Forum: Politik
Massendemos gegen Trump: Die Konterrevolution
REUTERS

Kaum ist Donald Trump vereidigt, protestieren weltweit Hunderttausende gegen den neuen US-Präsidenten: Allein in Washington gingen mehr als eine halbe Million Menschen auf die Straße. Doch die Zukunft des Widerstands ist unsicher.

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tschischdig 22.01.2017, 11:57
1. Korrektur

"Anfang der Siebziger Jahre" und "Protest gegen den damaligen US-Präsidenten Johnson" passen nicht ganz zusammen, weil seit 1969 Richard Nixon als US-Präsident regierte.

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akeley 22.01.2017, 11:58
2. widerstand

Kann man es wirklich Widerstand nennen, wenn Trump nun mindestens 2 Jahre mit absoluter Mehrheit in beiden Häusern und im Verfassungsgericht, mit dem FBI im Rücken, ungestört machen kann was er will? Die Republikaner haben sich vor ihm im Wahlkampf auf den Rücken gerollt, so wird es weiter gehen. Wenn das Verzerren von Wahlbezirken und das Streichen von Wahlrechten in 2 Jahren nicht reicht, werden sie zu härteren Maßnahmen greifen. Trumps aufgeblähtes Militär und die militarisierte Polizei werden ggf. helfen.

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neue_mitte 22.01.2017, 12:00
3.

Das wird wohl denselben Verlauf nehmen wie die Neo-Montagsdeos gegen Hartz IV oder Pegida. Diese Leute denken, sie würden für eine große Masse - um nicht zu sagen: das Volk - stehen, aber im Endeffekt stehen sie nur für sich selbst. Dafür können sie sich auf die Schulter klopfen, es ändert aber nichts.

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kingcole 22.01.2017, 12:00
4.

Genau durch die Verwendung solch überzogenen Stilmitteln gegen Trump habe ich aufgehört, der Presse in Deutschland unkritisch Gehör zu schenken in Sachen Berichterstattung.

Warum geht es denn nicht eine Nummer kleiner?

Vermutlich kommt dieser Kommentar sowieso wieder nicht durch, aber auch egal.

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C. V. Neuves 22.01.2017, 12:01
5. Bürgerkrieg?

Ich weiß nicht, ober der Spiegel hier einem Bürgerkrieg das Wort reden will. Ich bin ja noch mit der Idee aufgewachsen, dass demokratische Entscheidungen zu akzeptieren sind. Die Hetzerei muss endlich ein Ende haben!

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lorn order 22.01.2017, 12:03
6. Wieso erst jetzt?

Ach hätten all diese Menschen doch bloß VOR der Wahl so viel Engagement gezeigt!!!!

Und um mich Schäuble-mäßig auszudrücken:

Now the child has fallen into the well!

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Kit Kerber 22.01.2017, 12:03
7.

Julie Aberger marschierte schon gegen den Vietnamkrieg, später marschierte sie gegen den Irakkrieg. Jetzt marschiert sie gegen Trump. Ist das logisch?

Trump predigt die Rückbesinnung der USA auf sich selbst. Er ist ein Isolationist. Der neue Präsident wird voraussichtlich keine Kriege fernab der amerikanischen Grenzen führen. Die USA werden sich weniger einmischen und das eigene Haus in Ordnung bringen.

Julie Aberger könnte froh sein, daß ihre historischen Märsche nun endlich fruchten, stattdessen marschiert sie aktuell schon wieder. Sie marschiert gerne, das ist des Pudels Kern.

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SIBBESIBBE 22.01.2017, 12:05
8. Wunderschön!

Muss man sagen. Bleibt nur zu hoffen, dass auch der UN-chef für die Menschenrechte zusammen mit seinen Kollegen von Ägypten und Irak und Kuba sowie Ruanda und Kina -
an der Demonstration teilnimmt..
Unhttp://www.independent.co.uk/news/world/anger-after-saudi-arabia-chosen-to-head-key-un-human-rights-panel-10509716.html.
Der nächste Marsch in Kairo oder Bagdad. Oder Peking?
Oder warten sie mal: laut https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Menschenrechtsrat haben wir ja weitaus mehr Schützer der Menschenrechte: 017—20 in wirklichen Demokratien:

Ruanda
Japan
Irak, Ägypten ,Volksrepublik China

Saudi-Arabien , Ungarn
Kroatien Kuba
Brasilien,Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Vereinigtes Königreich


Burkina Faso
Elfenbeinküste
Äthiopien
Togo Südkorea
Mongolei
Philippinen
Vereinigte Arabische Emirate
Slowenien Ecuador
Panama
Venezuela
Und so weiter. Gut das man jetzt der USA Diktatur die Grenzen zeigt!
Schön dass man mit der Konterevolution begonnen hat.
OH HEILIGE EINFALT......

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andre1972 22.01.2017, 12:05
9. Zum Glück haben wir das Dschungelcamp

und die weltweite Hysterie wegen Trump, worüber könnte man sonst so in diesen Tagen berichten?
Ein weltweiter Protest gegen einen US Präsidenten?
Hat die USA den noch so viele Kolonien weltweit, dass sich die Leute dort tangiert fühlen?
Oder ist das einfach ein Effekt der Globalisierung?
Sollte in Europa eine Partei, die gegen unkontrollierte Zuwanderung ist, gewählt werden - folgen dann Proteste in Nordafrika?
Und während unsere Medien und Politiker gemeinsam trauern und sich in Ihrer Lethargie selber bemitleiden, gehen andere Länder wie UK schon zur Realpolitik über.
Wir sind auf dem besten Wege, einfach laufen lassen - dann wird es auch noch der letzte merken und endlich etwas ändern ...

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