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Marodes Material: Triebwerkprobleme halten Hubschrauber der Bundeswehr am Boden
DPA

Die Bundeswehr muss nach Informationen des SPIEGEL weiterhin auf große Teile ihrer Ausrüstung verzichten - sie ist schlicht nicht verwendbar. Vor allem bei den Hubschraubern sieht es schlimm aus.

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wibo2 19.12.2014, 17:52
1. Müssen die Sachsen - als Nato Speerspitze - auf Luftunterstützung verzichten?

"Die Bundeswehr muss nach Informationen des SPIEGEL weiterhin auf große Teile ihrer Ausrüstung verzichten - sie ist schlicht nicht verwendbar. Vor allem bei den Hubschraubern sieht es schlimm aus." (SPON)
Alles kaputt, alles am Boden. Ausrüstung mangelhaft, Geld und Wartungspersonal bei Bundeswehr fehlen.
G36 nicht treffsicher. Die Bundeswehr kämpft mit sich selbst. So kann man einfach keinen Krieg führen!

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Baelauchbaby 19.12.2014, 17:54
2. Es wird einfacher werden...

...wenn man nicht mehr bei Airbus Defence einkauft.
Lieber von der Stange in den USA. Und dann in Lizenz in Deutschland fertigen lässt.

Andere Länder haben damit überhaupt gar keine Probleme.

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kral1 19.12.2014, 18:05
3. Einweg-Waffen

Ich frage mich ob die Waffen der Bundeswehr überhaupt für einen Dauereinsatz konstruiert wurden. Anscheinend sind die Lastenheft der bestellten Waffen nicht so belastbar dass die Hersteller zur Gewährleistung verpflichtet wären.

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Ersttäter 19.12.2014, 18:07
4. Brontosaurus und Alimentationsclub.

Deutschland ist wie ein Brontosaurus. Riesenmagen/Wirtschaft, kaum Gehirn und auch keine Krallen oder ernst zu nehmenden Zähne. Wozu diese Bundeswehr noch gut ist, weiß sie vermutlich nur allein. Alimentationsclub.

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mcgrant1 19.12.2014, 18:09
5. Die Speerspitze gegen Russland!

Selten so gelacht! Die Soldatenfamilien haben zwar Kindergärten, dafür keine Knarre die trifft. 50% des Materials nicht einsatzfähig - und für das brauchen wir ca. 30 Mrd Euro pro Jahr!?

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RieserMan 19.12.2014, 18:09
6. Zu Tode gespart

Das ist leider ein Beispiel, wie unsere Bürokratie der Bundeswehr in unverantwortlicher Weise die Mittel für die Materialerhaltung entzieht. Ein High-Tech-Produkt gleich welcher Firma bedarf der Pflege.
Verschleissteile muessen ersetzt werden, Ölwechsel muss regelmässig erfolgen. Dass die Piloten gut ausgebildet werden, versteht sich von selbst.
Unsere Nato-Partner werden die gegenwärtigen Zustände nicht mehr länger akzeptieren.
Die Verantwortlichen sollten aufwachen und endlich handeln, d.h. auch die Mittel einfordern, die notwendig sind.

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Blackwin62 19.12.2014, 18:13
7. Wenn man keine Ahnung hat...

...sollte man sich einfach mal informieren.
Das Problem ist vielschichtig. Wenn man in der Bundesliga mitspielen will, muss man mehr ausgeben als in der Kreisliga. Dies will aber kein Politiker dem Volk verkaufen, denn Verteidigungsausgaben sind unpopulär.
Richtig ist, dass die deutsche Industrie die Politik mit dem Arbeitslosigkeitschwert ruhig stellt und selbst dann, wenn sie nicht zeitgerecht liefert, bisher keine Konventionalstrafe zu erwarten hat. Dies wird sich ändern, führt aber bei den Vertragsverhandlungen fast zu Panikattacken beim Beschaffungsamt.
Und das wir die Flieger besser bei den Amis gekauft hätten und uns auf unsere Kernkompetenz, den Panzer- und Kanonenbau beschränt hätten, besser gefahren wären. Eine C17 Globemaster ist bei 80 to Ladekapazität auch nicht wesentlich teurer als der Airbus A400 M mit 27 to, der APACHE Kampfhubschrauber ist gegen den TIGER geradezu ein Schnäppchen - dafür aber besser.
Die Lösung? Fachleute in die Politik! Und nicht eine abgehalfterte Familienminsiterin in das Ressort Verteidigung und eine Unternehmensberatungs-Personalmieze als Rüstungsstaatssekretärin einsetzen. Vielleicht ginge es dann besser.

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koenigludwigiivonbayern 19.12.2014, 18:14
8.

Um ein kaputtes Birnchen an einer UH-1D zu wechseln, mußten wir schon vor 20 Jahren 80 km weit fliegen, um bei einer anderen Maschine eines auszubauen. Damals waren etwa 1/3 aller Maschinen nicht flugfähig - weil sie als Ersatzteillager dienten. Was ist jetzt also so neu an dem Ganzen?

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thoaka 19.12.2014, 18:17
9. Hubschraubääär

Es ist schon eigenartig. Derartige Probleme treten ja nicht nur bei der Bundeswehr auf. Auch in den USA gab und gibt es immer wieder massive technische Probleme und Budgetüberziehungen bei neuen militärischen Großprojekten. Einerseits handelt es sich bei den Geräten nicht um Toaster, sondern um hochkomplexe Maschinen, die sich nun einmal "entwickeln" müssen, aber andererseits beschleicht einen schon das Gefühl, das neben der reinen Produktthematik etwas anderes mit von Bedeutung ist. Dazu mal im Internet HS-30 Skandal recherchieren. Wenn derartige Machenschaften Bestandteil von Beschaffungsprogrammen sind, dann wird verständlich, das das reine Produkt in den Hintergrund gerät. Egal in welchem Land.

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