Forum: Politik
Mays Brexit-Abstimmung: Abgeschmettert
AFP

Schlimmer hätte es für sie kaum kommen können: Das britische Parlament bereitet Theresa May und ihrem Brexit-Deal eine historische Niederlage. Muss sie jetzt gehen?

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tucson58 16.01.2019, 07:22
40. Bin entsetzt

War absolut überzeugt davon das es eine hauchdünne Mehrheit für das Abkommen geben wird , aber so in Pleite die mehr als eindeutig ist hätte ich nicht erwartet .

Nun gut dann sollen die Briten machen was sie wollen und ich hoffe nur die EU schaut jetzt nach sich und lässt sich auf keine weiteren "Nachverhandlungen und Zugeständnisse" ein.

Frau May sollte den Bettel hinwerfen und zurücktreten und dann sollen die an das Ruder die glauben die EU sei das Böse und der Untergang für GB

Es wird Zeit das diejenigen die das ganze inszeniert haben, endlich auch Verantwortung übernehmen und den Menschen die auf ihrer Seite waren und für den Brexit stimmten , nun zeigen das sie Recht hatten und es GB besser geht wenn sie nicht mehr zur EU gehören !

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fatherted98 16.01.2019, 07:25
41. erwartbar...

....jetzt ist es also amtlich. May will nach Brüssel reisen....wofür? Es ist doch bereits alles gesagt und ausverhandelt. Das die EU noch das Brexit Paket beschließt ist der guten Ordnung halber in Ordnung und sollte auch durchgeführt werden....damit ist den Briten der Weg zum geordneten Brexit immer noch offen.....wird aber nicht geschehen....wer sich ein bisschen in britischer Politik und der Gesellschaft auskennt wusste das schon lange vorher. Die Ablehnung in Richtung EU ist unter der Bevölkerung einfach zu groß (Gründe würden Seiten füllen).
Mal sehen wenn der wirtschaftliche Abschwung kommt....die Bauern reihenweise Pleite gehen weil keine Subventionen mehr kommen, die Fischer zwar fischen können wie sie wollen....aber keine Absatzmärkte mehr da sind....bzw. hoher Zoll bezahlt werden muss.....und der Rest der Wirtschaft wird auch erst mal in ein Tief gehen. Die USA werden nicht helfen....und der restliche Commonwealth ist froh das er das marode "Mutterland" endlich weitgehend los ist.

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habel 16.01.2019, 07:29
42. Moin,

wie ich schon einmal erwähnt habe:
Ein mir befreundeter Engländer, der - dauernd - seine BBC Sender im Ohr hat, und mit seinen englischen Landsmännern diskutiert, seine Meinung:
"Frau May wollte eigentlich nicht aus der EU ausscheiden. Sie hat sich von Brüssel den Ausstieg vorgeben lassen... und DARÜBER sind die bei uns sauer. Das der Deal nicht vernünftig ausgehandelt wurde."

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PeterGuckenbiehl 16.01.2019, 07:35
43. Austritt aus EU

Die Briten sollten sich jetzt für einen harten Brexit entscheiden. Die Briten wollen etwas mit der EU verhandeln, worauf sich die EU nie einlassen kann. Das war aber auch vor 3 Jahren schon klar. Allein die Briten wollen es nicht wahrhaben. Und vielleicht ist die Situation beim BREXIT auch für Austrittsfreunde in anderen Ländern eine Warnung. Für die Briten wird es eine harte Zeit. Aber offensichtlicih hat rund die Hälfte der Menschen auf der Insel noch keine Vorstellung davon, was auf sie zukommt. Ich bin gespannt.

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Masomenos 16.01.2019, 07:38
44. Mir tut die Frau schon leid

Wieso tritt sie nicht freiwillig zurück, setzt sich nach Neuseeland ab und überlässt diesen britischen Chaoshaufen Ihrem Schicksal?

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Joe Amberg 16.01.2019, 07:43
45. Kompletter Unsinn!

Kompletter Unsinn! In Wirklichkeit war es eine krachende Niederlage für den Knebelvertrag aus Brüssel, und damit für Brüssel. Der Vetragsinhalt wurde ja zu 99% von Brüssel diktiert. Und eine Niederlage für May wird es garantiert nicht sein, es ist jetzt schon klar dass sie die Vertrauenabstimmung gewinnen wird. Betr. UK ist es eine krachende Niederlage für die indirekte Demokratie, da das Parlament ja vollständig versagt hat, es hat immer noch nicht den geringsten Plan was es will. Gruss aus der Schweiz: legt einfach alle Optionen dem Volk vor, dann ist absolut klar was zu passieren hat.

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Frank Klipp 16.01.2019, 07:48
46. Kampf der Abgrenzung gegen die Integration

UK ist nach zwei Jahren der Diskussion einig über die Ablehnung des Brexit-Deals, aber uneiniger denn je über die Alternativen. Gleichzeitig ist dies das Abbild der Entwicklung in allen offenen Gesellschaften. Der grundlegende Streitpunkt ist: kann ein einzelnes Land in Summe mehr prosperieren als im Rahmen einer Gemeinschaft. Von vornherein klar ist die Antwort nicht (s. Schweiz). Die Komplexität der Beziehungen und die geringere Handelsmacht sprechen grundsätzlich für die Einheit. Ich hoffe aber, dass es in der deutschen Politik einen Plan B gibt für den Fall, dass weitere Staaten austreten.

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ayee 16.01.2019, 07:49
47. Neuwahlen und dann?

Neuwahlen kosten erstmal Zeit, die man nicht hat. Und an der Uneinigkeit ändern sie auch nichts. Man kann sich schon vorstellen, wie es weiter geht. Die Briten bekommen von der EU Aufschub. Die diskutieren und stimmen ab und reden und wüten vor sich hin. Irgendwann gibt es dann doch eine finale Frist und man steht zu dem Zeitpunkt genauso blank da, wie jetzt. Deshalb, man sollte den Schrecken lieber gleich beenden. Alles andere ist Ressourcenverschwendung.

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Vadomar 16.01.2019, 07:55
48. Das Schlimmer an der Situation ist,...

dass die Parlamentarien im Unterhaus selbst nicht wissen, was Sie wollen.
Die Mehrheit will den Deal nicht. Die Mehrheit will auch nicht den Brexit absagen. Eine Mehrheit ist auch gegen einen Brexit. Außerdem will die Tory/DUP- Mehrheit keine Neuwahlen. MAy und Corbyn haben auch ein neues Referendum ausgeschlossen.
Liebe Briten, was wollt Ihr dann ?
Viellleicht wäre ein harter Brexit ganz heilsam ums sich neu zu sortieren. Auch wenn das zur Auflösung des UK führen sollte.
Ich kenne einige Schotten persönlich und die sind alle stinksauer auf Westminster und würden lieber heute als morgen sich vom UK lossagen.

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buffbuff 16.01.2019, 08:00
49. Sie sollten ...

... einen Volksentscheid durchführen, bei dem abgestimmt wird, ob noch ein Referendum zum Brexit durchgeführt werden soll. Dann kann jeder sein Verständnis über die Gültigkeit des durch Populismus (und nicht zu vergessen durch den Egotrip von Cameron) verseuchten ersten Referendums einbringen. Wenn es dann eine Mehrheit für ein zweites Referendum gibt, sollten alle Demokraten mit der Entscheidung leben können.

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