Forum: Politik
Mecklenburg-Vorpommern nach der Wahl: Und jetzt?
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SPD und CDU haben in Mecklenburg-Vorpommern deutlich an Stimmen verloren - und werden wohl dennoch weiterregieren. Was bedeutet das für das Land? Und was für die Bundespolitik?

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utfcmac 05.09.2016, 07:01
1.

So wirds dann wohl 2017 auch im Bund kommen und weitere 4 Jahre verloren ins Land gehen.

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der_gärtner13 05.09.2016, 07:01
2. Die AFD Protestwähler

zementieren eine Bundes- und Länderweite GROKO.

Dieser Protest geht auf Kosten aller nach hinten los.

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Poli Tische 05.09.2016, 07:05
3. Der Sieg der AfD.....

.....ist ein Sieg des Egoismus, der Kaltherzigkeit, des Neids, der Dummheit von Menschen ohne Weitblick!

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naklar261 05.09.2016, 07:05
4. interessanter...aber besser?

das macht die sache interessanter, ob das aber auch besser ist wird sich zeigen. Wuerde ich meinen Lebensmittelpunkt noch in Deutschland haben, wuerde ich das natuerlich anders sehen...wems zu Blau wird sollte fruehzeitig anfangen.

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raetselfreund 05.09.2016, 07:11
5. Nur eine Stimme Vorsprung für Rot-Rot?

Nehmen wir doch mal die Zahlen die hier auf Spon veröffebtlich wurde dann hat Rot-Rot 37 Stimmen, Schwarz-Braun hingegen 34. Damit fällt die gesamte Argumentation, warum es unbedingt weiterhein Rot-Schwarz sein muss in sich zusammen.

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jufo 05.09.2016, 07:16
6. Mecklenburg hat keine große Koalition

sondern die Einheitspartei aus CDU und SPD hat die absolute Mehrheit. Sie schreiben doch, dass es inhaltlich zwischen den Parteien kaum Differenzen gibt.

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rosskal 05.09.2016, 07:29
7. Mehr Differenziertheit vonnöten!

Die etablierten Parteien sollten sich nicht mit den Rechtsextremisten gemein machen: beide unterscheiden nicht zwischen Immigrationskritik und Fremdenfeindlichkeit. Diese Undifferenziertheit, so meine ich, treibt wohl recht viele Wähler zur AfD.

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hockeyversteher 05.09.2016, 07:30
8. Was das Wahlergebnis...

... auch zeigt:
1.) Wahlen werden immer mehr zu Wahlen des Spitzenkandidaten. Und da hatte die SPD in MeckPom, die CDU in SaAn, die Grünen in BaWü und wieder die SPD in RhePf die besten. Die konnten sich in Folge persönlicher Integrität gegen den Bundestrend stellen. Zum Auslaufmodel werden dabei "Doppelspitzen". Die sind viel zu unscharf.

2.) Je mehr Distanz dieser integre Spitzenkandidat zu Merkel hat, um so besser.

Und das ist für Merkel mit Blick auf die Bundestagswahl ein Menetekel. Wie soll sie sich von sich selbst distanzieren, ohne die eigene Integrität zu verlieren?

Merkel hat die CDU so weit nach links gerückt, hat so viel politisch Heimatlose erzeugt, dass im konservativen Bereich die riesige Lücke aufgerissen wurde, die nunmehr die AfD konsequent besetzt. Wie sollen diesen Kurs Merkel, Altmaier, Kauder oder Taubert korrigieren, ohne sich selbst Versagen zu attestieren?
Sollte Merkel aber einfach den "Schuss" nicht hören wollen, führt sie ihre Partei deutlich unter die 20%-Marke und macht sich im Bund abhängig von Seehofer, der auch kein Freund ihrer Linke ist.

Das ist so naheliegend, dass es noch der letzte CDU-Parteisoldat sehen kann. Wird die einst so stolze Partei sich das gefallen lassen?

Was bleibt - Merkel hat fertig.

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mwroer 05.09.2016, 07:30
9. ... gibt es keine Alternative

Nicht? Minderheitsregierung? Mehrheiten suchen und vorallem *überzeugen*? Das war bei der letzten Bundestagswahl schon der Makel der Medien - keinerlei hinterfragen aller Optionen sondern stumpf 'GroKo ey' in die Welt geblasen.

Nur eine Stimme Mehrheit ist ein Risiko? Ja - für die SPD.

Liebe Medien - gewöhnt doch wenigstens Ihr Euch wieder die Sichtweise an das Parteien verdammt nochmal für die Bürger regieren, für das Land und nicht zum bequemen Selbstzweck des Eierschaukelns.

Was ist aus Euch geworden?

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