Forum: Politik
Massaker von El Paso und Dayton: Trumps leere Worte
Leah Millis/REUTERS

Nach den Massakern von El Paso und Dayton sprach US-Präsident Trump am Montag endlich zur Nation. Sein fahriger Kurzauftritt dürfte das schockierte Land kaum beruhigen.

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claus7447 05.08.2019, 20:42
1. Für diese Hohlrede braucht der noch einen...

Schreiber. Das zeugt von einer unglaublich hohen Inteligenzdichte im W.H.

Man muss sich eigentlich über nichts mehr wundern. USA, langsam tun mir 60% Plus der Einwohner dort nur noch leid.

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skylarkin 05.08.2019, 20:47
2.

Es gab aber doch Hate-crimes auch bevor Trump Präsident wurde und wie soll man denn die Menge (ist das jetzt OK?) von illegalen Einwanderern nennen die über die Grenze kommt, ohne das man Gefahr läuft, dass später ein Extremist oder Irrer die gleichen Worte benutzt. Das ist doch Unfug. Ich glaube was man will ist, überhaupt nicht darüber sprechen und hinnehmen.

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jowi.krause 05.08.2019, 20:52
3. Strengere Waffengesetze

wären sicher ein Beitrag. Aber Terroristen beschaffen sich die Waffen, die sie wollen.
Solange der Präsident selber Rassismus predigt und bewußt white supremacists umgarnt, weil er von ihnen gewählt werden will, so lange wird dieses Land immer mehr zur no-go area werden, wenn Dir Dein Leben lieb ist.

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Tschepalu 05.08.2019, 20:53
4. Ich denke Trump meint es ernst..

es wird strengere Waffengesetze geben, mit mehr backroundchecks und strengeren Auflagen sowie ein Verbot von halbautomatischen Sturmgewehren. Amerika hat verstanden dass es so nicht weiter gehen kann. Insofern bin ich optimistisch.........

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doktor_polidori 05.08.2019, 20:53
5. Tendenzpresse

Wie verbohrt muss man sein, um die doppelten Standards nicht zu bemerken, die hier angelegt werden? Trump ist natürlich "aufgrund seiner Rethorik" Schuld an dan Massakern - sicherlich eine Zuschreibung, die bei den seit Jahrzehnten vorkommenden Amokläufen in den USA noch keinen anderen Präsidenten getroffen hat. Wenn ein CDU Politiker umgebracht wird (übrigens unter seltsamen Umständen: Tatortreinigung durch Ersthelfer, Feststellung des Todes erst im Krankenhaus ebei Kopfschuss...), ist ziemlich schnell klar, dass die AfD mitgemordet hat. Der Kampf gegen Rechts wird ausgerufen. Wenn jedoch Täter anderer Provinienz zu Werke schreiten... Wie anders ist die Tonlage dort. Sofort wird "Instrumentalisierung" geschriehen, wenn jemand nicht bei der Feststellung, es handele sich halt um ein "Arschloch" stehenbleibt und eine weitergehende Analyse fordert...

Mit dieser Art der Rethorik spaltet man die Gesellschaft und verweigert eine rationale Diskussion, die die Grundlage eines demokratischen Prozesses seinen muss. Könnt Ihr das nicht sehen?

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WolfThieme 05.08.2019, 20:57
6.

Zitat von skylarkin
Es gab aber doch Hate-crimes auch bevor Trump Präsident wurde und wie soll man denn die Menge (ist das jetzt OK?) von illegalen Einwanderern nennen die über die Grenze kommt, ohne das man Gefahr läuft, dass später ein Extremist oder Irrer die gleichen Worte benutzt. Das ist doch Unfug. Ich glaube was man will ist, überhaupt nicht darüber sprechen und hinnehmen.
Ja, es gab auch Hate crimes vor Trump. Es gab aber keinen Präsidenten vor Trump, der so unverhohlen gegen Mexikaner und die hispanische Bevölkerung der USA, die in Texas fast 50 % erreicht, gehetzt hat. Darum geht es. Killer und geistige Attentäter Hand in Hand.

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Faktomat 05.08.2019, 21:00
7. "Fahriger Kurzauftritt"

Muss diese Wertung "fahriger Kurzauftritt" wirklich sein ? Man kann viel an seiner Rede kritisieren, aber besonders fahrig oder besonders kurz war sie nicht.

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mimas101 05.08.2019, 21:03
8. Hmm Tja

Auch auf die Gefahr hin das die Trump-Versteher wieder versuchen wollen ihrem "Idol" nachzuhelfen...

DT wird wie gewohnt bei der nächsten Wahlkampfveranstaltung seine rassistischen Tiraden absondern, Leute die nicht laut genug für ihn johlen mittels einfacher körperlicher Gewalt von seinen Anhängern (Moment woher kenne ich das noch?) aus dem Saal entfernen lassen...
Der Mann kann nichts anderes und darauf beruht ja seine neue Kampagne.

Es wird keine verschärften Gesetze geben, keine neuen Dekrete...
Was der Man mit einer gesetzlichen Roten Karte (temporäre Wegnahme von Munition oder Waffen) plant ist genauso ein Rohrkrepierer denn das sind meistens verschlossene Einzeltäter wo man erst hinterher weiß das sie Waffenlager unterm Bett hatten.
Die Forderung nach einer Todesstrafe gegen diese ähem "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" (das ist eine ganz eigene und andere juristische Liga) ist genauso lachhaft weil die USA die nämlich eh haben und die auch verhängen & vollstrecken.

Es wird sich also nichts ändern und der 45. Präsident, der unfähigste aller Zeiten, wird die USA noch mehr spalten als er bisher schon angestellt hat. Aber vielleicht findet er ja Asyl und Zuflucht, sagen wir mal in Nord Korea, wenn er erstmals wieder Privatmann ist.

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kajoter 05.08.2019, 21:04
9. @ #2

Zitat von skylarkin
Es gab aber doch Hate-crimes auch bevor Trump Präsident wurde und wie soll man denn die Menge (ist das jetzt OK?) von illegalen Einwanderern nennen die über die Grenze kommt, ohne das man Gefahr läuft, dass später ein Extremist oder Irrer die gleichen Worte benutzt. Das ist doch Unfug. Ich glaube was man will ist, überhaupt nicht darüber sprechen und hinnehmen.
Hören Sie bitte auf, die Verbindung von Trump zu Gewalttaten zu relativieren. Schon eine einzige Bluttat, bei der sich der Täter auf Trump beruft oder sich von ihm animiert fühlt, ist eine zu viel und wäre Grund genug für ihn zurückzutreten. Davon abgesehen ist die Zahl der Massenschießereien seit Trump angstiegen.

Außerdem: Wen meinen Sie mit "illegalen Einwanderern, die über die Grenze kommen"? Asylsuchende? Menschen, die eine Aufenthaltserlaubnis beantragen? Wen?
Und: Wer von den bislang identifizierten Tätern war denn ein Einwanderer, bzw Flüchtling? So weit ich mich erinnern kann, waren alle Täter amerikanische Staatsbürger.
Ihe Kommentar ist typisch und schändlich. Sie relativieren und versuchen, Schuld auf Flüchtlinge abzuladen, während der Barbar im WH unablässig Gift in die amerikanische Gesellschaft spritzt.

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