Forum: Politik
Mecklenburg-Vorpommern nach der Wahl: Und jetzt?
AFP

SPD und CDU haben in Mecklenburg-Vorpommern deutlich an Stimmen verloren - und werden wohl dennoch weiterregieren. Was bedeutet das für das Land? Und was für die Bundespolitik?

Seite 8 von 23
Dr.Ulrich 05.09.2016, 08:34
70. Das verstehe ich nicht

Nachdem ich mich gerade in der Zeit über die einzig sinnvolle grafische Darstellung (absteigend) der Wahlergebnisse gefreut habe, frage ich mich, warum in allen anderen Grafiken, die AfD grundsätzlich als letzte Partei erscheint. Kann mir das jemand erklären?

Beitrag melden
egoneiermann 05.09.2016, 08:35
71.

Zitat von jufo
sondern die Einheitspartei aus CDU und SPD hat die absolute Mehrheit. Sie schreiben doch, dass es inhaltlich zwischen den Parteien kaum Differenzen gibt.
Komisches Demokratieverständnis, wenn es in wichtigen politischen Fragen Einigkeit gibt, dann ist das schlecht. Sowas kann nur von jemand kommen, der nicht wirklich demokratisch denkt und sich mit seinem politischen Verständnis weit außerhalb der Gesellschaft befindet.

Beitrag melden
Bananenschale 05.09.2016, 08:36
72. Nee, ...

Zitat von utfcmac
So wirds dann wohl 2017 auch im Bund kommen ...
... denke ich nicht.

Die Grünen werden nicht aus den Bundestag fliegen; sie werden wohl verlieren. Ebenso wird die SPD stärker verlieren als in Meklenburg-Vorpommern. Womöglich liegt sie hinter der AfD. Auch die Links-Partei und die Unions-Parteien werden verlieren. Nicht unwahrscheinlich, daß die FDP wieder in den Bundestag einzieht.

Für Schwarz-Rot ( SPD ) dürfte es nicht mehr reichen. Ebensowenig für Rot-Grün-Rot. Wohl aber für Schwarz-Rot-Grün. Oder für Schwarz-Afd-FDP, sofern die FDP in den Bundestag einzieht.

Somit stellt sich die Kanzlerfrage 2017 in folgender Weise:

1.) Fr. Dr. Merkel tritt ab. Denn die Verluste der Unionsparteien gehen auf ihre Kappe. Sie weiß es auch; anders ist ihr aktuelles Verhalten gar nicht zu erklären. Die CSU dürfte gestärkt werden und die Verluste der Unionsparteien insgesammt etwas dämpfen.

2.) Wer führt eine Schwarz-Rot-Grüne Koallition? Fr. U. von der Leyen? Denkbar ist es.

3.) Wer führte eine Schwarz-AfD-FDP-Koallition? Sehr wahrscheinlich Hr. Horst Seehofer.

Lustig sind die Aussichten nicht; da haben Sie Recht! Zumahl sich jetzt zeigt, daß es ein gravierender strategischer Fehler von historischer Dimension der SPD war, in 2013 nicht Rot-Grün-Rot zu versuchen. Und das zeigt sich brandaktuell in Meklenburg-Vorpommern: Die Fortsetzung der Rot-Schwarzen Koallition dürfte die AfD weiter stärken. Eine Rot-Grüne Koallition wäre besser, weil sich dann AfD und CDU in ihren Oppositions-Rollen ein Stück weit neutralisierten und sich die Verhältnisse für die eher links orientierten Parteien stabiliserten. Ähnliches gilt auch im Bund.

Die wirklichen Probleme der Zeit werden von keiner Partei, von keiner Koallition gelöst ( werden können ). Da kann im Grundgesetz stehen was will.

Beitrag melden
quax1965 05.09.2016, 08:39
73. Schade

das die SPD und CDU nicht verstehen wollen, das große Koalitionen den Rand stärken.
Es ist Zeit für neues!
Und das ist die linke Alternative. Fangt an Politik zu machen, weg vom reinen Machterhalt, sonst ist es bals zu spät.

Beitrag melden
Pfaffenwinkel 05.09.2016, 08:41
74. Frau Merkels Politik

wurde abgewatscht. Hoffentlich versteht sie die Signale auch richtig, sonst droht ein böses Erwachen bei der Bundestagswahl.

Beitrag melden
wardawas? 05.09.2016, 08:41
75. Weckruf

nicht nur die Politiker, auch die Wähler müssen endlich aufwachen. Die Politik muss viel besser erklären was sie macht und warum. Die Wähler müssen sich mit Politik auseinandersetzen, nicht nur alle paar Jahre und sie müssen wählen gehen. Alle sind letztendlich von politischen Entscheidungen betroffen, darum sind auch alle verantwortlich. Was die "schweigende Mehrheit" wollen mag, fällt unter den Tisch. Gehört wird nur wer laut genug ist.

Beitrag melden
Dr.Ulrich 05.09.2016, 08:42
76. Das ist richtig!

Zitat von hansgustor
Die Koalition mit der CDU ist der Untergang der SPD. Ein Bündnis mit den Linken wäre langfristig besser. Aber den Fehler machen Sie immer wieder.
Aber weil es bei derartigen Rochaden einzig und allein um Machterhalt, und nicht um politisch sinnvolle Arbeit geht, werden das immer wieder erleben - bis ... na ja, siehe FDP.

Beitrag melden
heinz bauer 05.09.2016, 08:42
77. fdp draußen

das ist vielleicht die Quittung dafür das
sie dreyer den Steigbügelhalter gemacht haben

Beitrag melden
prince62 05.09.2016, 08:43
78. Die Ex-GroKo bekommt ja nicht mal mehr die Hälfte der Stimmen

Zitat von der_gärtner13
zementieren eine Bundes- und Länderweite GROKO. Dieser Protest geht auf Kosten aller nach hinten los.
Nee, schon jetzt in Meck-Pom kommen die sogenannten und selbsternannten Volksparteien zusammen nur noch auf nicht mal die Hälfte der Stimmen,

auch in Berlin bzw. Bund scheint nach aktuellen Umfragen die Mehrheit langsam dahin zu schmelzen, dabei regiert man seit 2013 ja mit über 70% der Abgeordneten, den Niedergang in nur 4 Jahren muß man sich ja mal vor Augen halten, Merkel, Gabriel und Steinmeier sei Dank,

nächstes Jahr reicht es wohl nicht mal mehr für die Hälfte, dann müssen auch die grünen Spießer mit an Bord geholt werden, die Neue Deutsche Einheitspartei ist dann so gut wie sicher.

Beitrag melden
schmidthappens 05.09.2016, 08:43
79. oder anders ausgedrückt:

Zitat von Poli Tische
.....ist ein Sieg des Egoismus, der Kaltherzigkeit, des Neids, der Dummheit von Menschen ohne Weitblick!
...da zeigt sich doch wieder einmal wie DUMM die Deutschen sind....

Beitrag melden
Seite 8 von 23
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!