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Martin Schulz im Umfragetief: Wenn nicht Kanzler - was dann?
DPA

An einen Wahlsieg glaubt kaum noch jemand in der SPD, aber Kanzlerkandidat Martin Schulz muss unermüdlich weiterkämpfen. Denn es geht am 24. September auch um seine Zukunft in der Partei.

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artikel-5-gg 11.09.2017, 19:20
10. Jetzt habe ich es verstanden

Umfragen interessieren die Politiker nicht, oder man hält die einfach verkehrt herum...vielleicht ist genau dass DAS Problem

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skeptiker97 11.09.2017, 19:21
11. Der Arme!

Sollen wir mit dem Hut herumgehen?

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pit.duerr 11.09.2017, 19:25
12.

Zitat von grainer16
Martin Schulz ist aktuell m.E. alternativlos. Keiner, trotz EU-Vergangenheit (oder gerade wegen) vertritt die Sozialdemokratischen Werte und die Werte eines vereinten Europa besser als er. Alternativen: Nahles, Scholz??? Ich glaube der Autor hat einen Witz gemacht. Wenn in die Opposition, dann will ich Schulz auch Opositionsführer sehen, der der Regierung dann richtig Feuer machen kann. Alle anderen Vorschläge gehen in Richtung, dann heul doch oder ich schlaf gleich ein. Zusätzlich wäre eine kompletter Neustart mit frischen und unverbrannten jungen Leuten wichtig. Aber jetzt heißt es noch 13 Tage kämpfen und schauen, was am Ende raus kommt. Und hoffen, dass die Menschen bis 70.000 € Einkommen überlegen, welche Partei ihnen am meisten nutzt. Die Programmziele lesen kann helfen.
War zwar ein langer Witz, aber er hatte viele Pointen. Applaus ,muß jetzt meine Lachtränen trocknen. Weiter so !!

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musca 11.09.2017, 19:27
13. Vielleicht wieder Bürgermeister ?

Zitat von PaulchenGB
ging nicht, Bundeskanzler hört sich auch ganz gut, die Chancen auf diesen Posten sind gegen Null, also schiebt man in der SPD ein wenig hin und her, Steinmeier wird Bundespräsident, Gabriel Außenminister und Schulz: Oppositionsführer??? Wo sind bloß die Willy Brandt's und Helmut Schmidt's geblieben?
Vielleicht sollte Herr Schulz sich nach der Wahl wieder als Bürgermeister veruchen?

Er war ja schon mal ein Bürgermeister, ganz am Anfang seiner politischen Karriere bevor Herr Schulz in die Europapolitik ging.

"Volksnah" könnte er dann auch viel mehr sein als Bürgermeister..die "Volksnähe" scheint ihm selber ja ein sehr wichiges Anliegen zu sein ???

Ich meine das anerkennend und keineswegs abwertend.

Seiner Herausforderin ist das eher weniger wichtig, " die Vollksnähe" man sieht es Merkel geradezu an ( alles nur gespielt) und das sie das allgemein nicht gerne hat.

Frau Merkel genießt eher sowas wie wichtige G7 und G20 Gipfeltreffen.

Man erinnere sich vor allem an Ellmau wie sich die Kanzlerin damals selber inszeniert hat.

Trotz alledem werden die Deutschen nochmals Merkel wieder zur Kanzlerin machen und nicht Schulz .



Bundeskanzler , für Schulz ??, keine Chance.

Da müsste ein politisches "Wunder" passieren.

Für die SPD selber wäre es besser , nach den Wahlen in Opposition zu gehen und nicht wieder in die Regierung.

Soll die CDU/CSU die letzten Jahre der Merkel -Ära doch mit FDP oder Grünen auf Bundesebene noch was probieren.

Besser in die Opposition für die Sozis.... eine große Koalition nicht nochmals eingehen.

Und das CDU/CSU stärkste Kraft werden und somit den ( die Kanzlerin, natürlich wieder stellen werden) , das ist jetzt schon sicher.

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undercover.agent 11.09.2017, 19:27
14. Schulz wird mit ...

... seinen Sozis bei den Wahlen unter 23 Prozent bleiben und sich damit selbst aus dem Rennen nehmen. Er war eine Notbesetzung, weil Gabriel nicht antreten wollte und für Scholz die Türen noch nicht offen standen. Die SPD sollte, wenn Schulz selbst nicht zu der Erkenntnis nach einem miserablen Ergebnis kommt, die Reißleine ziehen und ihn zeitnah abräumen.

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herhören 11.09.2017, 19:31
15. @Matttthias

Richtig ist sicher, der Mann hätte es finanziell nicht nötig gehabt, die Ochsentour einer Kanzlerkandidatur anzutreten. Er hat es dennoch getan, das zeigt Willen, für seine Ziele und Überzeugung zum Wohle der Bürger einzutreten. Tun Sie das auch? Falls nicht, ist gerade der letzte Teil Ihrer Einlassung unangemessen. Auch hier gilt wieder: Erst denken, dann schreiben.

