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Martin Schulz gegen Angela Merkel: Überraschung!
REUTERS

Schulz statt Gabriel, damit hatte sie nicht gerechnet: Angela Merkel bekommt einen anderen SPD-Herausforderer als erwartet. Oder als von ihr erhofft. Einfacher wird es für die Kanzlerin nun nämlich nicht.

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dieter-ploetze 24.01.2017, 19:42
70. gabriel kann moeglicherweise auch ganz anders denken

gabriel ist nicht beliebt, das weiss er. die bundestagswahl 17 ist fuer einen SPD kanzlerkandidaten wohl eine
nr. zu gross, er sollte eher spitzenkandidat heissen. gabriel als aussenminister und das noch jahre, da eine
GROKO wohl wieder kommt. als aussenminister kann er seine beliebtheitswerte steigern, wie bisher jeder
aussenminister und dann zur wahl 21 moeglicherweise gerufen werden als aussichtsreichster kandidat.
es kann natuerlich alles ganz anders kommen, aber es ist denkbar, dass gabriel so rechnet. jedenfalls
schmeisst gabriel nicht so einfach seine machtoptionen hin.

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mundi 24.01.2017, 19:43
71. Schlechte Bilanz

Zitat von PeterVietz
Schon seit klar war, das er dass Amt als Präsident des Europäischen Parlaments niederlegt. Gabriel war als Kanzlerkandidat nie geeignet bzw. nur für ein Ergebnis unter 20 Prozent (so wie bei Pronold in Bayern).
Die deutsche Innenpolitik sollte sich um die innere Stabilität Sorge machen. Dazu gehören Einhaltung der Verfassung in Bezug auf Asylrecht und den Vereinbarungen zum Flüchtlingsrecht der Genfer Konvention.
Das Steuerrecht und eine Rentenreform mit Sicherung eines lebensnotwendigen Einkommen im Alter. Überfällig ist ein Dialog mit den sogenannten Randgruppen und keine Diffamierung.

Wie ist die Bilanz der letzten Legislatur: Zwecks Ablenkung konzentriert man sich auf Nebenschauplätze wie Verbesserungen emanzipatorische und soziokulturellen Bereich. (Frauenquote im Vorstand bei den paar DAX-Konzernen oder die Homoehe).

Auch der Wahlkampf verspricht nichts Gutes. Er wird nach dem alten Links-Rechts-Muster bestritten,obwohl die Frontlinien längst anders sind.
Ich glaube, man wird künftig so manche Überraschungen erleben.
Seriösen Prognosen nach, wird die SPD dritte Ktaft nach der Union und der AfD.

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euronote 24.01.2017, 19:46
72. och nöö Spon

die SPD kann mit Jesus antreten - Chance gleich null

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hinschauen 24.01.2017, 19:47
73.

Vordere Plätze für Schulz in den Beliebtheitsranglisten? Das sagt nix über Schulz Beliebtheit aus - aber viel über die Substanz von Beliebtheitsranglisten.

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Peter Pulverich 24.01.2017, 19:53
74. Wechsel des SPD-Spitzenkandidaten

Nein, ein einfacher Personalwechsel löst nicht die Erbsünden und auch nicht die Perspektivlosigkeit, sowie wirtschaftspolitische Kompetenzlosigkeit der Partei.
1969 in die Partei eingetreten kann ich aktuell keine Gründe sehen, "meine" Partei zu wählen.
Als Lobbyist für den Öffentlichen Dienst, von einer, sich den Realitäten entzogenen, überversorgten Funktionsklasse geführt, fehlt der Partei eine Verankerung in der arbeitenden Bevölkerung.
Nicht zuletzt das in 2004 durch die damaliger Gesundheitsministerin, Frau U. Schmidt, in Zusammenarbeit mit Herrn Seehofer in einer nächtlichen Sitzung beschlossene Gesetz, allen Arbeitnehmern bei Auszahlung Ihrer selbst finanzierten, oberhalb der BBG liegenden Altersvorsorge, nochmals die bereits geleisteten Arbeit- und Arbeitgeberanteile zur KV abzunehmen, ca. 18%, hat extreme Verbitterung hervor gerufen.
Was nützen die "tollsten" sozialen Bekundungen, wenn hinten herum genau das Gegenteil durchgeführt wird. So dumm ist der Wähler nicht, um die "Betrügereien" nicht zu sehen?
Wer hat uns verraten, Sozialdemokraten, wer war dabei die schwarze Partei !!
Hoffentlich wiederholt sich die Geschichte nicht neu!

