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May nach Unterhauswahl: Die eiernde Lady
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Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat hoch gepokert - und fast alles verloren. Nach einer denkwürdigen Nacht ist das Land politisch gelähmt. Und es ist völlig unklar, wie es weitergeht.

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schwester arno 09.06.2017, 12:34
110.

Zitat von imo27
GB hat keine offenen Grenzen, weil es nicht Schengen angehört
Irland auch nicht, aber es gibt ein Abkommen zwischen der Republik Irland und Grossbritannien. Sind sie mal mit der Fähre von Wales nach Irland gefahren? Es gibt in Irland dann keine Grenzkontrollen. Wenn Sie von Calais nach Dover fahren, gibt es das schon. Nur zur Info

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der-junge-scharwenka 09.06.2017, 12:50
111. Eindeutige Schlagzeilen

Zitat von leberecht27
Da von einer krachenden Wahlniederlage zu reden, schaffen auch nur die staatstreuen deutschen Medien.
"Entwürdigende Wahlschlappe" (The Independent); "Schockierende Ergebnisse" (The Guardian); "Wahldesaster" (Daily Mail); "Die Rache der jungen Remainers" (The Times); "Erniedrigende Verluste" (Daily Star). Das sind die Schlagzeilen der britischen Zeitungen von heute Vormittag. Die sind alle staatstragend? Und es sind alles deutsche Medien? Mein Gott, Ihre Welt muss wirklich klein sein (und Ihre Sprachkenntnisse wahrscheinlich auch).

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Jürgen Thiede 09.06.2017, 12:50
112. Ein Wahlverlierer schluckt alle Kröten

Die nordirischen Protestanten von der DUP wollen die Grenze zwischen der britischen Provinz Nordirland und der Republik Irland im Interesse eines ungehinderten Warenaustausches offen halten. Wie sich das mit Mays Ziel, die in der EU geltende Freizügigkeit zu beenden, vereinbaren lässt, ist mir ein Rätsel. Für den Machterhalt ist sie wohl bereit, Wahlprogramm und Grundsätze zu opfern. Dass der heikle Frieden in Nordirland ursächlich mit der EU-Mitgliedschaft zu tun hatte, hatte in Westminster sowieso keiner begriffen.

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