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Marode Technik der Bundeswehr: Wehrbeauftragter sieht Einsatzfähigkeit gefährdet
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Risse an Hubschraubern, Pannen beim Lufttransport: Die Bundeswehr hat massive Probleme mit Technik und Ausrüstung. Jetzt prangert der Wehrbeauftragte des Bundestags die Mängel an. Ist die Truppe noch einsatzbereit?

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prince62 25.09.2014, 13:15
190. Deutschland muß den gesamte Euro-Raum am laufen halten, das kostet.

Zitat von MichaelZetti
kann man, bzw. Politiker, bei der Ausstattung der Bundeswehr sparen. Wem soll es denn Auffallen? Der Staat ist per se Pleite, soll aber die Kreditinstitute retten und in Milliardenhöhe für noch ärmere Staaten haften. Erschwerend wird .....
Nicht nur arme Staaten retten, Deutschland hat auch die - selbst auferlegte - Pflicht, den ganzehn Euro-Raum vor der Pleite zu retten,
genau das wird ja seit 2007 mit wohl Billionen Euro eingegangener Schuldeverpflichtungen getan,

zur Erinnerung, jedes Jahr gibt es 2-stellige Milliarden Euro "ungeplanter" Steuermehreinnahmen durch die kalte Progression und die zusätzlichen Mineralölsteuereinnahmen wegen hoher Preise, das Geld verflüchtigt sich offenbar in alle Richtungen, denn keiner kann bzw. will sagen, wo diese Steuermehreinnahmen hingehen,

auf jeden Fall sind sie schnell weg.

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Arminiafan 25.09.2014, 13:16
191.

Zitat von DanielDüsentrieb
und mit einer europäischen Armee neu anfangen. Für ein Land wie D ist das ja wohl lächerlich - da hat ja die IS mehr funktionierende Waffen. Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen und entlassen. Ist ja wohl nur eine Frage der Zeit bis die IS auch deutsche Geiseln umbringt - was machen wir dann? Leihen uns bei den Russen eine Antonov? Wir machen uns zum Gespött.
Das ist ja nicht der Fehler der Bundeswehr. Ich war 96 beim Bund und schon da war das Material mängelbehaftet. Die Transporthubschrauber waren da schon nur zur Hälfte einsatzfähig und die Fahrzeuge ein Witz. Da braucht man auch garnicht die teuren Geräte zu nehmen. Die Ausrüstung der Soldaten ist doch auch schon damals nichts tolles gewesen. Und das neue G36 hat sich auch als Murks entpuppt.
Man kriegt halt was man zahlt und irgendwie haben alle seit 1989 die rosrote Einspar-Friedens-Brille auf gehabt: "Gibt ja keinen Gegner mehr also müssen wir auch nichts reinstecken".
Wie überall rächt sich das dann irgendwie.

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silverhair 25.09.2014, 13:19
192. Totalausfall der

Zitat von derandersdenkende
stellt die Frage nach der Verantwortung und nach gegebenfalls zweckentfremdeten Einsatz? Natürlich brauchen wir und will das Volk auch eine starke Armee, die in der Lage ist, unser Land zu verteidigen. Eine Armee die in Angriffskriegen für andere massiv Verschwendung von Ressourcen ......
#173 Heute, 12:39 von derandersdenkende
Würde die Wirtschaft mit Autos und Flugzeugen so aggieren, würde es keine Autos und Flugzeuge und auch keine "da ganz oben" geben einfach!

Wer ist nicht schafft die Technologischen Voraussetzungen -nämlich Logistic, Datenbanken und vollautomatische "Funktionsfähigkeit" zu garantieren - der kann besser den ganzen Tag am Trinkhäuschen Stehen , es ist sinnlos solche "Ganz oben zu haben" die einfach aggieren wie in der Steinzeit, und dabei von "politischen Zielen" labern!
Das es geht zeigen jeden Tag 1 Mio Betriebe in Deutschland .. auch ohne "politsche Wünsche"!
Jeder Primat der Politik ist einfach nur labern wenn er über Dinge und Wünsche redet , die schon technologisch einfach nicht funktionieren .. wo schon die Herstellung, Betrieb und "vollfunktionsfähigkeit" nicht gegeben ist!

Und die BW ist ja nicht der einzige Totalausfall des sog. Politischen Systems .. und mit "Labern über den Primat der Politik , Verträgen" wird sich das nicht ändern ..

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GoUSA 25.09.2014, 13:20
193.

Die Lösung für die hausgemachten Probleme der deutschen Bundeswehr soll also nach den Phantasien einiger deutscher Politiker durch eine “gemeinsame“ europäische Armee/Luftwaffe/Marine gelöst werden? Was will Deutschland denn für “Fähigkeiten“ in dieses “gemeinsame “ Militär einbringen? Kitas und dummes Gequatsche

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capote 25.09.2014, 13:23
194. Insel der Seligen

Im Gegensatz zu BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21 etc. MUSS bei der Bundeswehr ja nichts funktionieren, merkt ja keiner, so lange noch ein Hubschrauber fliegen kann und den Verteidigungsminister/in zu irgendwelchen Inspektionsbesuchen bringen und die Presse kann ein Foto machen.

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Arminiafan 25.09.2014, 13:23
195.

