Forum: Politik
Martin Schulz bei den Jusos: "Soll sagen: Du kannst mich mal?"
DPA

Keiner hat so vehement eine neuerliche Große Koalition ausgeschlossen wie SPD-Parteichef Martin Schulz. Beim Bundeskongress der Jusos demonstriert er, wie geschmeidig Politiker dann doch sein können, wenn sie unter Druck stehen.

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magier 25.11.2017, 09:16
100.

So sind sie, unsere Journalisten! Was haben sie sich aufgeregt, dass Schulz schon am Wahlabend eine Neuauflage der GROKO abgelehnt hat. Erst recht nach dem Scheitern der Bürgerlichen, als Merkel die Situation vor die Wand gefahren hat (was ist daran Floskel?), hat die vereinte Presse die Verantwortung der schmollenden SPD für Deutschland und Europa beschworen und auf die SPD eingedroschen, sie müsse jetzt doch aus Verantwortungsgefühl staatstragend Frau Merkel die Kanzlerschaft retten und sich darüber beklagt, dass die SPD „respektlos“ (?) einfach am Sonntag ihre Weigerung erneuert hat. Jetzt erklärt Schulz seine Gesprächsbereitschaft und alle fallen über ihn her, um ihn wegen seiner „politikertypischen Geschmeidigkeit“ zu kritisieren. Ein übles Spielchen, mit dem die rechten Populisten gefördert werden. Schämt Euch!

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equigen 25.11.2017, 09:18
101. Einstellig hat auch was

9% schreibt sich doch leichter als 22%. Da kann die SPD Führung dann schonmal üben für die nächste Wahl nach der neuen Mini-Groko. Die etwas umweltbewegten werden dann bei den Grünen sein, die etwas konservativen bei CDU, die wirklich sozial engagierten oder abgehängten (mit etwas Grips) bei den Linken, die sich um Bürgerrechte sorgen bei der FDP und der Rest (ohne Grips) bei der AFD.

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toskana2 25.11.2017, 09:19
102. das Problem, nicht die Lösung

Ich bezweifle, dass Schulz die Lösung für die Probleme der SPD ist.

Er gibt den Hansdampf in allen Gassen,
sucht jedes Mikrofon und kloppt lärmige Sprüche.
Ohne dabei zu merken, wie er sich dabei mitunter angreifbar macht.
Seine politische Bilanz lässt zu wünschen übrig.

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kado18 25.11.2017, 09:20
103. Besser für die Demokratie,

Zitat von Tr1ple
Ich bin ganz klar für Neuwahlen! Merkel muss realisieren das ihre Politik am ende ist. Keiner möchte mit ihr regieren. Es ist Zeit für einen Umschwung, auch um die afd klein zu halten.
die Interessen aller, wäre eine Minderheitsregierung, dann kann weniger gegen den Willen der Mehrheit durchgesetzt werden, ideal wäre dazu noch die Absetzungsmöglichkeit, wenn die tollsten Wahlversprechen gebrochen werden.
Dann noch Volksentscheide fast so, wie in der Schweiz, was jetzt immer mehr nachmachen, aber die nicht wollen, die vor dem Machtverlust zittern.
Übrigens, der Poggenburg von der drittstärksten Partei bot eine Tolerierung einer Minderheitsregierung an, natürlich nicht in den um Potenzen wichtigsten Inhalten.
O.g. trifft auch auf die EU zu, dort machten nicht gewählte Lobbyisten daraus eine Diktatur des Geldes, die oft das machen, was die Mehrheit nicht will.
Eine Redakteurin der linken taz sagte vor einem Monat im tv, in der EU besteht ein Demokratiedefizit.

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holy64 25.11.2017, 09:23
104. Groko nur mit

Bedingungen: z.B andere Personalie als Kanzler/in. Deutliche Distanz zu immer mehr Neoliberalismus. Mehr Politik für normale Arbeitnehmer und mehr Gerechtigkeit, um unseren Staat zu finanzieren, bei dem auch die oberen Zehntausend die Infrastruktur nutzen.