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kayato_kasaki 24.01.2017, 19:54
75.

Zitat von PeterVietz
Schon seit klar war, das er dass Amt als Präsident des Europäischen Parlaments niederlegt. Gabriel war als Kanzlerkandidat nie geeignet bzw. nur für ein Ergebnis unter 20 Prozent (so wie bei Pronold in Bayern).
Ich frage mich auch wer überrascht war?
Der Mann ist doch clever genug nicht seinen extraordinären Posten bei der EU aufzugeben, wenn er nichts in der Hinterhand hat.

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n.strohm 24.01.2017, 19:55
76. Meiner Meinung nach

die beste Entscheidung. Gabriel steht zu sehr für die GroKo und mit ihm wäre ein Wahlkampf schwieriger, weil er auch in seiner Funktion als Vorsitzender die letzten Jahre mitgetragen hat.
Schulz ist was Deutschland selbst betrifft unvorbelastet und kann auf internationaler Ebene sicher locker mit Merkel mithalten.

Ob Schulz, bzw. Die SPD eine Chancer hat wird sich daran zeigen, ob es gelingt ein sozialdemokratisches Profil zu zeigen bei gleichzeitiger eindeutiger Haltung zu den Terroranschlägen und "Wir schaffen das"

Ich würde mir wünschen, das die Sozialdemokratie - nur mit weniger Sozialromantik - wieder belebt wird, bei gleichzeitiger, kompromissloser Härte gegenüber denen die das Gemeinwohl gefährden. Meiner Meinung nach schließt sich das nicht aus.

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maxi_stulz 24.01.2017, 19:56
77. Es wird leider genau so einfach für Frau Merkel

Schulz ist mitverantwortlich für den schlechten Ruf der EU in Deutschland. Und das werden die Wähler nicht vergessen. Er kommt nur, weil seine Chancen auf eine Wiederwahl bei der EU gesunken sind. Das ist nun wirklich kein Zeichen von Stärke. Und besonders viel Kompetenz habe ich bei ihm während seiner EU-Zeit nie erkennen können. Er bietet sehr viel Angriffsfläche, ist eitel, arrogant und machthungrig. Es gibt diverse Aussagen von ihm, die mich nur den Kopf schütteln lassen. Solchen Menschen darf man keine politische Macht geben. Rhetorik darf keine Inhalte ersetzen. Ich sehe keinen großen Unterschied zu Merkel. Dann lieber eine/n ehrliche/n Kandidaten/in aus der hinteren Reihe und niemanden, der seine Stärke nur im Kungeln und Ellenbogenausfahren hat.

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Genüßlich 24.01.2017, 19:56
78. Wer ist Schulz?

Mein Gott, und der soll helfen? Wir leben doch am Anfang einer neuen Zeit. Leute, wie Schulz gehören zu denen, die man gerade überall zum Teufel jagt. Wie ist der eigentlich zur EU gekommen davor? Ich kannte den gar nicht, habe ihn niemals gewählt bzw. nicht wählen können oder einer Partei zugeordnet. Symptomatisch für dieses Cliquen-System aus Parteien und Institutionen, die sich gegenseitig versorgen und am Leben erhalten und dabei möglichst wenig die Bürger einbinden und fragen. Das wird auf jedem Fall eine wunderbare Wahl im Herbst. Und zurzeit ist die CDU bei 36% und die SPD bei 18%?! Satte Mehrheit oder was? Da braucht doch auch dieser Schulz im Grunde gar nicht anzutreten. Gewählt wird, wenn dann, Merkel. Aber bis dahin wird noch viel schief gehen und die Bürger sind längst wach.

Hier noch ein Tipp zu den Umfragen, nicht jeder, der AfD wählt, sagt es auch. Nicht jeder der Trump gewählt hat, hat es vorher gesagt, nicht jeder, der für den Brexit war, hat sich vorher dazu geoutet. Alles klar so weit?

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CostaDominga 24.01.2017, 19:58
79.

Ob Gabriel, Schulz oder Merkel ist mir völlig egal. Ich mag sie nicht. Alle sind weit weg vom Ziel der sicheren Grenzen und einem Einwanderungsstopp.

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