Forum: Politik
Mauerfall-Gedenken: Biermann nennt Linke "Drachenbrut"
REUTERS

Der Liedermacher Wolf Biermann teilt im Bundestag kräftig gegen die Linke aus. Bei der Feierstunde zum Mauerfall bezeichnet er die Partei als Drachenbrut. Die Abgeordneten zeigen sich empört.

Seite 57 von 59
rainerheinrich 07.11.2014, 14:48
560. Der Schwachsinn

Zitat von paulroberts
Na, dieser "Gyse" hat damals Havemann anwaltlich vertreten, während "Merkil" ihn bespitzelt hat.Haben Sie nie die Fotos gegoogelt, die Merkel mit anderen Stasijungspunden in Havemanns Garten zeigen?
wird langsam peinlich.

Beitrag melden
ariston666 07.11.2014, 14:49
561. Moralkeule

Einfach nur lächerlich,moralisierend und kleingeistig dieser Herr Biermann.Die wirklich reaktionären sind die Politiker von der CDU die ihre Geschichte in der DDR ignorieren und schönreden.Dieser verbitterte Mann lebt in der Vergangenheit und nicht in der Gegenwart.

Beitrag melden
watermark71 07.11.2014, 14:49
562. Was hat der Biermann, was das Volk nicht hat?

Im Bundestag darf ich nicht sprechen. Mein Nachbar auch nicht. Man will unter sich bleiben - und reduziert den "Souverän" auf den zahlenden Untertan, der ab und zu mal -geführt- dort durchlatschen darf...

Analog dazu haben dort Künstler und Entertainer nichts zu suchen. Wenn die Damen und Herren des dt. Bundestages Entspannung suchen, sollen sie in entsprechende Etablissements gehen - die ja in Berlin auch reihenweise angeboten werden.
Bereits die Einladung einer solchen Person ist IMHO daher Veruntreuung - und sollte unter Strafe gestellt werden. Welch frommer Wunsch....

Beitrag melden
Luscinia007 07.11.2014, 14:50
563.

Zitat von Juro vom Koselbruch
Nun ja, auf seine etwas derbe Art ist er wie Gauck. Er nennt die Dinge beim Namen. Und auch Gauck weiß, dass man, geht es um Demokratie und Menschenrechte eben nicht politisch scheinkorrekt neutral sein darf, sondern Partei ergreifen muss. Besonders gelungen die Wortwahl "Drachenbrut", weil Biermann den Spitznamen "Drachentöter" hat. Wenn die Partei "Die Linken" es auch heute nicht schaffen, die DDR einen Unrechtsstaat zu nennen, dann sind sie nicht reif für die Demokratie.
Aber er ist nicht Gauck. Er ist nicht einmal Mitglied das Bundestags. Er wurde nur eingeladen bei einer Feierstunde zu singen, und nicht dazu, während einer Feierstunde einzelne Fraktionen zu beleidigen.
Er wurde vom Hausherrn, dem Bundestagsprädidenten zu diesem Zweck eingeladen, und nicht einmal als sein Gastgeber ihn zur Mäßigung aufrief, hat er sich an die Regeln des Hauses gehalten. Mehr daneben benehmen kann man sich nicht. Es nimmt schon wunder, dass sich Biermann, um endlich mal wieder seine Stimme erheben zu können und seine längst uninteressanten Meinungen zu verkünden, sich über jegliche Regeln des Anstands und des Hohen Hauses hinwegsetzt, in einer Feierstunde zu Ehren des längst vergangenen Ereignesses, mit dem Biermann seine letzte Relevanz verlor.

Und es ist schon bezeichnend, dass Biermann heute noch, wie viele Jahrzehnte nach seiner glorreichen Zeit, seiner gefeieten Ausbürgerung, immer noch in der Nostalgie der Zeiten von anno dunnemals schwelgt, als er noch der "Drachentöter" war, und dass er die Jahrzehnte seit damals nicht mehr zur Kenntnis genommen hat, weil er seitdem nicht mehr relevant war.