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tmhamacher1 25.11.2017, 09:25
105. Abgewirtschaftet!

Die stolze SPD hat einfach abgewirtschaftet, weil sie ihr Klientel verraten hat und von Linksintellektuellen übernommen wurde. Dieser vor 40 Jahren begonnene Untergang ist mittlerweile im vollen Gange, und heute sind die vernünftigen Mitglieder in der Minderheit. Die JUSOS träumen von Rot-Dunkelrot-Grün und sind für alles andere nicht mehr zu haben. Es ist gut für Helmut Schmidt, dass er dieses Elend nicht mehr erleben muss.

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derhey 25.11.2017, 09:28
106. Seltsam

wieso ist eigentlich immer von SPD/Schulz die Rede? Es ist doch die CDU/Merkel die eine Mehrheit suchen muß und nicht die SPD! Die SPD kriecht unterwürfig daher als müsste sie eine Regierung basteln. Nein, das ist Aufgabe der CDU/Merkel. Sie müsste ein Angebot machen aber Fehlanzeige.

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wokri 25.11.2017, 09:35
107. Nun muss die CDU

Einige Kröten schlucken. Die SPD wird reden genau wie verlangt und förmlich von der cdu erbettelt. Aber am Ende gewinnt die spd sogar wenn sie nicht zur Einigung kommen. Ansonsten wird einiges durchgesetzt da kann sich Herr Seehofer schonmal warm anziehen.

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closius 25.11.2017, 09:39
108.

Zitat von Trachtlerbaer
So langsam verdient sich Martin Schulz den Titel des unprofessionellsten lächerlichsten SPD-Vorsitzenden ever. .....
so lange das Führungspersonal der SPD und ganz besonders der Parteivorsitzende nicht wieder althergebrachte sozialdemokratische Werte, die auch heute noch gültig sind, repräsentieren, so lange lange wird es mit der SPD weiter abwärts gehen, und das zu Recht.
Eine Partei, die auf die Idee kommt, den Top-Absahner und Spesenritter des EU-Parlaments mit 100% als Vorsitzenden zu wählen und den dann - als Millionär - über soziale Gerechtigkeit faseln zu lassen, hat einen anderen Parteivorsitzenden nicht verdient.

Die SPD heute ist zur Partei der Funktionäre, die sich gegenseitig Posten und Pöstchen zuschieben, degeneriert.

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Heinrich_Hoert 25.11.2017, 09:40
109. Die FDP

Zitat von Atheist_Crusader
Und damit könnten sie in der nächsten Wahl noch weiter abstürzen. Gleichzeitig würde dann die AfD stärkste Oppositionspartei. Allerdings: die FDP stand vor einem ähnlichen Dilemma und es ist noch nicht sicher ob ihnen das "ohne uns!" geschadet hat.
Unter Herrn Lindner wildert am Rechten Rand des politischen Spektrums. Sie versucht mit dieser nationalliberalen Haltung verlorene Wähler zurückzugewinnen.

Und ich bin mir nicht sicher ob die beiden Verlierer bei Neuwahlen nicht die AfD und die Linke sein werden.

Die sagen wir es so, streitigkeiten und die Austritte bei der AfD werden sicherlich nicht jedem Protestwähler behagen.

Das Problem bei der Linken ist, das sich Frau Wagenknecht und Herr Bartsch zu wichtig nehmen und meinen die Partei mit ihrem für eine Linke Partei merkwürdigen Erpressungen führen zu können.
Das dürften auch die Wähler der Linken nicht gut finden.

Eine Minderheitsregierung die nur mit Stimmen der AfD ihre _Ziele errreicht dürfte für die CDU eine politische Katastrophe sein, die sich diese Partei nicht erlauben wird und kann wegen den konservativen Wählern.

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