Zitat von nixkapital
...aber fein. ich frage mich, ob unsere Armee nicht längst outdated ist. Zu Zeiten der großen Machtblöcke brauchte man große Armeen, die gut zu Land waren und den Ansturm der "russischen Horden" aufhalten sollten, obwohl das Ganze dann doch im atomaren "Friendly Fire" der USA untergegangen wäre. Das ganze Gerümpel braucht man heute nicht mehr (höchsten Krauss-Maffei als staatsbezahlte Werbebühne für arabische Potentaten) und der Bestand zieht nur horrende Instandhaltungsaufwände nach sich. Warum nicht eine kleine Armee nach Guerilla-Taktik gestalten und Auslandseinsätze ganz einstellen? Dass man "uns" da draußen wirklich braucht, ist nur ein Gerücht, dass uns Berlin serviert, um wieder ein wenig groß zu sein. So lassen wir uns nur für obskure Partikularinteressen mißbrauchen.
Ohne Hubschrauber kein Transport. Da fährt die Guerilla mit Fahrrädern in den Einsatz. Ohne gepanzerte bewaffnete Fahrzeuge oder Panzer keine Flächendeckung oder Schutz/Transport der Soldaten. Kommentar eines Freundes: "Immer wenn in Afganistan der Marder mit der Maschinenkanone auftauchte, waren wegen dessen Feuerkraft alle Taliban verschwunden und bis auf Funksprüche nichts mehr zu bemerken".
Es fehlt ja schon da an vernünftiger Ausrüstung. Und das andere braucht man zur Versorgung und Unterstützung der Truppe. Man will ja auch Bereiche sichern.

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leclerq 25.09.2014, 13:23
196. Lange Bekannte Maengel nicht erkennen wollen.

Das sind alle "uralt" Maengel! Schon Mitte der 90iger in Sarajevo wurde die Luftwaffe im NATO-Jargon "German-Maybe-Airlines" genannt. Entweder sie flogen, oder sie flogen nicht. Besonders im Winter wartete man oft vergebens auf die Bundeswehrmaschinen in Sarajevo. Die C 160 Transall (Deutsch-Franzoesisches Konsortium) konnte angeblich weder landen noch starten, da nur 2 Motoren an den Tragflächen waren. Selbst die Aegypter hatten zu dieser Zeit, genau wie die meisten Nationen, die Herkules C 130 von Lockheed mit 4 Propellern. Innerhalb der damaligen Allierten waehrend des Balkankrieges schmunzelte man nur ueber die Bundeswehr. Konnte man waehlen, buchte man niemals Bundeswehrmaschinen. Solche Beispiele liessen sich beliebig fortsetzen.

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sandkuhle 25.09.2014, 13:24
197.

Zitat von flaviussilva
...... die Akzeptanz der BW ist auch nie besonders hochgewesen. Dies liegt an der antimilitaristischen Umerziehung der letzten Jahrzehnte, wer geht dennheute noch zum Bund ? Sicher kaum die Leute wo gebraucht werden. Was erwartet einen als Soldat wennman sich in Uniform in der Öffentlichkeit zeigt ? Waserwartet einen im Einsatz verwundeten danach ? ............
Sie haben das eigentliche Grundproblem gut beschrieben. Andere Nationen sind da sehr viel "entspannter" und nationaler, nicht zu verwechseln mit nationalistischer.
Die Belastung aus unserer jüngsten Geschichte heraus ist allerdings, der "Hemmschuh" bzgl. der allg. gesellschaftlichen Anerkennung und Unterstützung der BW - allerdings nicht gaz zu unrecht, erinnert man sich so mancher mehr oder weniger zugelassen nationalistischen Umtrieben in der Truppe. Dies offensiver zu bekämpfen ist nun mittlerweile, endlich, Realitität.
Der Wechsel zur Berifsarmee ist dieser Sicht sicherlich nicht gerade hilfreich gewesen.

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Arminiafan 25.09.2014, 13:25
198.

Zitat von jber
wofür die dreißig Milliarden Euro -DREIßIG MILLIARDEN- aus dem Verteidigungsbudget eigentlich verwendet werden? Für die Ausrüstung schonmal nicht. Hat sich da etwa die Verwaltung ein wenig aufgebläht? Zum Vergleich. Ein großes deutsches Unternehmen beschäftigt über 400.000 Mitarbeiter und unterhält eine eigene Fahrzeugflotte von über 150.000 Fahrzeugen, fast hundert eigene Flugzeuge und Schiffe im täglichen Einsatz. Und die machen lediglich 45 Milliarden Umsatz, können aber trotzdem sowohl ihre Mitarbeiter bezahlen, wie auch ihr Gerät einsatzfähig halten.
Sind die auch bewaffnet, dann können di da direkt übernehmen. Was für ein Vergleich eine Armee mit einem zivilen Wirtschaftsunternehmen zu vergleichen.

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capote 25.09.2014, 13:26
199. Gut geschützt

Durch nichts ist das Leben der Bundeswehrpiloten besser geschützt, als wenn kein Flugzeug mehr abheben kann. Dafür gibt es jede Menge Freizeit. Ist doch niemand dran interessiert, das in Ordnung zu bringen.

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