Hagen hat Siegfried dieses Schicksal erspart. Oder wer will schon von einem Siegfried hören, der mit 90 auf dem Sofa sitzt, und versucht, die Kämpfe von damals in heute zu übertragen, um nicht ganz unwichtig zu sein. Biermann bleibt daher heute nur noch die Rolle Kriemhilds, nämlich in Attilas düsterer Burg zu sitzen, zu zürnen und mit seinem Schicksal zu hadern, auf Rache zu sinnen und letzlich nur noch die eigene Welt mitsamt den Kindern in den Untergang zu reißen. Die 25 Jahre Irrelevanz und Vergessenheit machen Biermann schwer zu schaffen.

Beitrag melden
doc.nemo 07.11.2014, 14:50
564.

Hoffentlich ist die Phase der staatlich verordneten Glückseligkeit und des Zwangsjubels bald vorüber! Das ist ja wie in der DDR...

Beitrag melden
jelenpivo 07.11.2014, 14:50
565. Hauptsache draufhauen kann es doch auch nicht sein

Die Mehrheit der Abgeordneten der Linksfraktion kommt aus Westdeutschland. Auch politisch ist die Linke sehr weit entfernt von der stalinistischen SED. Weiß Biermann eigentlich, auf wen er da eindrischt?

Beitrag melden
123bodo 07.11.2014, 14:51
566. Biermann der alte Kämpfer mit junger Wut?

hätte er davon gesungen, dass die Wiedervereinigung nicht NUR Gutes brachte, sondern auch die Trommler geweckt, die ein erstarktes Deutschland durch Macht und Gewalt an der Spitze in der EU (Welt) sehen wollen. Wie Gysi zu Recht bemerkte, die Wiedervereinigung hat auch den Krieg zurück nach Deutschland gebracht. Dort, H. Biermann hätten sie den Finger legen können, oder doch schon angepasst? Der Rest ist Geschichte, die noch Generationen zur Aufarbeitung bedarf.

Beitrag melden
Humboldt 07.11.2014, 14:52
567. Wagenknecht in der Endlosschleife

Zitat von Puma
hat keinen Respekt vor den Linken im Bundestag. Gestern im Parlament wurde Frau Wagenknecht nach zweimaliger .....
Die Redezeit von Frau Wagenknecht - welcher ich mal sehr interessiert und aufmerksam zugehört habe - ist leider schon lange abgelaufen.

Beitrag melden
keinereiner 07.11.2014, 14:52
568.

Zitat von Juro vom Koselbruch
Besonders lustig weil ein realsatirisches Hightlight Gysi, der die DDR eine Diktatur nennt aber den Begriff Unrechtstaat nicht gelten lassen will. Aber ja, laut Sprachregelung der "Linken" ist die DDR kein Unrechtsstaat gewesen, sondern nur ein Staat, in dem Unrecht geschah. Auf die Nummer ist bisher wohl noch kein Diktator gekommen
Komisch, dass die DDR kein Rechtsstaat war hat Gysi in seiner Rede heute gesagt ^^. Aber ok. Ist nichts neues, dass weg gehört wird wenn einer der Linken eine Rede hält.

Beitrag melden
gegenpressing 07.11.2014, 14:54
569.

Zitat von wqa
Sind Sie sicher. Herr Gauck hatte das Privileg reisen zu können, fuhr ein Westauto und seine Kinder waren im Westen und konnten trotzdem in die DDR reisen. Es gibt DDR Bürgerrechtler die es so ausdrücken. Wäre jeder DDRler in den Umständen wie Herr Gauck gewesen, dann wäre niemand weg gelaufen. Was diese Hackerei auf die Linken betrifft. Vergessen wird, dass die PDS entscheidend dazu beigetragen hat, dass kein Schuss viel und dass in Reihen der CDU etliche Blockflöten der Ost CDU untergekommen sind ist auch eine Tatsache.
Und wo ist das Problem, dass Herr Gauck sich dann trotzdem für die Bürgerrechte aller eingesetzt hat? Ist das deswegen weniger wert? Unglaublich, so etwas.

Friedrich Engels war auch kein armer Arbeiter und trotzdem beruft sich die Linke heute auf ihn.

Beitrag melden
Seite 57 von 59
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!