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Manöver "Vigilant Ace": Südkorea und USA starten bisher größte Luftwaffenübung
DPA

Das Manöver "Vigilant Ace" hat begonnen: Mit der bislang größte gemeinsamen Luftwaffenübung wollen Südkorea und die USA ihre "Bereitschaft" stärken - das Regime in Pjöngjang ist empört.

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dr.eldontyrell 04.12.2017, 09:01
20. Good guys finish last

Zitat von Spiegelleserin57
Wer so provoziert muss mit einem Angriff rechnen. Sollte der atomarer Art ausfallen wird es für Herrn Trump sehr ungemütlich auf seinem Posten. Er riskiert es dass er diesen Krieg ausgelöst hat. Die Ursachen spielen dann keine Rolle mehr! Er hat dann keinen .....
Nein, nein, die Amis sind doch die Guten, daher wäre es ein Präventivschlag und kein Angriffskrieg. Und die schlagen viel präventiv die letzten 70 Jahre.
Angriffskriege machen nur die Bösen. *Ironie off*

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mwroer 04.12.2017, 09:02
21.

Zitat von Justitia
Nordkorea baut ein explizit gegen die USA gerichtetes Atomwaffen- und Trägerraketenarsenal auf, schiesst regelmässig Raketen als angeblichen Test zur Erreichbarkeit des US-Festlands ab und Sie fragen ernsthaft, wer hier der Aggressor ist? Die Geschichte zeigt, mit Appeasement erreicht man bei einem Diktator genau das Gegenteil, was damit eigentlich beabsichtigt ist.
Tja aus Sicht Nord-Koreas baut man ein Arsenal auf um sich gegen den Aggressor zu verteidigen. Dazu brauchen sie Waffen die zumindest theoretisch das US Festland erreichen können. Nicht irgendeinen gammeligen Stützpunkt auf Guam oder in Japan. Soweit die Ansicht in Nord-Korea.

Im Moment hat Nord-Korea grob geschätzt, im nuklearen Bereich, die gleiche Anzahl Sprengköpfe die die USA auf 2 ( in Worten: zwei) ICBM haben. Ob die Dinger überhaupt auf die Raketen passen und den Flug überleben ist noch mal eine ganz andere Sache und wird von den meisten westlichen Diensten eher bezweifelt.
Die Rolle des Aggressors wird besetzt durch die Wahl des Zeitfensters. So wird, im Allgemeinen, die Sowjetunion als Aggressor in der Kubakrise gesehen. Stationierung von Atomraketen so nahe am US Festland - geht mal gar nicht. Dabei wird dann, aus irgendeinem seltsamen Grund, in den westlichen Medien immer die vorherige Stationierung von Atomwaffen der USA in der Türkei vergessen. Kuba war eine Reaktion darauf - keine Aktion. Nur als Beispiel.

Ich denke die USA versuchen Nord-Korea in einen Krieg zu ziehen in dem sie soviel Angst auf Nord-Koreanischer Seite erzeugen dass der Hund, auch wenn er eigentlich nicht will, beißt.
Ob das funktioniert werden wir sehen. So absurd es klingt - wir können nur hoffen das Nord-Korea ausreichend Gelassenheit besitzt und der Hund weiterhin nur bellt.

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C. Goldbeck 04.12.2017, 09:08
22. Trump ist offensichtlich genial

Die ganze Welt schaut nach Nordkorea, und nur so nebenbei verabschieden die Republikaner eine absolut geile Steuerreform, welche die Superreichen um läppische 1000 Milliarden entlastet. Cool. O.k., Steuern für den Militärkomplex müssen dennoch erhöht werden, wegen der Bedrohung aus Pjönjang, Terrorbekämpfung etc.. Wer darf am Ende hierfür zahlen? Das ist doch sonnenklar. Trump ist ein skupelloser Businessman, der weiß, wie man Leute über den Tisch zieht und die Opfer die Reibungsenergie noch als gemütliche Wärme empfinden. Er pumpt nun Geld, was seine treue Wäherschaft hart erarbeiten mussten, von unten nach oben. Und seine Anhänger jubeln auch noch, weil er gegen das Establishment, für den kleinen, frustrierten, abgehängten Mann arbeitet. Schaut weiter nach Nordkorea, während man Euch dabei ausnimmt wie eine Weihnachtsgans. Good job Mr President.

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steingärtner 04.12.2017, 09:14
23. Kommt drauf an

Zitat von jjcamera
Manöver sind die international übliche und angemessene Antwort auf militärische Provokationen. Und von "Provokation" kann man bei Nordkorea nun wirklich sprechen. Also alles im Lot. Das eigentliche Problem ist, dass man es auf beiden Seiten mit Staatsführern zu tun hat, die persönlich unheilbar an "mentalen Störungen" leiden.
Zitat: ''Manöver sind die international übliche und angemessene Antwort auf militärische Provokationen.''
Kommt drauf an. Als die Russen vor ein paar Wochen ein Manöver auf ihrem eigenen(!) Territorium abgehalten haben, wurde von aggressivem Verhalten gesprochen. Aggressivem Verhalten der Russen wohlgemerkt.
Aber mit der Einschätzung zu den beiden Staatsführern, haben sie sicher Recht.

