Forum: Politik
Mappus und Stuttgart 21: "Bringen Sie den Bagger rein!"
DPA

Ein Bericht des Stuttgarter Innenministeriums belastet Stefan Mappus. Als Ministerpräsident soll er der Polizei einen harten Kurs gegen Stuttgart-21-Demonstranten vorgegeben haben. Auch beim Abriss des Nordflügels preschte er gegen den Willen der Polizei vor.

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Kontra 28.02.2014, 19:54
10. Der Kerl ist mehr als übel

Zitat von sysop
Ein Bericht des Stuttgarter Innenministeriums belastet Stefan Mappus. Als Ministerpräsident soll er der Polizei einen harten Kurs gegen Stuttgart-21-Demonstranten vorgegeben haben. Auch beim Abriss des Nordflügels preschte er gegen den Willen der Polizei vor.
Was für mich noch bedeutend schwerer wiegt ist sein dubioses, nein sicherlich suspektes agieren in Sachen EnBW mit deinem Freund Notheis, was dem Steuerzahler zig Millionen gekostet haben dürfte.

Wie sagt man so schön, ich kann gar nicht soviel essen wie ich kotz.. möchte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-944186.html

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rainer_daeschler 28.02.2014, 19:56
11. Wenn Mappus etwas wollte

Zitat von qwer
Wäre für nicht BaWü-Bürger interessant zu erfahren, inwieweit man Herrn Mappus (jenseits der mutmaßlichen uneidlichen Falschaussage, die ja erst im politischen Nachspiel getätigt wurde) am fraglichen Tag rechtswidriges Verhalten vorwerfen kann, dh. ob er denn als MP das Recht hatte, dem Polizeiapperat derartige Weisungen zu erteilen.
Dieses Weisungsrecht hatte Mappus nicht. Wer seinen Wünschen nicht nachkam, den pflegte er in Baden-Württemberg üblicherweise zu drohen, dass er ein "unlösbares Problem" bekommen könnte. Das war bekannt, so dass er sich des vorauseilenden Gehorsams meist sicher sein konnte.

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erich21 28.02.2014, 20:01
12. Blind

Hat damals nicht sogar jemand sein Augenlicht verloren. Mein lieber qwr, es geht nicht um rein akademische Fragen, es geht darum ob Verantwortlichkeit in der Befehlskette auch juristische Folgen hat, unabhaengig von jeder Parteizugehoerigkeit!

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"Armenhaus" 28.02.2014, 20:02
13. CDU + Polizeistaat

Wie immer kommt die Erkenntnis reichlich ( viel) zu spät.- ( 3 -4 Jahre!) Den Schwerstverletzten und Erblindeten bringt dies nun nichts mehr.-

Solche Politiker sind gut um tiefe Gräben zw. der un-
tastbaren "ParteigoesWirtschaftsmafia&Co.-" und dem
denkenden ( und redlich arbeitenden, steuerzahlenden)
Wahlvolk auszuheben.-
Frei nach dem "Motto": Bürger halts Maul; zahl deine
Steuern und geh wählen."

- MAPPUS 21 - ist ein zwischenzeitlich ein negativ-besetzter " Begriff" nicht nur bei uns am Campus!

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Schiebetürverriegler 28.02.2014, 20:03
14. Schön

Zitat von sysop
Ein Bericht des Stuttgarter Innenministeriums belastet Stefan Mappus. Als Ministerpräsident soll er der Polizei einen harten Kurs gegen Stuttgart-21-Demonstranten vorgegeben haben. Auch beim Abriss des Nordflügels preschte er gegen den Willen der Polizei vor.
Dass man von einem Typen wie Mappus nichts anderes erwarten konnte, war klar. Dass aber die zuständigen Polizeibehörden die Anordnungen so dienstbeflissen ausgeführt haben, ohne diese himmelschreienden Vorgaben demokratisch bekannt zu machen und diese Anordnungen zu verweigern, wirft ein mehr als schlechtes Licht auf die Polizei.....

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Kohle&Reibach 28.02.2014, 20:03
15. Diese Parteibuchträger

Zitat von sysop
Ein Bericht des Stuttgarter Innenministeriums belastet Stefan Mappus. Als Ministerpräsident soll er der Polizei einen harten Kurs gegen Stuttgart-21-Demonstranten vorgegeben haben. Auch beim Abriss des Nordflügels preschte er gegen den Willen der Polizei vor.
meinen alle sie sind Götter.
So wie sich das darstellt heißt das poliert den Demonstranten anständig
die Fresse.
So sieht der Typ auch aus.

