Forum: Politik
Massenaktion in Braunschweig: Protest-Picknick wider den Ordnungswahn

Brotzeit und Kuchen, Klapptische und ein Bier - mitten auf dem Schlossplatz: Hunderte haben sich in Braunschweigs Zentrum an diesem Wochenende zum Massenpicknick versammelt. Der Flashmob hatte nur ein Ziel: der Stadt zu zeigen, dass man Flashmobs besser nicht zu verbieten versucht.

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Moralinsäure 09.08.2009, 12:41
1. Mob ohne Flash

Wenns halt nur ein Flashmob wäre...

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ty4n 09.08.2009, 12:41
2. coole aktion

das war doch eine echt chillige geschichte. ohne gewalt, gesaufe etc. wenn ich in braunschweig wohnen würde ich da auch hingehn.

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Jan B. 09.08.2009, 12:54
3. fragliches Ziel

Das Ziel war es also, der Stadt zu zeigen, dass sich Flash-Mobs nicht verbieten lassen? Manchmal kommt es mir so vor, als hätten einige Menschen zu viel Freizeit. Aber ist ja alles Kunst....Hühner die mit Farbe an den Füßen über Papier laufen machen ja auch Kunst. Wenn ich einen roten Kreis auf weißen Grund male...hey ist Kunst.
Wie dem auch sei, ich finde Flash-Mobs mal wieder eine stumpfsinnige Idee, nur weil man mal wieder was ungewöhnliches machen will. Wann gibts mal einen Flash-Mob gegen Hunger und Umweltverschmutzung? Ach vergessen...das ist ja nicht chillig und crazy genug.

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Hovac 09.08.2009, 13:02
4. Ja klar

Zitat von Jan B.
Das Ziel war es also, der Stadt zu zeigen, dass sich Flash-Mobs nicht verbieten lassen? Manchmal kommt es mir so vor, als hätten einige Menschen zu viel Freizeit. Aber ist ja alles Kunst....Hühner die mit Farbe an den Füßen über Papier laufen machen ja auch Kunst. Wenn ich einen roten Kreis auf weißen Grund male...hey ist Kunst. Wie dem auch sei, ich finde Flash-Mobs mal wieder eine stumpfsinnige Idee, nur weil man mal wieder was ungewöhnliches machen will. Wann gibts mal einen Flash-Mob gegen Hunger und Umweltverschmutzung? Ach vergessen...das ist ja nicht chillig und crazy genug.
Man sollte sowieso nur aktiv werden wenn als Ergebnis mindestens der Weltfrieden lockt. Bedürfnisse des lokalen Bürgers sind sowieso albern, stattdessen sollte man immer allen Mitbürgern zeigen das man gegen Folter in China ist oder so ähnlich, weil das am meisten bringt und am politisch korrektestem ist.

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stupp 09.08.2009, 13:07
5. Überreglementierung

Die ordnungspolitische Überreglementierung deutscher Städte ist mir schon lange ein Graus: Da verstecken sich Polizisten mit Mountain-Bikes in Büschen, um radfahrende Studenten abzukassieren, die die Kreuzung auf der falschen Seite passieren, Politessen patroullieren mehrmals täglich auf Straßen mit Parkverboten und die Ordnungsamtautos sind allgegenwärtig auf der Suche nach Ordnungswidrigkeiten. Eines haben alle gemeinsam: Einen Ermessensspielraum gibt es nicht mehr, es wird immer abkassiert. Der Verdacht, daß letzteres das eigentliche Motiv ist, drängt sich einem auf.

Die Frage ist, ob tatsächlich alle Ordnungswidrigkeiten verfolgt werden müssen. Warum einschreiten, wenn sich niemand beschwert und niemand gestört wird? Was ist denn so schlimm daran, wenn ein Fußgänge eine leere Straße passiert, auch wenn die Ampel auf rot steht? Die Städte sollten sich der Straftaten an ihren wirklichen "Brennpunkten" widmen. Was ist mit dem zunehmenden Diebstahl, Raub und Vergewaltigung?

