Forum: Politik
Martin Schulz und der SPD-Vorsitz: Bloß weg
picture alliance/ Kay Nietfeld

Jetzt scheint es ganz schnell zu gehen: Noch-SPD-Chef Martin Schulz wird laut einem Zeitungsbericht statt im März schon am Dienstag sein Amt abgeben. Andrea Nahles soll dann zur kommissarischen Parteivorsitzenden ernannt werden.

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gastundredner 11.02.2018, 20:02
210. Nach links

Das große Problem der SPD ist doch, daß sie von der CDU immer weiter nach links getrieben wird. Die CDU 2018 steht doch weiter links als die SPD 2000. Aber linkser geht praktisch nicht, ohne die Linken links zu überholen, da sind wir schon mitten im Sozialismus oder schon abgestürzt. Und die AfD macht sich mittlerweile rechts der CDU breit, die hat da schön viel Platz gelassen. Letztlich hängt die ganze Misere an der Sozialdemokratisierung der CDU der letzten Jahre. Wenn da kein Umschwung kommt, sehe ich nur noch rot und blau für Deutschland.

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andisperspektive 11.02.2018, 20:05
211. von hinten in die Brust

unfassbar wie die SPD mit ihrem Vorsitzenden umgeht. Es sollten doch ,davon kann man ausgehen, alle getroffenen Entscheidungen vorher mit allen Beteiligten abgestimmt sein. Alle Achtung Frau Nahles.

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art001 11.02.2018, 20:09
212.

SPD wie die katholische Kirche. Ohne Erneuerung laufen die Mitglieder weg. Gerade Nahles mit ihrer politischen und persönlichen Unart wird es nicht schaffen eine Wende einzuleiten. Auch die Basis sollte sich gedanklich erneuern und der Partei eine neue zukunftweisende und vor allem der jetzigen und zukünftigen Gesellschaft angepassten Leitlinie zu verpassen. Die SPD veraltet sich selbst. Wachet auf jetzt. Günstiger Zeitpunkt ist genau jetzt.

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percystuart 11.02.2018, 20:24
213. Was ist nur aus der SPD geworden

Seit dem Abgang von Helmut Schmidt als Bundeskanzler geht es mit der Partei bergab. Erstens, weil sie offensichtlich über kein fähiges Führungspersonal verfügt, zweitens weil sie keine Alleinstellungsmerkmale mehr aufweist und drittens, weil man als Sozi mit der Linkspartei auch gleich das Original wählen kann. Außerdem ist die Partei nicht in der Lage, als Volkspartei zu agieren und auf Stimmungen und Wünsche der Bevölkerung einzugehen, zB. in der Flüchtlings- oder EU-Rettungspolitik. Auch für viele Sozialdemokraten hat die Bewahrung einer christlich-abendländischen bzw. westlichen Kultur, die Bekämpfung von Kriminalität (besonders infolge des Schengen-Abkommens) und die Verhinderung einer EU-Haftungsunion absolute Priorität. Auch die unkontrollierte Grenzöffnung seit 2015 mag der Sozialdemokrat eher nicht. Oder im Klartext: Es gibt mehr Sarrazins in der Partei und bei deren Wähler als man denkt.
mfg

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fx33 11.02.2018, 20:50
214. Meinen Sie wirklich...

Zitat von selbständigdenkender
ihr vorgetäuschtes Insiderwissen. Damit sind Sie ja wie Maddin bestens präpariert um ebenfalls in die Politik zu gehen, so schlaumeierhaft Sie sich über die Meinung von 150 Foristen hier hinwegsetzen. so bekommen Sie bestimmt noch ein Parteibuch.
Meinen Sie wirklich, dass, wer am lautesten grölt, Recht hat? Von den "150" hätten mindestens 100 genauso laut Dan Maul gegen Schulz aufgerissen, wenn es irgendwie anders gelaufen wäre. Impulsschreiber eben, die ohne nachzudenken, ihrem ersten Impuls freien Lauf lassen. Und so jemand soll maßgeblich sein?

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spiegelneuronen 11.02.2018, 21:03
215. SPD - abwärts immer, seit Jahren bewährt - deshalb WEITER SO?

Zitat von luny
Hallo Karl-felix, Ihrem Beitrag kann ich nicht folgen. Die "Macht der SPD" zerbröselte seit dem Agenda-2010-Kanzler, und zwar auf bedenklich niedriges Niveau. Das Wahlergebnis vom 24.09.17 erodiert weiterhin - 18% - Tendenz sinkend. Wer zieht denn hier noch die Reißleine? Auch wenn man der SPD wohlgesonnen ist, so viel Dilettantismus ist nicht mehr zu ertragen. LUNY
Nach den letzten Umfragen, die ich hier mal mangels anderer belastbarer Werte zitiere -obwohl ich wenig von Stimmungsmache mit Umfragen halte- ergibt sich folgende Situation:

17% SPD, 30,5% CDU.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article173233267/Umfrage-Die-grosse-Koalition-haette-heute-keine-Mehrheit-mehr.html

Daraus mag sich Merkels Äußerung in BERLINdirekt ergeben, dass sie als Kanzlerkandidatin, nach Aufforderung des Bundespräsidenten zur Verfügung stehe, wenn die SPD-Mitglieder gegen die GroKo abstimmen.

