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Martin Schulz und der SPD-Vorsitz: Bloß weg
picture alliance/ Kay Nietfeld

Jetzt scheint es ganz schnell zu gehen: Noch-SPD-Chef Martin Schulz wird laut einem Zeitungsbericht statt im März schon am Dienstag sein Amt abgeben. Andrea Nahles soll dann zur kommissarischen Parteivorsitzenden ernannt werden.

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Bibendumx 11.02.2018, 09:07
1. Raus aus Bundestag!

Dann wäre es auch konsequent, wenn Herr Schulz sein Bundestagsmandat zurückgeben würde.
Dort hat er auch nichts mehr verloren. Welchen Beitrag will er denn leisten? Wer würde ihm denn noch zuhören?
Auf der Nachrückliste gibt es sicher auch fähige Leute, denen man eine Chance geben muss.

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w50 11.02.2018, 09:10
2. Wenn das so weitergeht, dann

kann es auch noch Frau Nahles das Amt kosten. Ohne Parteitag in der jetzigen Situation einfach mal den Vorsitzenden auszuwechseln hat schon ein Geschmäkle. Warum kann denn niemand einfach sagen, Martin jetzt mach deinen Job bis zum Parteitag und wenn Handlungsbedarf besteht wird zügig ein Parteitag einberufen. Jetzt einfach mal an der Basis vorbei die Führungspositionen auszukegeln kann diese Partei völlig zerreißen.

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sametime 11.02.2018, 09:16
3. Längst überfällig

Nach dem praktisch nicht stattgefundenem Wahlkampf im letzten Jahr und dem entsprechendem Ergebnis hätte Martin Schulz gleich im September von allen Ämtern zurücktreten müssen. Dann wäre es ein würdiger Abschied gewesen und er hätte in der Europapolitik neu anfangen können. Dort hat er ja gute Arbeit geleistet. Statt dessen schädigt er die SPD. Diese sollte sich jetzt komplett neu aufstellen. Mit Sicherheit nicht mit der peinlichen Andrea "Bätschi" Nahles, die ist ja zum Fremdschämen. Die Grünen haben den Generationswechsel gerade geschafft, für die SPD bietet sich im Augenblick eine gute Möglichkeit.

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qjhg 11.02.2018, 09:19
4. Mit Frau Nahles wird die SPD noch schneller

In der Versenkung verschwinden als es vorstellbar erscheint. Gerade Frau Nahles hat einen großen Anteil am Niedergang der SPD. als erfolglose Generalsekretärin, als willige Ministerin im Kabinett Merkel trug sie wesentlich zu den großen Verlusten der letzten Wahl bei. Und als Steigbügelhalter von Herrn Schulz hat sie auf das falsche Pferd gesetzt. Und was hat sie bisher zur strategischen Ausrichtung beigetragen? Nichts!

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joergwolke 11.02.2018, 09:21
5. Sehr schön

Je eher Herr Schulz aus den Augen der Öffentlichkeit verschwindet, umso besser ist es für die SPD. Ob allerdings die im Hinterzimmer ausgekungelte Krawall-Rhetorikern Nahles die Lage der SPD signifikant wird verbessern können, halte ich für keineswegs sicher. Nach meiner Überzeugung wäre ein sowohl personeller wie auch inhaltlicher Neustart nötig, anstatt sich als Steigbügelhalter für die abgewirtschaftete Kanzlerschaft von Merkel zu betätigen. Aber gut, in spätestens vier Jahren wird die SPD schmerzlich Bilanz ziehen müssen....

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aliof 11.02.2018, 09:22
6. Alles Gute, Martin Schulz !!!

Phantastische Arbeit gemacht, super Lebensleistung ... für das Land, den Kontinent, und auch für die SPD.
Leider zu wenig Selbsterfahrung mitgebracht, auch unglaublich naiv im Umgang mit der Partei.

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achimk63 11.02.2018, 09:22
7. Nahles‘ Lachen

Bezeichnend war ja, dass sich Nahles, als sie gestern im ZDF auf Schulz angesprochen wurde (ZDF), sich das Lachen kaum verkneifen konnte. Feind, Todfeind, Parteifreund.
Nicht, dass ich Schulz bedauere oder „Respekt“ vor seiner Entscheidung hätte. Diese Partei des Jammerns und Wehklagens hat nichts anderes verdient, wenn man einen Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten nominiert, der sein Amt nur deshalb angetreten hat, weil er mit einem Vertragsbruch in Europa nicht durchgekommen ist. Was für ein Haufen.

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post.scriptum 11.02.2018, 09:23
8. Zu jung, um ganz zu gehen

Vermutlich würde Schulz auch sein Abgeordnetenmandat niederlegen, wenn er bereits das Renteneintrittsalter erreicht hätte bzw. pensionsberechtigt wäre. So ähnelt sein Schicksal auf fatalerweise das der ebenfalls brutal gescheiterten Hannelore Kraft, die nach ihrer Abwahl nun in der letzten Reihe des NRW-Landtages sitzt und im unbedeutenden Sportsausschuss zwischen zwei ihrer Ex-Minister ausharrt. Schadenfreude nein, aber Mitleid auch nicht.

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aktiverbeobachter 11.02.2018, 09:26
9. Richtig

So schnell wie möglich. Um weiteren Schaden für die SPD abzuwenden. Und weiteren Schaden für die generelle Glaubwürdigkeit von Politikern. Und weiteren Schaden für unsere deutsche Demokratie.

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