Eine Obrigkeit, die ihre "braven" Bürger büßen läßt, entfremdet sich von ihren Bürger und provoziert deren Widerstand. Ein bisschen Lässigkeit würde uns dagegen gut tun.

Stupp

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schensu 09.08.2009, 13:17
6. Bestens

Zitat von sysop
Brotzeit und Kuchen, Klapptische und ein Bier - mitten auf dem Schlossplatz: Hunderte haben sich in Braunschweigs Zentrum an diesem Wochenende zum Massenpicknick versammelt. Der Flashmob hatte nur ein Ziel: der Stadt zu zeigen, dass man Flashmobs besser nicht zu verbieten versucht.
Diese Art des bekundeten Bürgerwillens ist einfach nur zu begrüßen!
Regeln, die gegen den Bürger bestehen, gehören "weggemobt".

Wir sind das Volk.

Und an die ranwanzenden Parteienvertreter:
Macht euren Job und versucht nicht von spontanen Basisveranstaltungen zu profitieren. Das ist nur noch peinlich.

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eiswürfel 09.08.2009, 13:19
7. Das ist doch wieder der beste Beweis

Ich sehe nur Kinder und junge Erwachsene von denen der grösste Teil Studenten sein dürften.

Da flennen sie ständig wegen Überforderung (G8, Bachelor/Master) rum aber für so einen sinnfreie Sch--ss ist erstaunlicherweise immer noch genug Zeit.

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Wattläufer 09.08.2009, 13:19
8. Flashmob

Zitat von sysop
Brotzeit und Kuchen, Klapptische und ein Bier - mitten auf dem Schlossplatz: Hunderte haben sich in Braunschweigs Zentrum an diesem Wochenende zum Massenpicknick versammelt. Der Flashmob hatte nur ein Ziel: der Stadt zu zeigen, dass man Flashmobs besser nicht zu verbieten versucht.
Wo korrupte Politiker und Bad Banker sich hemmungslos bereichern sollte auch das Volk mal zeigen, daß es sich nicht alles gefallen lässt.
Schade, habe davon eben erst erfahren, sonst wäre ich auch dabei aber bin zuweit weg.
Also liebe Braunschweiger, feiert gewaltlos Eure Party !

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vali.cp 09.08.2009, 13:20
9. fraglicher Beitrag

Zitat von Jan B.
Das Ziel war es also, der Stadt zu zeigen, dass sich Flash-Mobs nicht verbieten lassen? Manchmal kommt es mir so vor, als hätten einige Menschen zu viel Freizeit. Aber ist ja alles Kunst....Hühner die mit Farbe an den Füßen über Papier laufen machen ja auch Kunst. Wenn ich einen roten Kreis auf weißen Grund male...hey ist Kunst. Wie dem auch sei, ich finde Flash-Mobs mal wieder eine stumpfsinnige Idee, nur weil man mal wieder was ungewöhnliches machen will. Wann gibts mal einen Flash-Mob gegen Hunger und Umweltverschmutzung? Ach vergessen...das ist ja nicht chillig und crazy genug.
Darf man nur dann demonstrieren, wenn ein "höheres" Ziel verfolgt wird?

Kunst hin oder her. Aktion ist richtig und auch wichtig. Die ganzen Verbotszonen und überhaupt Verbote und Gebote, die immer dem höchsten aller Ziele dienen, der Prävention, sind mittlerweile genau so unerträglich, wie der ganze Kontrollwahn der Ämter und Politiker.

Wenn dann alles verboten und vernünftigen Rechtsnormen geregelt ist, lebt es sich besser und chilliger ;)

Ich hoffe entschieden, dass es noch Bürger in diesem Land gibt, die sich gegen die zum Teil überzogenen Maßnahmen zur Prävention zur Wehr setzen, so dass man sich noch künftig in den Park mit einer Flasche Bier setzen kann, ohne das man direkt des Platzes verwiesen wird.

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