Forum: Politik
Mays Brexit-Pläne: Ich will, ich will, ich will
REUTERS

Theresa May wollte nett und hart sein zu den europäischen Freunden. Doch ihre Brexit-Rede zeigt vor allem eins: Die britische Premierministerin ist realitätsblind.

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schlaueralsschlau 17.01.2017, 20:30
1.

Mir tut es nur Leid für meine britischen Freunde und Bekannte, welche alle in der EU bleiben wollen.

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senapis 17.01.2017, 20:30
2. Da ist sie ja...

... die in Großbritannien seit jeher so geschätzte und immer wieder gern berufene "splendid isolation".
Wenn sie dann fix und fertig eingeführt ist, kommt der Realitäts-Kater.
Den ich auch für die Amerikaner prognostiziere.

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ichsachma 17.01.2017, 20:37
3. Aha!

[...]sicheres, wohlhabendes, tolerantes, globales Land[...] ... das würde ich aber eher mit dem Verbleib in der EU verbinden. Den Brexit verbinde ich eher mit: wettbewerbsmindernd, intolerant, abgeschottet ... und über sicher oder weniger sicher, oder ob sich daran überhaupt etwas ändert, kann man sicherlich streiten!

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tpk 17.01.2017, 20:41
4. Einzige Option

Was May da vorschlägt, ist wohl die einzige Möglichkeit des Brexit. Die anderen Möglichkeiten, Modell Schweiz, Modell Norwegen, wären nur dem Namen nach Brexit gewesen. Eine weitere Variante Brexit gibt es wohl gar nicht, man konnte halt nur nicht vollkommen ausschließen, dass die Brexitler doch noch eine aus dem Ärmel ziehen würden. Somit ist es zwangsläufig, dass May in diese Richtung gehen muss.

Trumps Vorschlag von Verhandlungen mit GB sind eigentlich zum Schmunzeln. Er will doch gerade KEINE Freihandelsabkommen mehr schließen, sondern dicht machen. Wenn er das dann plötzlich mit GB doch machen will, dann nur, weil die sich anfühlen wie seine trotzigen Kumpels, da spielen dann Prinzipien urplötzlich keine Rolle mehr. Warum nur fühlt sich das an wie Politik auf Kindergartenniveau? Mal schauen, ob der Kongress sich auf dieses Niveau runterziehen lässt.

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FlameDance 17.01.2017, 20:41
5. Der Exodus hat schon begonnen.

und zwar der Exodus diverser Firmen aus England. Als IT Freelancer habe ich bereits einige Projektanfragen erhalten, deren Ausschreibung diese Beobachtung zwar nicht explizit formulierte, anhand der Inhalte und Anforderungen aber nahelegte.
Daß die Briten sich mit dem Brexit einen ´Gefallen tun, glaube, wer will ...

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beat126 17.01.2017, 20:41
6. Man weiss es, aber steht nicht dazu

Warum nehmen eigentlich sämtliche deutsche Medien, ohne Ausnahme, die Entscheidung Anderer dermassen persönlich? Könnte es sein, dass sie selber wissen, dass das System EU nicht funktioniert, aber es einfach nicht zugeben wollen? Am Ende werden jene den höchsten Preis zahlen, die am längsten daran festhalten. Dass dies dann aber die machtlosen Bürger ausbaden müssen und die das genau wissen, wieso eben auch die Medien in der Kritik sind, schliesst dann den Kreis - oder vielmehr das Hamsterrad.

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Wahrheit2011 17.01.2017, 20:43
7.

Frau May zeigt ein sehr gutes Verhalten. Sie hält sich an das, was das britische Volk mit Mehrheit entschieden hat.

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rugall70 17.01.2017, 20:44
8. Was EU und Ostblock gemein haben: Aussteigen verboten!

Ephraim Kishon schrieb einmal: Mir ist jedes politische System recht, das es mir erlaubt auszureisen. Er war in Ungarn aufgewachsen. Hinter dem Eisernen Vorhang.

Der Ostblock hat es weder Bürgern noch Staaten erlaubt auszusteigen. Und wenn man manche Kommentare dieser Tage liest, gewinnt man den Eindruck, dass auch wir in einem Staatenbund leben, den man besser nicht verlässt. Andernfalls muss man die Rache des Verbunds fürchten. Der Verbund hat einen Namen: EU.

Ist die EU wirklich derart unattraktiv, dass sie DARAUF angewiesen ist? Muss man Großbrittanien möglichst scheitern lassen? Muss man es bestrafen, weil sonst andere auch aussteigen wollen?

Was ist denn so verwerflich an dem Wunsch, weiter in einer Freihhandelszone zu leben; aber ohne absolute Freizügigkeit? Wir wollen doch auch ein Freihandelsabkommen mit Kanada abschließen! Ohne Freizügigkeit zwischen Kanada und EU. Das geht. Das ging immer schon.

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Paddel2 17.01.2017, 20:44
9. Nur eine Rede

Reden entscheiden nichts, Reden verhandeln nichts, sie sind nur Bonbons für die Medien. May hat faktisch nichts gesagt!

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