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Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Mann in Wohnungsnot
AP

Ist das Mandat von Leif-Erik Holm in Gefahr? In Mecklenburg-Vorpommern gibt es Zweifel, ob der AfD-Fraktionschef wirklich seinen Erstwohnsitz im Land hat. Nun muss sich wohl ein Landtagsausschuss damit befassen.

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mistergarak 30.09.2016, 18:42
1. Viel heisse Luft um nichts!

Bei einem Politiker der etablierten Parteien würde kein Wort über ähnliche Umstände gesagt!

Ist das der Presse nicht peinlich das sie nichts sachliches gegen die AfD findet und deshalb solche Nichtigkeiten aufbauschen muss?

Dabei gäbe es doch genug Möglichkeiten sich auf der Sachebene mit der AfD auseinanderzusetzen.

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GerhardFeder 30.09.2016, 18:53
2. Medebehörde

Sein passives Wahlrecht muss doch vor der Wahl geklärt worden sein. Dafür gibt es die Behörden und Kommissionen.
Alles Banane-oder was?

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Flari 30.09.2016, 19:02
3.

Zitat von mistergarak
Bei einem Politiker der etablierten Parteien würde kein Wort über ähnliche Umstände gesagt! Ist das der Presse nicht peinlich das sie nichts sachliches gegen die AfD findet und deshalb solche Nichtigkeiten aufbauschen muss?
Sie haben völlig recht.
Es ist ärgerlich genug, dass es Leute gibt, die sich erlauben, der AfD nicht uneingeschränkt zuzujubeln.
Aber dann sollte man doch zumindest soviel Anstand besitzen, sich dann eben gar nicht zur AfD zu äussern.
Hat sich denn jemals einer von der AfD sich erlaubt, etwas Negatives über eine andere Partei oder einen ihrer Mitglieder zu sagen?

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egoneiermann 30.09.2016, 19:06
4.

Zitat von mistergarak
Bei einem Politiker der etablierten Parteien würde kein Wort über ähnliche Umstände gesagt! Ist das der Presse nicht peinlich das sie nichts sachliches gegen die AfD findet und deshalb solche Nichtigkeiten aufbauschen muss? Dabei gäbe es doch genug Möglichkeiten sich auf der Sachebene mit der AfD auseinanderzusetzen.
Der Gute wohnt seit Jahren mit Famlie in Berlin und hat soch wohl extra für die Wahl umgemeldet (die Famiie wohnt natürlich weiter in Berlin), somit ist das rechtlich ok. Wäre das aber bei einem Nicht-AfDler aufgefallen, würden hier die AfD-Fans geifern, dass die Politiker der anderen Parteien nur an sich und den Sitz im Landtag denken würden. Tja und nun kommt eben raus, dass die AfD da gar nicht so anders ist und das Parteieengestz nur rechtlich beachtet wird nicht aber inhaltlich.

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larry_lustig 30.09.2016, 19:07
5. Hoffelder hinterzog Steuern

in Berlin, weil es als MdB längere Zeit "vergaß" seinen Zweitwohnsitz in Berlin anzumelden, komisch, auf dem wurde nicht so rumgehackt. Neutrale Berichterstattung wir halt gerne gefordert, aber selber nicht vorgelebt...

Mir ist auch nicht bewusst, dass Ehepaare einen gemeinsamen Wohnsitz haben müssen.

Vermieter sind ganz enge Grenzen gesetzt, die Nebenkosten anzupassen.
Wenn der Besuch (=fester Freund) 3 Tage die Woche da ist, gibt es dafür noch keinen Grund. Also zahlen die anderen Mieter mehr. Wenn er nur am Wochenend in Berlin ist, ist das also demnach immer noch kein Grund dort gemeldet zu sein.....

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cato. 30.09.2016, 19:15
6.

Da haben ja die Debatten um Geburtsurkunden mehr Hand und Fuß gehabt. Ein Spitzenkandidat im Wahlkampf hält sich ohnehin nicht sonderlich viel in seinem Hauptwohnsitz auf, sondern tingelt durch die Städte und Dörfer des Landes, wo er zur Wahl steht. Insofern rechtzeitig umgemeldet Sache erledigt - das Gesetz soll ohnehin nur Mehrfachwahlen verhindern.

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mistergarak 30.09.2016, 19:17
7. Den Sarkasmus dürfen sie behalten!

Zitat von Flari
Sie haben völlig recht. Es ist ärgerlich genug, dass es Leute gibt, die sich erlauben, der AfD nicht uneingeschränkt zuzujubeln. Aber dann sollte man doch zumindest soviel Anstand besitzen, sich dann eben gar nicht zur AfD zu äussern. Hat sich denn jemals einer von der AfD sich erlaubt, etwas Negatives über eine andere Partei oder einen ihrer Mitglieder zu sagen?
Es geht hier nicht darum der AfD zuzujubeln, es geht hier um eine beispiellose Hetzkampagne!

Haben sie schon jemals einen Artikel um ähnliche Lebensumstände bezüglich einen CDU, SPD, FDP, Grünen Politikers gelesen?

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traurigeWahrheit 30.09.2016, 19:22
8. Wieder mal eine Nichtnachricht!

Erinnert mich ein bisschen an die "dubiosen Wahlkampfhelfer der AFD" in Berlin. Man wünscht sich, das die AFD gegen Gesetze verstößt (in MV beispielsweise die Wohnsitzfrage, in Berlin die Finanzierung von Wahlmitteln), aber wenn man es schafft, den Text komplett zu lesen, stellt man erstaunt fest, das doch alles okay ist. Ich habe das Gefühl, das man sich mehr darüber ärgert, das man nichts stichhaltiges findet, als über das (angebliche) Vergehen an sich.

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Oberleerer 30.09.2016, 19:29
9.

Endlich wird das Thema mal wieder auf diese Gesetze gerichtet. Hoffentlich schafft die AfD diese Zweitwohnsitz-Steuern ab.
Das Gesetz, was ursprünglich erschaffen wurde um Helgoland ein wenig Geld zuzuschanzen hat in Folge viele kleine Gemeinden entvölkert. Es bestraft die geforderte Mobilität der Menschen.

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