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Kontra 28.02.2014, 20:04
16. Plutokrat

Zitat von rainer_daeschler
Dieses Weisungsrecht hatte Mappus nicht. Wer seinen Wünschen nicht nachkam, den pflegte er in Baden-Württemberg üblicherweise zu drohen, dass er ein "unlösbares Problem" bekommen könnte. Das war bekannt, so dass er sich des vorauseilenden Gehorsams meist sicher sein konnte.
Gab es da nicht in einer Ära die man "Drittes Reich" nannte nicht auch jemanden der andere exemplarisch mit unlösbaren Problemen gedroht hat?

War der Kerl ungekrönter Kaiser von Baden-Württemberg?---Oder spinnen die da alle?

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a__f__d 28.02.2014, 20:05
17. Sein HIWI Strobl,

Zitat von steinbock8
der Herr war besoffen von seiner Macht und was fangen wir jetzt mit den Erkenntnissen an hat es irgendwelche Konsequenzen und der oberste Polizist hat auch gelogen hat der jetzt disziplinarische Folgen zu Tragen also können diese Herrn tun und lassen was sie wollen bis zu Anstiftung zu schweren Körperverletzung also wenn zwei das selbe tun ist das noch lange nicht das selbe die Folgen tragen dann also immer die anderen man erinnere sich an den Mann mit den blutigen Augen
Schwiegersohn von Schäuble ( welch ein Zufall ) reisst immer noch die grosse Klappe im LT Stuttgart auf.
Die ganze Bande ist korrupt bis auf die Knochen.

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Ex-Kölner 28.02.2014, 20:09
18. Es würde einen jedenfalls nicht wundern...

Zitat von sysop
Auch beim Abriss des Nordflügels preschte er gegen den Willen der Polizei vor.
Es war klar, daß CDU (und vermutlich auch die DB) am zwischenzeitlich zur Ruine verkommenen Bahnhof Fakten schaffen wollten, obwohl wesentliche Aspekte des Immobilienprojekts nicht in trockenen Tüchern waren und sind.

Bei allem berechtigten und verständlichen Haß auf Herrn Mappus (der ja nicht nur den Murksbahnhof durchdrücken wollte, sondern in seiner kurzen Amtszeit auch mit dem Kauf der EnBW-Aktien die Landesverfassung gebrochen und drei Milliarden Euro Steuergelder verzockt hat) sollte man sich doch mal wieder darin erinnern, wessen Handlanger er war und wem er sich durch Hauruckaktionen rund um Schrott 21 für höhere Aufgaben empfehlen wollte:

der Mutti.

Und die doofen Schutttgarter wählten bei der Bundestagswahl den CDU-Direktkandidaten... Man muß ihnen eines zugestehen: Die Alternative hieß Cem Özdemir.

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christophe007 28.02.2014, 20:14
19.

Zitat von qwer
Wäre für nicht BaWü-Bürger interessant zu erfahren, inwieweit man Herrn Mappus (jenseits der mutmaßlichen uneidlichen Falschaussage, die ja erst im politischen Nachspiel getätigt wurde) am fraglichen Tag rechtswidriges Verhalten vorwerfen kann, dh. ob er denn als MP das Recht hatte, dem Polizeiapperat derartige Weisungen zu erteilen. Sollte dies der Fall sein, würde ich eher diesen Artikel als fragwürdig empfinden: Wenn Einflussnahme durch gewählte Regierungen rechtlich einwandfrei ist, dann sollten sich Journalisten da eher ein wenig zurückhalten oder eben die Befehlsstruktur kritisieren. Persönliche Diffamierungen gegen (konservative) Politiker, die letztlich nur ihren Job machen halte ich für eher unangebracht.
Es geht darum, dass er immer beteuert hat, eben keinen Einfluß ausgeübt zu haben. Außerdem wenn er die eigene Polizei zu Eskalation gedrängt hat, ist es juristisch zwar vielleicht nicht von Belang, besagt aber einiges über das politische Weltbild dieses Politikers, und das geht das Volk sehr wohl was an. Also die Journalisten haben ihren Job getan.

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