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Marodes Schienennetz: Bahn-Betriebsräte schlagen Alarm
DPA

270 Bahn-Betriebsräte fordern von Verkehrsminister Scheuer in einem Brandbrief 2,7 Milliarden Euro mehr Investitionen in das marode Schienennetz. Sie monieren einen "besorgniserregenden Zustand".

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claus7447 20.04.2019, 17:04
1. Sie haben vermutlich recht

Seit Mähdorn (Mehdorn) würde die Bahn kaputtgespart. Projekte die nur aus politischen und Prestige Gründen gestartet wurden laufen aus dem Ruder, S21, dafür fehlt das Geld an allen Ecken. Darüber hinaus, gibt es überhaupt die benötigte baukapazität? Fahre gerade ein paar Tage per DB durch NRW, nur Baustelle hinter Baustelle.

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ein-berliner 20.04.2019, 17:05
2. Gut geschlafen?

Wo waren diese besorgten Betriebsräte in den letzten Jahre? Sind sie plötzlich aufgewacht?

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meinemutti 20.04.2019, 17:09
3. Die Bahn versenkt ihr Geld in

sinnlosen Projekten, wie z.B. Stuttgart21, baut den Güterverkehr ab statt aus, reduziert den Komfort, die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit und will dann als Privatunternehmen noch mehr Geld vom Staat?????
Eine (Rück-)Verstaatlichung der Bahn und des Netzes ist wahrscheinlich die einzige vernünftige Antwort.

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brooklyner 20.04.2019, 17:20
4.

Wann beginnt eigentlich der Prozess gegen Mehdorn? Dazu hab ich bis dato noch nirgends etwas finden können. Selbst Winterkorn wird langsam belangt, aber die Abrissbirne der deutschen Industrie lacht sich offenbar immer noch nen Ast...

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qjhg 20.04.2019, 17:22
5. Man stelle sich nur einmal vor,

Herr Mehdorn hätte es geschafft, die Bahn an die Börse zu bringen. Damals wurde dass Unternehmen offensichtlich schön geredet, man sprach sogar von Gewinnen. Offensichtlich hatte man von der Substanz gelebt und Investitionen vernachlässigt. Als dann der Börsengang wegen der Finanzkrise zum Glück nicht stattfand, würde die Misere sichtbar. Der erste große Skandal trat auf, als die Berliner S-Bahn über Jahre ihren Verkehr wegen reparaturbedürftiger S- Bahnen einschränken musste, dann folgten die weiteren Probleme mit Allen Zugarten und nun marode Schienen. Man stelle sich einmal vor, die Bahn wäre privatisiert, dann würden nicht nur die Aktionäre betrogen worden, auch die Bahnnutzer hätten noch größere Einschränkungen hinnehmen müssen, weil die Firma Bahn ja dramatisch Kosten hätte sparen müssen. Nun ist die Bundesregierung gefragt, die Bahnmisere zu stoppen und Privatisierungsgelüste für alle Zeiten zu begraben.

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heidelbeere0815 20.04.2019, 17:22
6. Viel mehr Baustellen

Bei der Bahn liegt noch viel mehr im Argen. Mangelndes Personal z.B. Natürlich nur bei denen, die die eigentliche Arbeit machen. Die Büros dagegen sind voll. Nochmal würde ich nicht Lokführer werden, das sage ich Euch!!!

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Tharsonius 20.04.2019, 17:26
7. Brandbrief?

Der Brandbrief hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Das ist KEINE neuigkeit. Und den Bund wirds nicht stärker jucken als zuvor.... Damals musste auch erst ein ICE verunglücken bevor man realisert hat das die Radreifentechnik VIELLEICHT *ironie* noch nicht ausgereift ist.

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R2-D3 20.04.2019, 17:29
8. Moment, Moment.....

...wir brauchen das Geld für den Bahnhof in Stuttgart! Angeblich gut geplant, aber leider mal wieder kostenmäßig total aus dem Ruder. Fertigstellung 2024+X. Kosten 10 Milliarden+X. Aber dieses Prestigeprojekt ist angeblich nicht mehr zu stoppen, also alles Geld nach Stuttgart, dann der Rest, Sorry!

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claus7447 20.04.2019, 17:31
9.

Zitat von meinemutti
sinnlosen Projekten, wie z.B. Stuttgart21, baut den Güterverkehr ab statt aus, reduziert den Komfort, die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit und will dann als Privatunternehmen noch mehr Geld vom Staat????? Eine (Rück-)Verstaatlichung der Bahn und des Netzes ist wahrscheinlich die einzige vernünftige Antwort.
Hinweis: die DB AG ist zu 100 % im Besitz des Bundes.

Damit erübrigt sich ihr Wunsch. Nur offensichtlich sitzen im Vorstand und Aufsichtsrat (Verkehrsministerium) diletanten, sorry ich wollte sagen Politiker.

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