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Martin Schulz im Umfragetief: Wenn nicht Kanzler - was dann?
DPA

An einen Wahlsieg glaubt kaum noch jemand in der SPD, aber Kanzlerkandidat Martin Schulz muss unermüdlich weiterkämpfen. Denn es geht am 24. September auch um seine Zukunft in der Partei.

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Proggy 11.09.2017, 19:37
20.

Ein solch realitätsferner Politiker (Zitat: Ich bin der neue Bundeskanzer), mit solch einer Vita (Abi nicht geschafft, Buchhändler/Pleitier), EU Abkassierer, EU-Postenjongleur für Partei-Kumpels und Vertragsbrecher (von ihm unterzeichneter Vertrag über geteilte Amtszeit als EU Parlamentspräsident) gehört in kein deutsches Ministeramt.

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axel_strauss 11.09.2017, 19:37
21. Helau

...die Türkei gibt Reisewarnungen für Deutschland heraus, Martin Schulz würde Angela Merkel als Vizekanzler akzeptieren...welche Pillen nehmen denn die da Alle??
Schulz hat der SPD nichts zu bieten und sie werden nach der Wahl versuchen ihn schleunigst loszuwerden.
In Würselen ist noch genug zu tun für ihn.

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femdoc 11.09.2017, 19:44
22. einfach nur traurig

Wenn Schulz am Ende des Tages nichts anderes einfällt, als sich Merkel als Junior-Partner anzubiedern, dann ist das einfach nur traurig und lachhaft, die SPD hat sich endgültig verraten und verkauft.
Traurig für eine Traditionspartei, die in der aktuellen politischen Landschaft tatsächlich ihren Beitrag hätte leisten können. Stattdessen lässt sie sich von der ehemaligen SED-Partei die aktuellen Themen wegnehmen.
Die SPD muss sich auf der Suche nach Identität und Positionierung neu erfinden, wobei "back to the roots" nicht schlecht wäre.

Vielleicht bei der nächsten Wahl... dieses Mal wird das nix!

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dieterwassmann7 11.09.2017, 19:47
23. Martin, oh Martin........

Die SPD hat ihre Fehler in der Regierungskoalition gemacht. Da hatte sie die Riesenchance an Merkel vorbeizuziehen. Aber was machen die Angsthasen von der SPD ?, sie applaudieren Merkel selbst bei ihrem Totalverlust ihres Verstandes. Ungarn 2015 war der groessten Fehler, die je in der deutschen Politik gemacht wurde. Die Spaetfolgen, hohes Geburtenaufkommen der Fluechtlinge, Nachzug aller Familienangehoerigen und Abschiebeverbot obwohl bereits gerichtlich angeordnet, alles zusammen laesst den Schluss zu, dass insgesamt weder CDU, SPD und schon garnicht die Gruenen an einem Fortbestand der BRD interessiert sind. Sehenden Auges stuerzen sie Deutschland in den Untergang. Schon heute sind wir nicht mehr in der Lage unser Land zu regieren. Deutschland war einst als ein sauberes Land mit festen Strukturen bekannt. Heute sehe ich in auslaendischen Fernsehberichten, dass Deutschland voller Dreck und Muell liegt, Ratten ueberall zur Plage werden und die Kriminalitaet explosionsartig angestiegen ist. Ich bin rechtzeitig aus Deutschland gefluechtet, lebe heute in Ruhe und Frieden im Ausland und muss leider mit Soirge ansehen, dass keine Person in Deutschland in der Lage ist, die Situation wieder umzukehren. Merkel hat die ganze Nation in einem Huetchenspiel verloren.

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Wulff Isebrand 11.09.2017, 19:48
24. Nahles und Scholz?

Hat die SPD eigentlich noch jemanden der irgendwas bewirkt hat in den letzten Jahren. Scholz ist ja wohl spätestens seit dem G20 Gipfel verbrannt und Nahles... Arbeitsministerin. Wenn ich mir die so anschaue , scheint die mehr an den kalten Buffets als an den Rednerpulten zu stehen und verbreitet nur heiße Luft. Was wäre denn mit Helmut Schmidt oder Willi Brandt? Ach ne, die sind ja schon tot,aber die letzen Sozialdemokraten,die mir einfallen , von Format, die noch etwas bewegt haben.

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rainer_thomas 11.09.2017, 19:50
25. Irre

Wenn ich die meisten Kommentare hier lese, geht es um Verteidigung; Duldung und irgendwie-Rechtfertigung antidemokratischer Personen und Positionen. Kein Wort über das, was dieses Land wirklich zerreisst: die wirtschaftlich gespaltenen Verhältnisse, die politische Ohnmacht der meisten und die Ignoranz der Politiker daran.

