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Mays Pläne für Kampf gegen Terror: Schlachtfeld Internet
REUTERS

Für Radikale sei das Internet der perfekte Rückzugsort, klagt Theresa May nach den Anschlägen von London. Die britische Premierministerin deutet umfassende Pläne an, wie Staaten das Netz überwachen sollen.

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brooklyner 04.06.2017, 20:12
1.

Ach Mädle, all Eure Videoüberwachung ist ja schon für die Katz, zumindest was Terrorverhinderung angeht. Was soll dann die Internetüberwachung bringen, ausser Industriespionage?

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ollydk 04.06.2017, 20:18
2. Sorry, aber...

... das ist mal wieder purer, blödsinniger Aktionismus, der gerne mal von Politikern betrieben wird, um sich zu profilieren und von der eigenen Unfähigkeit und Ideenlosigkeit abzulenken.

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Havel Pavel 04.06.2017, 20:19
3. Rückzugsort Internet, wie bitte?

Was will May damit aussagen? Die Terroristen komunizieren womöglich auch über das Internet aber zurückziehen ins Internet, wie soll dies bitte aussehen? Zurückziehen tun sie sich doch eher innerhalb der Bevölkerung, was bei offenen Grenzen und so gut wie nie stattfindenden Kontrollen ein Kinderspiel ist, wie die Historie aller Terroraktivisten bisher doch überdeutlich und unübersehbar belegt hat. Behörden die zur Verhinderung von Straftaten eigentlich verantwortlich sind werden von den politischen Entscheidungsträgern immer wieder behindert und in ihrer Arbeit ausgebremst, was ganz bestimmt nicht zu deren Motivation beiträgt, sondern eher dazu aufruft eine ruhige Kugel zu schieben und streng "Dienst nach Vorschrift" zu verrichten.

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kassandra21 04.06.2017, 20:22
4. Da sind die Engländer...

...ja in allerbester Gesellschaft mit ihrem Überwachungswahn. In Deutschland möchte unser Justizminister den Behörden - also, ziemlich vielen Behörden - den massenhaften Einsatz von Staatstrojanern erlauben.

Als wenn das was bringen würde.
Auch dieser Hinweis auf Amri und den verschlüsselten Chat ist sehr schön. Woher weiß jemand, mit wem er da kommuniziert hat und über was? Ich dachte, die Verschlüsselung kann nicht gebrochen werden?

Und hätte er da nicht gechattet, hätte es den Anschlag dann nicht gegeben? Und was hat das mit dem halben Dutzend Behörden zu tun, die in seinem Fall gedacht haben: "Wir machen mal nix, dann machen wir auch nix falsch."?

Und warum gibt es diese Chats mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eigentlich?
Ach so, stimmt ja! Da war mal was mit GCHQ und BND und NSA, die das ganze Internet abhören. Illegal, übrigens.

Und so erschafft der Polizeistaat die Bedingungen, unter denen er am besten gedeihen kann. Zur Hölle mit den "Alles überwachen!"-Idioten.

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tailspin 04.06.2017, 20:24
5. Was fuer ein Schwachsinn

Was genau hat der Anschlag auf der London-Bridge mit dem Internet zu tun? Wenn ich das richtig verstehe, waren das drei 'homegrown' Islamisten. Womoeglich haben die 3 den offenbar nicht sehr ausgeplanten Anschlag abend beim Bier in einem Pub ausgeheckt. Das einzige, was sie behindert haben koennte, war die Sperrstunde.

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Bürger Icks 04.06.2017, 20:27
6. Logisch

Weil ein paar Irre mit einem Auto und Messern Menschen angegriffen, veröetzt und getötet haben...

...überwachen wir doch alle Bürger im Internet noch ein wenig mehr als eh schon.

Solch ein reflexartiges Verhalten der Herrscherklasse schürt bestimmt auch keine "Verschwörungstheorien", von wegen Überwacvhungs- und Polizeistaat, und wem dieser Terror am Ende denn wirklich dient!

Nicht dem Schutz der Bürger, wie man ja wunderbar an England und Frankreich beobachten kann. Je mehr "Anti-Terror" Maßnahmen, je mehr Freiheitsbeschneidung "zu unser aller Sicherheit", desto öfter werden genau diese Länder von Terrorattentaten getroffen.

Und trotzdem jedesmal diese reflexhaften Rufe nach Freiheitsbeschneidung der Bürger, nach mehr Anti-Demokratie Gesetzen, um die Bürger noch mehr fühlen zu lassen, dass sie ja die poteitellen Terroristen sind, die es zu überwachen gilt.

Aber die Terroristen, die immer unter Beobachtung der "Anti-Terror" Behörden standen und stehen, ihnen bekannt waren usw, die können seltsamerweise tun und lassen was sie wollen, da scheint die Überwachung, im Gegensatz zu der gegen die Bürger, nicht zu funktionieren.

Sind aber bestimmt alles Zufälle, das man mittlerweile sogar schon den kompletten Ablauf, inklusive Politkerforderungen nach Demokratiebschneidung, voraussagen kann, lückenlos. Nach dem nächsten Anschlag, der nur durch "Pleiten, Pech und Pannen" der Anti-Terror" Behörden möglich wurde, die dafür aber sofort mit neuen und mehr Befugnissen, Geld , antidemokratischen Gesetzen belohnt werden wollen und werden.

Da kann man schon auf seltsame Gedanken kommen!

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nwz86 04.06.2017, 20:27
7. Islamische Zuwanderung ist das Problem

Es bringt nichts, das Netz überwachen zu wollen und gleichzeitig die Grenzen offenzulassen. Die Terroristen wandern nicht über das Internet ein. Man muss islamische Zuwanderung nach Europa wirksam begrenzen, ansonsten sind sämtliche Massnahmen nur sinnloser Aktionismus. Selbst bei ursprünglich friedlichen islamischen Zuwanderern kann jederzeit, möglicherweise erst 1-2 Generationen später, die Saat des Islamismus, des Dschihad, des gewalttätigen Islam aufgehen, weil die Ideologie es einfach hergibt.

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Kopf-Tisch 04.06.2017, 20:28
8. Beißreflexe

Wer erzählt Politikern eigentlich so einen Blödsinn? Man kann keine "Rückzugsorte im Internet" ausräuchern. Man kann Terror, Angst und Schrecken, auch nicht mit Krieg, der selbst Angst und Schrecken bedeutet, bekämpfen. Es funktioniert nicht.

Vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, die (Boulevard-) Presse dazu zu verpflichten, nach Anschlägen nicht ausführlich Bilder der Attentäter zu zeigen und noch Wochen und Monate später diese wieder und wieder mit Bild in Berichten quasi hoch leben zu lassen. Einige Boulevardblätter verbreiten mit ihrer Bild-Berichterstattung selbst Angst und Schrecken: Terror.

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fabiofabio 04.06.2017, 20:28
9. In 5 Jahren

werden all die Mays und Merkels die Totalüberwachung aller Bürger durchgesetzt haben, natürlich nur zu unserem Besten!
Als ob 3 Typen, die in der gleichen Wohnung leben das Internet brauchen, um Küchenmesser und Lieferwagen zu klauen.
Beim Schreiben kommt wir folgender Gedanke: Soll in Zukunft nicht mehr über die Terrorangriffe berichtet werden, indem man das Internet nach Regierungswünschen gestaltet ? So nach dem Motto: Alles nur Verschörungstheorien, wir haben keine Probleme?

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