Forum: Politik
Martin Schulz: Über SPD-Ministerposten soll erst nach Basisvotum entschieden werden
DPA

Martin Schulz will für die SPD ins nächste Kabinett. Doch wer welchen Posten bekommt, soll laut dem Parteichef noch nicht in den Koalitionsverhandlungen entschieden werden.

Seite 6 von 6
thailand.health.care.2000 29.01.2018, 09:01
50. Vertrauen verloren

Martin Schulz hat doch alles Vertrauen verloren. Wie kann man einem solchen Mann noch Vertrauen schenken? Meine Familie hat SPD Mitglieder, aber dieser Herr " Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern " bekommt ganz bestimmt von unserer Familie keine Stimme für eine neue GroKo, und erst recht nicht für einen Ministerposten, den er ja öffentlich vorher vollkommen ausgeschlossen hatte. Das sagt doch alles über diesen Mann aus. Das spüren die Wähler, aber auch SPD Mitglieder. Aber man sollte fairerweise auch sagen, dass die gesamte SPD Führung all diese Entschlüsse und das Hin und Her mitentschieden und mitgetragen hat.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maizecorner 29.01.2018, 09:01
51. Geht's noch?

Für wie bescheuert muss man die Genossen halten, wenn man dreist von ihnen verlangt, die Katze im Sack zu kaufen. Hätte dieser Mensch auch nur die kleinste Spur von Charakter, hätte er längst zurücktreten müssen. Wer möchte einen solchen Versager und politischen Dummkopf denn in einer Führungsposition sehen. Da muss sich ja jedes einfache SPD-MITGLIED in Grund und Boden schämen!!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zweihorn 29.01.2018, 09:06
52. Es ist schon . . .

. . . ein starkes Stück, wie die SPD Führungsspitze hier augenscheinlich versucht, die Bevölkerung und hier besonders ihre Mitglieder hinters Licht zu führen. Erst die Mitglieder vom Verhandlungserfolg "überzeugen" und dann erst über Posten reden. Wäre es nicht redlicher, vor der Mitgliederabstimmung nicht nur das Verhandlungsergebnis, sobdern auch das Personal zur Abstimmung zu stellen? Kein Mensch glaubt mehr der Beteuerung, dass erst nach den Verhandlungen über Posten gesprochen wird. Personal ist ein wichtiger Aspekt, doch nicht in bester Hinterzimmermanier entscheiden, wenn das Vertrauen auf dem Spiel steht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tuedelich 29.01.2018, 10:03
53. Herr Schulz tut mir leid

Eigentlich kann einem der Herr Schulz nur leid tun. Alle in Amt und Würden befindlichen Personen in seiner SPD haben am Wahlabend gejubelt, als er eine Beteiligung an einer Regierung unter Frau Merkel ausschloss. Und nun? Scheinbar alle, sogar der Bundespräsident, der eigentlich doch neutral zu sein hat, nötigt die SPD (und damit auch Herrn Schulz) in eine GroKo - und der kleine Kreis SEEHEIM klatscht euphorisch Beifall zu evtl. Regierungsbeteiligungen. Aber alle wollen schon jetzt (bevor der "Bär erlegt ist") Aussagen zu seiner Zukunft dann unter Frau Merkel. Schade, dass so wenige Parteimitglieder sich endlich einmal - und nicht nur halbherzig - hinter Herrn Schulz stellen und ihm den Rücken in Sachen seiner ursprünglichen Aussage (no GroKo) stärken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
simonweber1 29.01.2018, 12:35
54. Natürlich

Zitat von fluxus08
wollte Schulz nie tätig werden. Wie tief muss man fallen, um jetzt doch Minister werden zu wollen? Schon in Brüssel hatte Schulz gezeigt, dass er nur Phrasen drischt, während er sich die eigenen Taschen füllt.
hat Schulz ein erhebliches Glaubwürdigkeitsproblem. Trotztdem wäre es für SPD Mitglieder mehr als unverständlich, wenn Schulz die SPD in eine ungeliebte Grokjo führt und dann sich jeglicher politischer Verantwortung entzieht und Hinterbänkler im Bundestag wird. Er muss in die Regierung eintreten, ansonsten gibt es Dauerzoff in der Partei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Deep Thought 29.01.2018, 14:23
55. Wer Schulz noch irgendwas glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann...

Diese Aussage von Schulz, daß noch nicht über Ministerposten gesprochen wurde und das auch erst nach dem Mitgliederentscheid darüber verhandelt würde, ist derart lächerlich und peinlich, daß die Bürger allesamt vom früheren Status von Schulz "bemitleidenswert Überforderter" über das Zwischenstadium "Person, über welche man sich Fremdschämen muss" mit zunehmendem Bürgerzorn in den Status "oberdreiste Person, die uns Bürger für dumm und naiv hält" gerät - naja, wenigstens bei denjenigen, die das nicht schon mit seinen Pirouetten zuvor so eingeordnet haben.
Inzwischen hat er ja bereits sein erstes Ziel, das Erreichen der 18% Umfragemarke, erreicht. Wir müssen also nicht mehr 3,5 Jahre warten, es geht schneller, und das ganz ohne Wahlen. Wenn es jemals eine bilderbuchreife Inkarnation des Peter-Prinzips gab, dann ist es Schulz.

Man möge sich die "Lanz"-Sendung mit Kevin Kühnast anschauen. Ab der Sendezeit von 5 min über eine gute halbe Stunde brilliert Kühnert mit sehr guten Analysen, authentischen Bekenntnissen (zurück) zur INHALTSBEZOGENEN SPD-Politik (das wird niemals mit den 2 Dutzend innerlich verkalkten Leuten der jetzigen Führungsriege der etablierten Köpfe im SPD-KArrierebund auf dem Podium des Parteitags möglich sein).

Hier der Einfachheit halber der Teil, in welchem Kühnert dem FDP-Mann Lanz zeigte, wo Bartel des Most holt:

https://www.youtube.com/watch?v=zMzPSdu_ODs


Viel Vergnügen!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frank.huebner 29.01.2018, 14:45
56. Keine Posten

Wenn die SPD nur etwas Glaubwürdigkeit erhalten wollte, dann müssten Schulz, Nahles, Gabriel etc auf Posten im Kabinett verzichten und der neuen Generation das feld überlassen,damit ein Neuanfang glaubwürdig gestartet werden kann. Aber wir werden wieder die alten Granden der SPD sehen, die die alte Politik der GroKo fein weiterführen. Und in 4 Jahren gibt es dann 15 %. Super.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 6