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Marodes Segelschulschiff: "Gorch Fock"-Sanierungswerft will Insolvenz anmelden
DPA

Die Reparatur der "Gorch Fock" belastet die Elsflether Werft. Nach dem vorläufigen Zahlungs- und Baustopp des Verteidigungsministeriums will der Notvorstand nach SPIEGEL-Informationen nun Insolvenz anmelden.

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jockyx 20.02.2019, 08:58
1. Einfach unglaublich

Kostenexplosion bei der Sanierung. Millionen für Beraterverträge die ins familiäre Umfeld der Verteidigungsministerin gingen und keinen kümmert es. Ich nenne so etwas Korruption. Wann passiert hier eigentlich etwas von seiten der Justiz?
Ach ich vergaß. Wir sind ja hier in einer Bananenrepublik...

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smokiebrandy 20.02.2019, 09:03
2. ... somit ist ein Großteil der schon in dieses Projekt geflossenen Mittel futsch...

...ohne eine nennenswerte Gegenleistung...man kann davon ausgehen, dass die nächste Werft einen etwa doppelt so hohen Kostenvoranschlag machen wird... aber ob der Seegler noch einmal ins Wasser geht wage ich eher zu bezweifeln. Das alles ist nur die Spitze des Eisberges in einem Geflecht von Korruption und Steuergeldverschwendung im Umfeld unseres Verteidigungsministeriums. Nun könnte man argumentieren, dass Frau v.d. Leyen keine Ahnung von Seegelschiffsanierung hat und besser auf Berater gesetzt hätte...was die Kosten allerdings auch nicht reduziert hätte...dann kommt man allerdings auch auf die Frage , wovon Frau von der Leyen eine Ahnung hat , denn egal was sie anfässt geht gegen die Wand , ob mit Berater oder ohne...

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kraftmeier2000 20.02.2019, 09:05
3. Möchte

nicht wissen, was da noch alles an Ungereimtheiten aufgedeckt wird. Die Inhaber/Geschäftsführer dieses Unternehmens haben sich doch unter Mithilfe der Ministerin UvdL bereicher, ansonsten kann solch eine Kostensteigerung nicht möglich sein. Luschen wohin man schaut, und die Betreiber und Geschäftsführer dieser Werft gehören für mich vor den Kadi, inkl. der politischen Helferlein.

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ptb29 20.02.2019, 09:06
4. Wurde die Gorch Fock auf dieser Werft gebaut?

Oder ist es nur die Werft, die jahrelang das Verteidigungsministerium gemolken hat, und jetzt, da das rauskam, kein Geld mehr hat. Ich vermute hier schon ein bisschen kriminelle Energie.

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sven2016 20.02.2019, 09:24
5. Seltsam. Bei öffentlichen Aufträgen

in diesen Größenordnungen muss der Auftragnehmer üblicherweise seine Bonität, Fähigkeit und alternative Auftragnehmer, die im Falle einer Insolvenz übernehmen können, nachweisen.

Gilt das nicht mehr?

Das Geld ist weg und das Schiff auseinandergenommen.

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bommipit 20.02.2019, 09:27
6. Wie immer wird .......

es darauf hinaus laufen das den großen nichts passiert und man stattdessen ein Bauernopfer suchen und finden wird.
Ein kleiner Beamter aus Wilhelmshaven hat sich ja schon gestellt. Man wird ihn auf das härteste bestrafen. Die wirklich großen lässt man laufen oder nur milde bestrafen. 20 Millionen für Schüttrechte in der Mongolei schreien doch gerade zum Himmel. Damit soll verschleiert werden das es auf ein Privatkonto geht. Aber ob man es letztlich beweisen kann ist fraglich. Und die alten Geschäftsführer kommen wieder Mal mit nichts davon.
Da sind wir dann bei dem Bauernopfer und natürlich den Mitarbeitern der Werft die ihren Arbeitsplatz verlieren.
Wird genauso laufen wie beim Loveparade-Prozess. Da kriegt man die großen auch nicht dran. Lieber den kleinen Beamten bestrafen.

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wardawas? 20.02.2019, 09:33
7. sinnloses muss man sich leisten können..

und wenn nicht darauf verzichten ! Der Rücktritt der Ministerin ist überfällig, die GorchFock sollte man Abwracken (oder ersatzweise als Mahnmal für uferlose Verschwendung von Steuergeldern vor den Bundestag stellen). Eine Untersuchungskommission sollte sehr genau danach fragen wer, wann, was zu diesem Desaster beigetragen hat. Das wäre ein Beitrag zur Vertrauensbildung in Politk und Staat.

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luckysailor 20.02.2019, 09:38
8. Ende mit Schrecken!

Wird Zeit, dass hier die Reissleine gezogen und nicht noch mehr Steuergeld verbrannt wird. Wenn man für die Offizierausbildung nicht auf eine "harte Schule" auf einem Großsegler verzichten möchte, kann man diesen Ausbildungsabschnitt günstiger auch auf Segelschulschiffen befreundeter Marinen durchführen. Dort erfahren sie dann neben Teamgeist und Respekt vor der Gewalt der See auch noch interkulturelle Kompetenz. Die so eingesparten Haushaltsmittel könnten dann für die teuren Ausbildungssimulatoren unserer neuen Fregatten verwendet werden und so sicherstellen, dass die Besatzungen, die gerade nicht auf dem Schiff zur See fahren, vernünftig an Land auf ihren nächsten Einsatz vorbereitet werden.

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Leser1000 20.02.2019, 09:40
9. Fall für die Staatsanwaltschaft

Ich hoffe, dass sich die StA der Sache annimmt und diesen Fall nach Recht und Gesetz durchleuchtet. Dann wird man sehen.

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