese1 27.01.2016, 16:44
118. Ich kann

mich noch gut erinnern was uns versprochen wurde als man Schengen eingeführt hat. Sichere Außengrenzen ,dazu wurden sogar Leute zur Ausbildung an die Ostgrenze geschickt. Aber was kann man von Politikern noch erwarten außer schönen Worten. Sich auf Griechenland zu verlassen war doch von Beginn an ein besserer Witz.

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KlausP22 27.01.2016, 16:45
119. Gesetze ändern und Flüchtlinge auf Fähre zurück in die Türkei?

Nach aktueller Gesetzeslage kann Griechenland auf See wohl quasi nix anders machen als bisher. Europa (oder auch nur Griechenland) müsste seine Gesetze schon so ändern, dass sie ähnlich Australien die aufgegriffenen Flüchtlinge nicht zwangsweise in die EU bringen "müssen", sondern wieder zurück in die Länder bringen können von denen sie sich eingeschifft haben. Vor allem mit der Begründung, dass die "Flüchtlinge" ja aus dem Land wo sie das Boot betreten haben überhaupt nicht fliehen, da sie dort ja nicht verfolgt werden. ... Oder noch ehrlicher mit der Begündung: "Wir wollen euch hier nicht!" , auf die es ja eigentlich hinausläuft.

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