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smartphone 04.12.2017, 09:18
24. Krieg ist alle 75 Jahre nötig,

das lehrt die Geschichte. Man vergleiche mal die größeren Kriege und die ( zerrütteten) Staatsfinanzen. Der Kapitalismus hat bekanntlich eine Geburtsfehler, der da lautet . Nur wenn die Wirtschaft wächst, funzt der K.
Der K funzt nur, wenn per Kredit neues Wachstum generiert wird ( deshalb zahlt auch kein Staat "seine" Schulden ab - nur vom Privatier erwartet man dies...) . Das Problem heutzutage ist ( siehe WK1 ) dass die Waffensysteme AUCH die ELITEN killen werden, weswegen wir sowas wie Youthboiling nur im Iran/Irak-Krieg oder Vietnam(!) gesehen haben

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lafari 04.12.2017, 09:21
25.

Das imperium macht mal wieder ne übung und die anderen sind die bösen. Ich weiß, wie man diesen konflikt lösen kann: nordkorea verpflichtet sich zur abnahme von amerikanischen softdrinks einer gewissen marke und öffnet den markt für amerikanische unternehmen. Um nichts anderes gehts in diesem konflikt, jungs.

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neurobi 04.12.2017, 09:44
26.

Zitat von Spiegelleserin57
Wer so provoziert muss mit einem Angriff rechnen. ... Er hat dann keinen Verteidigungskrieg sondern eindeutig einen Angriff gestartet.
Sie Widersprechen sich selbst. Wenn Nordkorea angreifft, wird sich Südkorea mit Unterstützung der USA verteidigen.
Auch wenn mir mit Obama wohler wäre aber Kim ist eindeutig noch "böser" als Trump. Und dazu gehört schon einiges.
Kim riskiert die Existens seines Landes, das Leben seiner Bürger, nur um persönlich an der Macht zu bleiben.
Weder Südkorea, noch die USA würden Nordkorea angreifen, aber beide würden Kim gern loswerden.

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Idinger 04.12.2017, 09:46
27. Eine einmalige Gelegenheit

für unsere Botschaft, über ihre aus geopolitischen Gründen offen gehaltenen Gesprächskanäle mit dem eigentlich friedliebenden Nordkorea dessen Vertretern den wahren Sinn und Zweck dieser Militärmanöver zu erklären. Das positive Ergebnis dieser Gespräche könnte dann im UNO-Sicherheitsrat entsprechend gewürdigt und als Erfolg der deutschen GROKO-Außenpolitik verkauft werden.

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Justitia 04.12.2017, 10:31
28.

Die Sichtweise von NK ist doch (von NK) ziemlich konstruiert. Seit dem Ende des Koreakriegs besitzen die USA bereits Atomwaffen und sind Schutzmacht von SK. Ein Angriff auf NK hat seitdem - weder koventionell noch atomar - nicht stattgefunden. Die USA haben bisher noch nie Atomwaffen als Erstschlag eingesetzt, sie haben auch keinerlei Versuche unternommen, NK militärisch "zu beseitigen". Sie halten sich an die gegebene militärische Balance mit China als Schutzmacht von NK und ihnen selbst als Schutzmacht von SK sowie an den Atomwaffensperrvertrag, der es den USA verbietet, SK mit Nuklearwaffen aufzurüsten. NK ist hingegen aus dem Atomwaffensperrvertrag ausgetreten und erzeugt durch ihre eigenen Atomwaffenentwicklungen gegenüber SK ein militärisches Ungleichgewicht. Fast die ganze Welt hält sich an den Atomwaffensperrvertrag nur der irre Kim und seine Vorgänger bauen ein eigenes Arsenal auf und drohen auch noch beim kleinsten Wimpernschlag mit Atomkrieg. Die Kriegsrethorik aus den USA sehe ich nur als Reaktion auf die Atomwaffen der Nordkoreaner. Für mich ist es deshalb ohne jeden Zweifel, dass der Aggressor hier NK ist.

Ich teile aber Ihre Auffassung, dass die USA keinen atomaren Erstschlag gegen NK ausführen werden. Man wird nur auf einen Angriff von NK reagieren und da kann man nur hoffen, dass der NK-Kim doch nicht so irre ist, wie er in den westlichen Medien dargestellt wird. Meiner Ansicht nach beabsichtigen die USA auch nicht NK zu einem Angriff zu provozieren. Die USA versuchen China dazu zu bewegen, sich für das Ende des Atomwaffenprogramms von NK zu einzusetzen, wozu man jedoch ein Kriegsszenario benötigt und dieses deshalb inszeniert, ohne aber tatsächlich zu beabsichtigen, in einen Krieg auch einzutreten. Trump zockt mal wieder, ich bin mir aber sicher, er und vor allem seine Berater wissen ganz genau, wo hierbei die Grenze ist.

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constractor 04.12.2017, 10:35
29.

Man kann nur hoffen das sich Nordkorea nicht von diesen Drohgebärden einschüchtern lässt. Wer einmal in Nordkorea war weiß was für ein freundliches und friedliebendes Volk die Nordkoreaner sind. KIm Jong Il versucht nur sein Volk vor Aggressoren aus dem Ausland zu schützen und wie man an den Handlungen der USA sieht ist dies auch dringend nötig.
Ganz davon ab das die USA immernoch eine Wiedervereinigung von Nord- und Südkorea verhindern.

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