Die würde eine Minderheitenregierung, mit dem Schwerpunkt, dass für Gesetzentwürfe im Parlament, Mehrheiten gewonnen werden müssten, sehr begrüßen. Ob es den Abgeordneten gelingt, den Fraktionszwang zu überwinden oder ob die Fraktionsvorsitzenden dann einen neuen Klüngelkreis installieren, ist dann allerdings eine weitere Frage.

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selbständigdenkender 11.02.2018, 21:12
216. Na, Impulschreiber

Zitat von fx33
Meinen Sie wirklich, dass, wer am lautesten grölt, Recht hat? Von den "150" hätten mindestens 100 genauso laut Dan Maul gegen Schulz aufgerissen, wenn es irgendwie anders gelaufen wäre. Impulsschreiber eben, die ohne nachzudenken, ihrem ersten Impuls freien Lauf lassen. Und so jemand soll maßgeblich sein?
scheint ja in erster Linie auf Sie selbst zuzutreffen.
Denn inhaltlich gibt ihr Beitrag ja im Gegensatz zu den meisten hier, wenig her.
Es geht den Menschen nicht um‘s laute grölen, sonder um die Differenzen zwischen dem was Martin Schulz sagte und seinem realen Tun.
Damit sollten Sie inhaltlich beschäftigen, bevor Sie andere diffamieren.

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cefio 11.02.2018, 21:20
217. Genossin Nahles ist unverzichtbar

Diese umtriebige Frau muss schnellstmöglich Vorsitzende werden. Sie wird schließlich gebraucht um GroKo-Zweifler fristgerecht zum 'Ja' zu schreien.

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singularitaet 11.02.2018, 21:48
218. Getroffene Hunde bellen

Zitat von selbständigdenkender
scheint ja in erster Linie auf Sie selbst zuzutreffen. Denn inhaltlich gibt ihr Beitrag ja im Gegensatz zu den meisten hier, wenig her. Es geht den Menschen nicht um‘s laute grölen, sonder um die Differenzen zwischen dem was Martin Schulz sagte und seinem realen Tun. Damit sollten Sie inhaltlich beschäftigen, bevor Sie andere diffamieren.
Auch wenn mich die Replik nicht betraf: Mag sein, dass es den meisten Foristen nicht um lautes Grölen geht, differenziertes Denken ist aber leider auch nicht deren Stärke. Wie schön, dass man in der Anonymität des Forums auch nicht befürchten muss, an den eigenen Worten gemessen zu werden.
Schulz hat definitiv in vielerlei Hinsicht ein schlechtes Bild abgegeben, aber das Führungspersonal der anderen Parteien - insbesondere im rechten Bereich - ist leider kein Deut besser. Darauf wird aber erstaunlich selten und noch seltener in dieser Heftigkeit hingewiesen.
Außerdem kann man mMn nach Foristen, die aus der Anonymität heraus agieren, schlecht diffamieren, insbesondere, wenn deren Äußerungen ebenfalls als diffamierend betrachtet werden können.

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selbständigdenkender 11.02.2018, 22:55
219. Sachlichkeit und ein Minimum

Zitat von singularitaet
Auch wenn mich die Replik nicht betraf: Mag sein, dass es den meisten Foristen nicht um lautes Grölen geht, differenziertes Denken ist aber leider auch nicht deren Stärke. Wie schön, dass man in der Anonymität des Forums auch nicht befürchten muss, an den eigenen Worten gemessen zu werden. Schulz hat definitiv in vielerlei Hinsicht ein schlechtes Bild abgegeben, aber das Führungspersonal der anderen Parteien - insbesondere im rechten Bereich - ist leider kein Deut besser. Darauf wird aber erstaunlich selten und noch seltener in dieser Heftigkeit hingewiesen. Außerdem kann man mMn nach Foristen, die aus der Anonymität heraus agieren, schlecht diffamieren, insbesondere, wenn deren Äußerungen ebenfalls als diffamierend betrachtet werden können.
an Höflichkeit, verbunden mit einer halbwegs kultivierten Wortwahl unserer schönen deutschen Sprache kann man von jedem Teilnehmer auch in einem anonymen Forum erwarten.
Maul aufreißen etc. zähle ich nicht dazu und die geistigen Fähigkeiten der Foristen aus der Ferne zu bewerten steht weder mir noch Ihnen zu.
Aber zurück zum Thema. Der Artikel behandelt neunmal das die Aussagen und das politische Verhalten von Martin Schmidt in den zurückliegenden Wochen und Monaten und nicht das von AFD, CDU oder wem auch immer. Das hat etwas mit der erwähnten Sachlichkeit in der politischen Diskussion zu tun. Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Der Aufschrei der meisten Menschen in unserem Land bezüglich des Verhaltens von Martin Schmidt ist auch deshalb so groß, weil man, im Gegensatz zu den vor allen rechten Politgruppierungen, ein solches Lavieren und Lügen eines führenden SPD-Funktionrs bisher so nicht kannte. Weil immer noch ein Großteil diese Partei als arbeitnehmernah ansieht, trotz Agenda 2010. Die Menschen sind diesbezüglich noch von vielen integren SPD Politikern aus der Vergangenheit, wie z. B. Schmidt, Brandt, geprägt. Deshalb ist die Enttäuschung bezüglich MS auch so groß.

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