Forum: Politik
Martin Schulz: SPD schließt Große Koalition aus
AFP

Die SPD bleibt dabei: Trotz der gescheiterten Jamaika-Gespräche stehen die Sozialdemokraten nicht für eine Fortsetzung der großen Koalition bereit. Damit nehmen sie Neuwahlen in Kauf.

Seite 8 von 18
womo88 20.11.2017, 16:11
70. Da tut die SPD gut dran!

Aber mit Schulz wird die SPD keine Chance haben. Der verkörpert zu sehr das politische Establishment. Und Scholz, der sich gerade warmzulaufen scheint, ist auch nicht so der Bringer. Die SPD benötigt ein sozialdemokratisches Programm und eine Person, die dies glaubhaft rüberbrngt. Auch der Siggi gehört ncht dazu. Inzwischen verorte ich den eher in der CDU.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
marialeidenberg 20.11.2017, 16:13
71. Neuwahlen sind für die SPD kreuzgefährlich.

Kein Mensch wählt eine Partei, die nicht regieren will. Nicht als Juniorpartner in einer GroKo, aber auch in anderer Konstellation will die SPD bis zu ihrer personellen und programmatischen Erneuerung abgetaucht bleiben. Dieser Prozess wird - zumal in der Opposition - sehr lange dauern, so dass ein Wiederauftauchen fraglich sein wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ausdersichtvon 20.11.2017, 16:13
72. der hat nichts

Zitat von Pfaffenwinkel
wenn er jetzt einer GroKo zustimmen würde. Bei einer Neuwahl hat die SPD zumindest die Chance, besser abzuschneiden.
zu verlieren
der hat alles verloren und sitzt nun in seiner Schmollecke.
der Mann ist unfähig das haben bei der Wahl auch die SPD-Wählerso gesehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frietz 20.11.2017, 16:13
73.

Zitat von ntfl
Solange sich andere Parteien nicht wirklich um Veränderungen und eigene Regierungsverantwortung bemühen, haben sie sicher nicht selbst das Recht von der SPD den Selbstmord in einer neuen Groko unter Frau Merkel zu verlangen. Wenn Frau Merkel selbst keine ......
Ich finde es äußerst lustig, wie wieder versucht wird, der SPD die Schuld an möglichen Neuwahlen zu geben.
Was genau hat denn die CDU zu den Sondierungsgesprächen beigetragen? ich lese nur von Grünen, CSU und FDP was.

Sich wieder in einer Merkelregierung unterbuttern zu lassen, das hat selbst diese SPD nicht nötig.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
steffen.ganzmann 20.11.2017, 16:14
74. Nein!

Zitat von derpif
Die Stimmen hat die SPD sicher nicht von Wählern bekommen die eine groko wollen, also genau richtig was Schulz sagt.
Aber zum grössten Teil wahrscheinlich von den Wählern, welche die SPD an der Regierung und nicht in der Opposition sehen wollten ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
noalk 20.11.2017, 16:14
75. In einer GroKo die AGENDA2010-Folgen lindern?

Zitat von kodu
In einer Gr0ßen Koalition...hätte die SPD die Möglichkeit die Folgen ihrer AGENDA2010 sowohl für ihre Wähler, als auch für sich selbst als Partei zu lindern. ... Sie sollte ... überlegen, ob es nicht besser ist, die zelebrierte Bockigkeit aufzugeben und in der Regierung etwas Handfestes für die große Masse "kleiner Leute" zu tun, als in der Opposition nur "Luftblasen" zu füllen.
Wie kommen Sie auf diese Idee? Gerade mit der CDU/CSU wäre (und war!) das nicht möglich, denn gerade die C?U und die mit ihr verbundene Wirtschaft profitieren von der AGENDA2010. Selbst wenn: Merkel würde es gelingen, sich das Verdienst für solche "Linderungen" auf ihre eigenen Fahnen zu schreiben. Die SPD wäre dann wieder ausgetrickst. Nene, die SPD soll mal schön die CDU wurschteln lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Idinger 20.11.2017, 16:14
76. Auf keinen Fall

Zitat von mister_n
Was ist daran konsequent, anderen Parteien vorzuwerfen, ihrer "Staatstragenden Verantwrtung" nicht nachzukommen und selber eben diese zu ignorieren?Nunja. Konsequent kann man Herrn Lindner ......
darf vergessen werden, wem dieses Chaos eigentlich zu verdanken ist: Es ist die SPD mit ihrer trotzköpfigen Haltung; hier hat kleinkarierte Parteipolitik die Oberhand vor staatspolitischer Verantwortung gewonnen. Selbst dem Bundespräsidenten geht das offenbar zu weit.
„Erst kommt das Land, dann kommt die Partei“ (so Willy Brandt 1992 im Spiegel-Interview), „Für uns gilt und hat immer gegolten: erst das Land und dann die Partei“ (so der SPD-Vorsitzende Schröder 2004). Das allerdings sah der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel völlig anders: „Den Spruch "Erst das Land, dann die Partei" habe man fünf Jahre lang gehört“, sagte er nach der SPD-Niederlage 2010, "wir müssten mit dem Klammerbeutel gepudert sein, das weiter zu treiben." Erst als er merkte, dass er damit konsequent auf die Durchsetzung sozialdemokratischer Interessen (und natürlich auch attraktiver Posten zur politischen Einflußnahme für viele Genossen) verzichtet hätte, war eine GROKO wieder möglich. Unerfindlich, warum der Kandidat Schulz diese überholte Position eingenommen hat und auch beibehalten will; der Einfluss des linken Flügels (Stegner, Nahles) auf Schulz ist bisher offenbar deutlich unterschätzt worden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Olefine 20.11.2017, 16:15
77. Neuwahlen machen keinen Sinn für die SPD...

...da sie in die Opposition wollen. Deshalb Schulz + Nahles weg, Scholl und Gabriel her!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fottesfott 20.11.2017, 16:17
78. Mit einem inhaltlichen und personellen Neuaufbau

in der Opposition wird die SPD vielleicht zu einer 10%-Partei. Als Juniorpartner in einer Groko unter Merkel wird sie es mit Gewissheit.
Und warum soll sie einmal mehr allein das Risiko des kompletten Zerfalls tragen und "staatstragend" sein?
Wie wäre es mit einer Koalition CDU (ohne CSU) + SPD + Grüne? Da käme dann auch bei den Unionsparteitagen mal ein wenig Stimmung auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frietz 20.11.2017, 16:18
79.

Zitat von steffen.ganzmann
Wenn heute jemand ums Überleben kämpfen muss, so heisst der Merkel! Die SPD hingegen hätte in einer neuen Grossen Koalition alle Trümpfe in der Hand nach dem Motto:" Ihr brauchtet uns, also macht, was wir wollen. Macht Ihr das nicht, nun, an uns scheitert diese Koalition sicherlich nicht, wir sprangen schliesslich gegen unsere tiefsitzende Meinung dennoch über unseren eigenen Schatten, nur weil das Deutsche Volk uns benötigte - also macht [b]Ihr8/b] das jetzt auch!" Gott, sieht Schulz das denn nicht?!
sind das dann wieder die berühmten Bauchschmerzen, wo man entgegen der eigenen Prinzipien doch mit dem Koalitionspartner abstimmt. Dann sollen sie es (mmn richtigerweise) sein lassen. Umgefallen sind sie oft genug.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 18