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zedtea 11.09.2017, 19:31
16. Bitte keine große Koalition

Eine große Koalition wäre das denkbar schlechteste Szenario für Deutschland. Zwar war ich einer GroKo bisher nicht abgeneigt, doch das sehe ich im Gegensatz zu einem Großteil der Bevölkerung (laut Umfragen) nicht mehr so. Eine GroKo ist in Ausnahmesituationen eine plausible Option, sollte aber die Ausnahme bleiben.
Es herrscht nun zu lange politischer Stillstand, alles nur halbherzige Kompromisse und die ganz wichtigen Themen wurden zum Großteil ausgespart. Es braucht wieder eine starke Opposition und kontroverse Debatten in Parlament und Bevölkerung. Mittlerweile ist die größte Debatte nur noch die, über die Spaltung der Gesellschaft und das erstarken des rechten Randes.
Ich persönlich lehne die AfD im Gänze ab, doch wundert mich deren Entstehung und Aufstieg nicht. Das fortschreitende rumdümpeln in der politischen Mitte (GroKo und allgemeine Ausrichtung der CDU) hat auf der rechten Seite ein Vakuum hinterlassen.
Die SPD täte gut daran in die Opposition zu wechseln, Jamaika wäre ein Versuch wert. Schulz konnte sich prima etablierten und aus der Opposition heraus 4 Jahre Wahlkampf machen. Die Menschen würden ihn kennenlernen und sollte Merkel ihn 4 Jahren nicht mehr antreten (davon ist auszugehen wenn ihr eine starke Opposition das Leben schwer macht), dann könnte es 2021 als Kanzler klappen. Ein neuer CDU Kandidat hätte schließlich keinen Amtsbonus inne.

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beggar 11.09.2017, 19:33
17. die inhaltsleere SPD

wir erinnern uns: Der Gabriel-Coup, M.S. zum "Kanzlerkandidaten" und SPD-Vorsitzenden vorzuschlagen, war rein taktisch bedingt, wie sich jeden Tag wieder zeigt. Für die Position als Parteivorsitzender qualifiziert M.S., außer einer langen Parteimitgliedschaft, gar nichts, wie sich auch jeden Tag zeigt: Welche inhaltlichen Haltepunkte hat er der Partei vermittelt? Die heutigen vier "Grundbedingungen"? Könnten auch von der CSU fast wortgleich vertreten werden. Die bis jetzt zahllosen 3;5; 10-Punkte Pläne, man hört Gabriel geradezu lauthals lachen! Und ernsthaft: Kann sich irgendjemand M.S. als Bundeskanzler vorstellen, in welcher Koalition auch immer? Er bleibt der europäische Spesenritter mit Herzblut für Mitarbeiter auf Dauerdienstreise, der selbst mehr Gerechtigkeit einfordet. Die SPD hat noch 13 Tage Zeit, ein Szenario zu entwickeln,welches Schulz einen "ehrenvollen" Abgang sichert, doch bei dem derzeitigen Zustand der ehemaligen Volkspartei bleiben große Zweifel, ob das gelingt. Also dann: alles Gute auf dem Weg zur 20% - X-Partei. Glückauf!

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team_frusciante 11.09.2017, 19:34
18.

Zitat von Osservatore
Eins muss man Schulz ja lassen: Er kann hervorragend die Realität verdrängen. Und sein Angebot, Merkel könne in seinem Kabinett ja Ministerin werden, löst entweder krachendes Lachen oder morbides Mitleid aus. Ob er nun nach der Wahl an führender Position in der SPD bleibt oder nicht: Das vorgeschlagene Personal - mit oder ohne ihn - ist auch eher dazu angetan, die SPD weit unter die 20%-Marke zu drücken (siehe Nahles' Herablassungen zur Kritik an 2010!!). Oft wurde es kolportiert: Wenn die SPD nicht zu ihren sozialdemokratischen Wurzeln zurückkehrt und weiter glaubt, auf der neoliberalen Schleimspur vorankriechen zu müssen, sieht es für sie und die Demokratie als Ganzes sehr düster aus. Da hilft auch die Schulz'sche Realitätsverweigerung nicht.
Er ist Kanzlerkandidat der zweitstärksten Partei Deutschlands, und Sie nehmen es ihm übel, dass er darüber nachdenkt, was wäre, wenn er Kanzler werden sollte? Oder gar, dass er überhaupt den Nerv hat, anzutreten? Also auch wenn es unwahrscheinlich ist, was soll er denn sonst tun? Sollen wir die Wahl gleich ganz absagen? Auch wenn die amtierende Kanzlerin offensichtlich unschlagbar ist, braucht eine Wahl trotzdem Kandidaten.

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Minster 11.09.2017, 19:36
19.

Schulz wird ein auf Gabriel machen und die Partei weiter in den Untergang ziehen. Die Wähler würden eine weitere Koalition mit der CDU nicht verzeihen, auch wenn da natürlich keine andere Wahl hat - außer Opposition und damit richtig STIMMUNG in der Deutschen Bude.
Wird aber nicht passieren.
Und sobald Schulz abgesägt wurde macht er einen auf Schröder. ;)

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