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Martin Schulz gegen Angela Merkel: Überraschung!
REUTERS

Schulz statt Gabriel, damit hatte sie nicht gerechnet: Angela Merkel bekommt einen anderen SPD-Herausforderer als erwartet. Oder als von ihr erhofft. Einfacher wird es für die Kanzlerin nun nämlich nicht.

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mactor2 24.01.2017, 18:16
1. Nö.

Postengeschacher. Mehr nicht.
Der Mann hat nicht den Hauch einer Chance. Der Mann hat den Charme eines Versicherungsvertreters. Merkel kann ruhig weiterschlafen. Der Mann ist keine Gefahr für Sie. Leider.

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PeterVietz 24.01.2017, 18:20
2. War zu erwarten!

Schon seit klar war, das er dass Amt als Präsident des Europäischen Parlaments niederlegt.
Gabriel war als Kanzlerkandidat nie geeignet bzw. nur für ein Ergebnis unter 20 Prozent (so wie bei Pronold in Bayern).

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prinoset 24.01.2017, 18:22
3. Ein ungleicher Kampf

Die mächtigste Frau der Welt gegen einen, der als Ersatz gerade günstig im Personalroulette zur Verfügung stand. Glaubwürdigkeit sieht anders aus. Der Wähler wird gähnen und nach Inhalten fragen, die keiner liefert.

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kampfgnom555 24.01.2017, 18:28
4. Nochmal die Kurve bekommen

Ich glaube denn größten Schock hat die Linkspartei bekommen. Mit Schulz eine Rot-Rot-Grüne Regierung kann ich mir nicht vorstellen. Bleibt als Fazit: Danke Gabriel, hier haste mal alles richtig gemacht.

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geando 24.01.2017, 18:28
5. Stillstandsverwalter

Äusserst wohlwollend wird die Entwicklung von SPON aufgenommen: "Weltbürger aus Würselen", "Kandidat Schulz- das kann funktionieren"- so die aktuellen Titel auf den obersten Rängen. Was würde sich denn mit einem Schulz wirklich ändern? Haben die meisten Menschen es nicht satt, das ständig der Status Quo in allen grossen politischen Themen zementiert wird? Die EU und der Euro in ihrer jetzigen Form- Alternativlos; Massive Zuwanderung aus kinderreichen Kulturkreisen- Alternativlos; TTIP und Globalisierung- Alternativlos; Grundlegende Reformierung des Renten- und Krankenkassen-Systems- Auf keinen Fall... Die Welt ändert sich rasant und die etablierten Parteien bringen einen Stillstandsverwalter nach dem nächsten, die etablierten Medien liefern, aus Angst vor Veränderungen, den gewünschten Applaus dazu.

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knoebel77 24.01.2017, 18:29
6. Endlich!

Respekt vor dem Barockengel, der eh keine Chance gehabt hätte. Martin Schulz sollte sich klar für rot-rot-grün aussprechen und bis dahin eine echte sozialdemokratische Politik verfolgen sozusagen als Beweis seines Kurswechsels. Martin, du schaffst das! Dann kann man endlich wieder die SPD wählen. Wer hätte das gedacht.

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Jörgen Cordes 24.01.2017, 18:29
7. Gelungener Coup

... von Gabriel (mal wieder), der sich allmählich meinen Respekt zurückerobern kann. Ich bin kein Schulz-Fan per se, traue ihm aber einiges zu und könnte mir tatsächlich vorstellen, ihn zu wählen.

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held_der_arbeit! 24.01.2017, 18:33
8. Hoffnungsschimmer

Nun ist auch Schulz kein Messias, aber ich glaube er würde dem Land eher gut tun als ein 4tes (!) mal Merkel. Außerdem passt er als überzeugter Europäer einerseits und als Mann aus einfachen-, auch schwierigen Verhältnissen andererseits gut zu den großen Themen der kommenden Jahre, nämlich der Doppelzange aus Nationalismus und sozialer Ungleichheit, die unser soziales Gefüge zu zerreißen droht. Ich bin - tatsächlich - gespannt auf diesen Wahlkampf

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Pless1 24.01.2017, 18:39
9. Erst klare Kante, dann zahmer Koalitionär

Wir erinnern uns: vor nicht all zu langer Zeit war Schulz der Kandidat der europäischen Linken für den Posten des Kommissionschefs. Er unterlag Juncker. Anschließend waren die beiden nahezu unzertrennlich gemeinsam "für Europa im Einsatz" - Juncker hat gar bis zuletzt gegen die eigene EVP-Fraktion versucht, Schulz als Parlamentspräsident zu halten.

Die Bundestagswahl ist bei weitem aussichtsloser als die Europawahl es war. Und eine Koalition mit der LINKEN und deren vollkommen weltfremden außenpolitischen Positionen wird es mit Schulz definitiv nicht geben, noch weniger als mit Gabriel. Das "Projekt R2G", sofern es das überhaupt ernsthaft gab, ist spätestens seit heute in der Tonne verschwunden, zumindest für die kommende Legislaturperiode. Rot/grün allein hat keinerlei Aussicht auf eine Kanzlermehrheit und die "Ampel" wird auch kaum eine Mehrheit haben. Denn dazu muss die FDP rein kommen und dann bleiben kaum noch Stimmen unberücksichtigt im Bundestag, ganz anders als aktuell. Man wird dann also etwa 48% der Wählerstimmen brauchen. Wo sollen die für die Ampel herkommen?

Schulz läuft somit sehenden Auges in die Neuauflage der Großen Koalition, auch wenn er versuchen wird, das anders zu verkaufen, um ein möglichst hohes Ergebnis zu erzielen. Am Ende ist er also entweder Vizekanzler und wahrscheinlich dann doch Außenminister oder eben Oppositionsführer.

Ich tippe allerdings auf das erstere.

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