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frank_sitter2 11.09.2017, 19:51
26. Abwarten, Tee trinken

und die schwarze Brille abnehmen, lieber SPON!
Noch 4 Jahre "Große Koalition" ist das Schlimmste, was Deutschland passieren kann. Ich hoffe nur, dass die SPD Basis so viel Druck ausüben wird, dass dieses Modell nicht zum tragen kommt. Das ist dann auch das Ende der Ära Merkel, da die Mehrheitsverhältnisse für ein wie immer gelagertes Schwarz-Gelbes Bündnis nicht gegeben sein werden. Entweder Minderheitsregierung (wird Merkel sich nicht antun) oder Neustart ohne Merkel.

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Berg 11.09.2017, 19:54
27.

Warum so ein Rätselraten? Es gibt ein ganz naheliegendes Beispiel: Steinmeier war erst Außenminister, dann Oppositionsführer und unterlegener Kanzlerkandidat und dann wieder Außenminister. Ganz einfach.

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Proggy 11.09.2017, 19:55
28.

Zitat von axel_strauss
...die Türkei gibt Reisewarnungen für Deutschland heraus, Martin Schulz würde Angela Merkel als Vizekanzler akzeptieren...welche Pillen nehmen denn die da Alle?? Schulz hat der SPD nichts zu bieten und sie werden nach der Wahl versuchen ihn schleunigst loszuwerden. In Würselen ist noch genug zu tun für ihn.
Ja, selbst vorgezogener Karneval ist nicht vergleichbar, weil zu ernst und weniger realitätsfremd - es müssen Pillen sein.
Würselen ist froh, das er weg ist. An seinem persönlichen Prestigeobjekt 'Spaßbad' (gegen die Bevölkerung - quer durch alle Patreien - durchgezogen) knabbern die Würselner noch heute.
Die EU ist auch froh, das er weg ist, um einen "auf Schröder zu machen", fehlt ihm der Intellekt und die Beziehungen.
Er hat doch nur noch das SPD-Pöstchenbeschaffungsprogramm.

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hisch88 11.09.2017, 19:57
29.

Zitat von vera gehlkiel
Bitte nicht schon wieder solch eine Diskussion, was man mit sogenannten "gescheiterten" Kandidaten anfängt! Und bitte dieses auch nicht innerhalb der SPD. Was hier zuweilen regiert, sind nicht Gesetzmässigkeiten, sondern Böswilligkeiten. Wenn die Politik sich ehrlicher machen will, ein Anspruch, für den Martin Schulz, bin ich sicher, vollumfänglich einsteht, muss mal damit aufgehört werden, dass die Option, in der Demokratie Wahlen auch verlieren zu könnten, immer in Zusammenhang mit der persönlichen Karriere zu einem Alleinstellungsmerkmal der politischen Kultur hochgedudelt wird. Es sollte die Haltung grassieren, dass sich um die Demokrate verdient macht, wer sich zur Wahl stellt, selbst aus einer schlechten, eventuell sogar aussichtslosen Position heraus. Wie wetterwendisch diese Dinge laufen, erkennt man am derzeitigen Hoch für Gabriel, an der Tatsache, dass Merkel noch zu Anfang des Jahres als eine Kandidatin galt, die keine Chance hat. Erkennt man auch an vielem anderen. Jedenfalls würde wohl diesmal keiner mehr aus den Pantinen kippen, wenn Schulz das doch noch packt. Wäre dieses dann irgendwie noch sein persönliches Verdienst, hätte er heute auf einmal etwas richtiger gemacht als gestern oder vorgestern, als er noch im Tief feststeckte? Nö, wohl kaum, es wäre halt einfach nur Glück! Es ist in der Tat unwahrscheinlich, zugegeben, aber ganz unabhängig davon sollte Schulz auf jeden Fall SPD-Chef bleiben! Dieses traditionsreiche Amt sollte komplett aufhören, Gegenstand einer Art Zustimmungslotterie sein zu dürfen!
Als Interessierte und engagierte SPD Anhängerin, kann ich Ihr Statement verstehen.

Aber was Herrn Schulz seine bisherigen persönlichen beruflichen Leistungen in Führungsfähigkeiten angeht, hab ich da doch so meine Zweifel und kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie über 20% der Bevölkerung so naiv sein kein Schulz überhaupt wählen zu wollen.

Nur gute oder tolle Reden halten zu können, sollte nicht der Maßstab eines Politikers sein, da haben wir in der Vergangenheit schon sehr schlechte Erfahrungen gehabt.

Schulz hat doch weder als Bürgermeister, außer Schulden, nicht viel hinterlassen und in der EU-Politik nur tolle Reden geschwungen und diese EU dann verlassen, als diese ihren Tiefpunkt mit ihm erreicht hatte.

Weglaufen, wenn nichts mehr geht.

Siehe Beitrag: http://www.tagesspiegel.de/politik/spd-kanzlerkandidat-martin-schulz-und-wuerselen-ein-mann-ein-ort/19347762.html

Soll er in D so weitermachen? Alles zu Grunde richten was noch einigermaßen gut funktioniert?

Seine bisherigen wöchentlichen neuen Vorschläge (macht sich langsam total lächerlich damit), auch noch meistens unrealistischen Vorschläge, bekommt er doch nie hin.

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