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Mazedoniens Premier zu Namensstreit: "Ein Scheitern ist undenkbar"
Government of the Republic of Macedonia

Mazedoniens neuer Premierminister Zaev will den Jahrzehnte alten Namensstreit seines Landes mit Griechenland endlich beilegen. Die Regierung sei bereit, vielen Forderungen nachzukommen - mit einer Ausnahme.

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SirJazz 26.02.2018, 00:40
10. wow

Habe nicht gewusst, dass die Griechen engstirniger als die Türken sind! lol

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fisschfreund 26.02.2018, 00:54
11.

Solange sich Menschen über einen derart unwichtigen sch**** streiten, sind wir noch sehr nahe an der Steinzeit..

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Echt jetzt 26.02.2018, 01:11
12. Mit uns kann mans machen

Zitat von
Sollen wir Kanzlerin Merkel oder Präsident Donald Trump zwingen, beispielsweise Severna Makedonija (Nordmazedonien) zu sagen? Das wäre international beispiellos.
Mit Merkel würde das klappen. Wir nennen Burma ja auch Mijanmar, weil die Militärjunta das von uns will. Normale Länder lassen sich natürlich keine Sprachregelungen von außen diktieren.

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Seraphan 26.02.2018, 02:20
13.

Mir scheint einmal mehr, dass die Griechen ein Volk von dickköpfigen Kindern sind. Mazedonien macht eindeutige Schritte nach vorn, Griechenland überhaupt keinen. Im Gegenteil, man verlangt unsinnige Dinge, die die Verhandlungen unnötig herauszögern, und obendrein will man den Mazedonieren noch den Stolz brechen. Absolut nicht akzeptabel und für die Europäische Sache nicht förderlich.

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k.Lauer 26.02.2018, 03:31
14. GRiechenland wird immer der Verlierer sein, denn...

...in Griechenland ist das (giechische) Mazedonien nur eine von 13 Regionen, das slawische Mazedien aber ein Voll-Staat, der immer als ein solcher auftritt und als Völkerrechtssubjekt mit Uno- und Nato-Mitgliedschaft, mit eigenen Grenzen, eigener Nationalfahne, Nationalhymne, eigenen Repräsentationseinrichtungen (Botschaften, Konsulate) überall in Erscheinung tritt. und dem gegenüber eine griechischen Region namens "Mazedonien", die das alles nicht hat, immer ein nobody sein wird. Ungeachet dass vor fast 3.000 Jahren einmal ein gewisser Alexander, ein Makedonier, außerhalb des heutigen griechischen Territoriums (aber mit Griechisch-Kenntnissen) von den Griechen als einer der Ihren vereinnahmt wird. Es wird das Schicksal der griechische Region Makedonia sein, dass sie genauso unbekannt sein wird, wie etwa die Region Evia, Epirus, Thesallly Sterea Ellas oder wie sie auch immer heißen möge. Griechisch-Mazedonien, kenn wir nicht, die haben bei uns noch nichts gekauft, gibt´s die überhaupt `?

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sven2016 26.02.2018, 04:00
15.

Die Griechen haben vielleicht Probleme.

Sollen sie ihr Land erst klar bekommen und nicht die nationalistische Karte spielen.

Alexander der Große und der Begriff Mazedonien sind Streitpunkte?

Lächerlich. Wenn beide Staaten sich gegenseitig anerkennen und auf Gebietsansprüche verzichten, sollte das gut sein.

Hier mischt sich dieEU nicht ein? Weshalb nicht, bitte?

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Ontologix II 26.02.2018, 04:11
16. Die Lösung wäre einfach

Die Bezeichnung Mazedonien wurde vom Partisanenführer und späteren Diktator Tito eingeführt und hat keinerlei historische Bedeutung. Die Slawen wanderten im 7. Jh. vom Norden her ein und nahmen sich das Land. Sie bezeichneten sich vor Tito nie als Mazedonier, eher als Bulgaren, deren Sprache sehr ähnlich ist.
Der Name Jugoslawien = Südslawien ist frei und würde gut zum jetzigen "Mazedonien" passen, sofern die starke albanisch-moslemische Minderheit zustimmt.

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eunegin 26.02.2018, 06:22
17. Problem Name? Problem dysfunktionaler Kleinstaat!

In dieser Region ist das Wort Kompromiss unbekannt. Man heizt einen Streit über einen Namen von beiden Seiten derart an, dass es für beide kein vernünftiges zurpck mehr gibt. Natürlich steht dies der Entwicklung Mazedoniens im Wege, zu deren Glück überschattet es aber auch das eigentliche Problem: ein weiterer dyfunktionaler Staat auf dem Balkan. Die mangelnde Kompromissbereitschaft verbunden mit Nationalismus und großen Egos auch in Bosnien, Kosovo, Montenegro, Serbien und ja selbst bei den EU-Ländern Kroatien und Slowenien wird dafür sorgen, dass es einem irgendwann einmal wieder alles um die Ohren fliegt.

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eunegin 26.02.2018, 06:24
18. Griechenland.

Wenigstens gegenüber dem schwachen Nachbarn darf Griechenland den starken Max markieren. Das tut dem nationalem Ego gut. Klappt doch sonst schon eher wenig. Hilft nur nicht. Und eine gute Nachbarschaft sieht anders aus.

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melea 26.02.2018, 06:35
19. Karte

Die Landkarte „Mazedoniens“ im Artikel sagt mehr als tausend falsche Worte. Das ex-Jugoslawische Mazedonien hieß ursprünglich Vardarska und wurde von Diktator Josip Broz Tito in Makedonija umbenannt, um in Zukunft territoriale Ansprüche an Griechenland möglich zu machen. So steht es auch heute noch in der Mazedonischen (- Jugoslawisch inspirierten) Verfassung. Im Kunstgebilde Mazedonien leben 2 Millionen Menschen, die keine eigene Ethnie darstellen, sondern ein balkanisches Gemisch von (Jugo-) Slawen, Albanern, Roma und Türken. Es gibt hier keine echte nationale Identität die es anzuerkennen gäbe, sondern ernsthafte schwelende Konflikte innerhalb dieser Bevölkerungsgruppen, die jederzeit akut werden können und „Mazedonien“ zerreissen würden in seine ethnischen Bestandteile, zB teilweise Angliederung an “Gross-Albanien” (inkl. Kosovo). Der selbsternannte Pate der Mazedonier ist übrigens Erdogan, der hier gern mitmischt, mit Vorwand die Interessen der türkischen Minderheit.

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