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Mecklenburg-Vorpommern: Rechts außen bestens aufgestellt
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Die AfD hat künftig die zweitstärkste Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern. Einige der neuen Abgeordneten flirten offen mit dem rechtsextremen Lager. Wer zieht da in den Schweriner Landtag ein?

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widder58 06.09.2016, 18:34
1. Machen Sie sich doch nicht lächerlich

Ihre Fokussierung auf ein paar Rechte in der AfD wird nun wirklich langsam zum Witznummer. Die AfD besteht zu einem überwiegenden Teil aus Ex-Politikern aller anderen Parteien, selbstverständlich darunter auch einige, aus dem rechten Spektrum.
Was Sie hier inszenieren wollen hat schon den Charakter eines Verfolgungswahns. Zudem saß die NPD bekannterweise bereits im Landtag. Also im Norden sicher nichts Neues.

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baumeister225 06.09.2016, 18:50
2. Verfolgungswahn

Ich würde gerne mal die selbe Aufstellung über Politiker der Linken, Grünen, SPD und CDU/CSU sehen. Da kann man quasi jedem mehr oder weniger bedenkliche oder seltsame Aussagen zu verschiedensten Themen nachweisen. Jetzt zu versuchen jedem AFD Politiker wenigstens eine Aussage nachzuweisen welche man irgendwie negativ deuten kann wird schön langsam lächerlich. Das geht Richtung Verfolgungswahn. Setzt euch doch lieber mal mit den Themen auseinander mit denen offensichtlich viele Bürger unzufrieden sind und welche offensichtlich für viele von keiner der o.g. Parteien akzeptabel beantwortet werden. Also EEG, TTIP, Euro-, Banken- und Griechenlandrettung, sinkende Realllöhne, unbezahlbarer Wohnraum, steigende Sozialausgaben, zerfallende Infrastruktur. Und wieso jahrelang der Gürtel immer enger geschnallt werden musste, kein Geld für nichts da war aber jetzt sprudeln die Milliarden nur so für Banken, Griechenland, Migration usw.
Das wirft Fragen auf!

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joG 06.09.2016, 18:56
3. Ich bin mir nicht sicher....

.....dass eine Partei, die von allen bestehenden grossen Zulauf hat mit "rechts" richtig bezeichnet werden kann. Sie ist eher als "Konsenspartei" vielleicht zu benennen. Aber sie ist halt noch neu und Deutsche fremdeln lange. Das war schon bei den Grünen so, als sie progressiv noch waren.

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larsmach 06.09.2016, 18:57
4. Wieso immer nur

Manche wundern sich, wie solides Wirtschaftswachstum in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Wahlergebnis für die AfD zusammengehe. Es geht vorzüglich!
Die AfD hat auf ihrem Parteitag entschieden, Sozialleistungen abbauen zu wollen (kein Arbeitslosengeld I mehr). Dafür sollen Arbeitnehmer demnächst vollkommen selbst vorsorgen.
Außerdem soll die mickrige Erbschaftssteuer ganz abgeschafft werden, ebenso wie Gewerbesteuern der Gemeinden.

Das ist eine Partei der Reichen, die da ein Fünftel der Stimmen geholt hat - zumindest ist nur das stimmig, wenn man das Programm der AfD liest. Niemand mit kleinem Einkommen, nix zu vererben oder wohlmöglich prekären Lebensverhältnissen würde doch so eine Partei wählen, die komplett auf die Interessen reicher Leute und Unternehmen zugeschnitten ist: So blöd kann keiner sein!
Umgekehrt wird also ein Schuh draus: Gerade WEIL Mecklenburg-Vorpommern wirtschaftlich so stark ist, wählt ein Fünftel der Wahlberechtigten eine stramm unternehmerfreundliche Partei für den Abbau teurer Sozialleistungen. Gratulieren wird doch einfach diesem Fünftel der Wählerinnen zu ihrem offensichtlich überbordenden Wohlstand!

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kuac 06.09.2016, 19:01
5.

Zitat von widder58
Machen Sie sich doch nicht lächerlich Ihre Fokussierung auf ein paar Rechte in der AfD wird nun wirklich langsam zum Witznummer. Die AfD besteht zu einem überwiegenden Teil aus Ex-Politikern aller anderen Parteien, selbstverständlich darunter auch einige, aus dem rechten Spektrum. Was Sie hier inszenieren wollen hat schon den Charakter eines Verfolgungswahns. Zudem saß die NPD bekannterweise bereits im Landtag. Also im Norden sicher nichts Neues.
Eher machen Sie sich durch Ihre Umarmung der NPD lächerlich. Sind diese rechtsaikalen für die AfD so wichtig, dass man sie nicht aus der Partei ausschließt? Anscheinend hat Frau Petry gewisse Schwäche für diese Leute. Warum eigentlich?

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candidesgarten 06.09.2016, 19:04
6. Grandios

Ich muss mich einmal mehr über die Medien wundern: Über Kandidaten kann man auch vor (!) einer Wahl informieren. Wolfgang Gedeon war ein Antisemit bevor er in den Landtag von Bawü gewählt wurde, Protestwähler hätten sich sicher vor der Wahl bereits für seine paranoide WEltsicht interessiert. Oder? Die Möglichkeit bestand. Dasselbe nun im McPomm. Ralph Weber, ein Professor des Zivilrechtes, der Thor Steinar trägt, gegen den Ausschluß von NPD-Kandidaten für die Position eines Landrates (politischer Beamter, Chef der Kreispolizei ) ist, und auch ansonsten viel Unfug von sich gibt. Bestenfalls Unfug. Toll, dass die Medien das dem Wähler allenfalls hinterher mitteilen. Sicher, Kandidaten kann man bei der Wikipedia oder Wikinews überprüfen, deren Rechercheure geben sich immer mehr Mühe als der durchschnittliche Reporter. Warum gibt es den Journalisten aber noch? Für Meinungen? Meinungen habe ich selber, dass die AfD böse und pfui ist, Merkel aber heiliggesprochen gehört, das habe ich zum Erbrechen von Euch vernommen. Für Dunja Halalis Meinung werde ich sogar besteuert. Warum (!) die AfD pfui ist, das wäre mal ne Nachricht gewesen. Und ja, Figuren wie Ralph Weber unterfüttern ein eher dunkles Bild der AfD. Viel mehr als tendenziöse Berichte über das dumme Mecklenburg, so wie kluge Hamburger Journalisten es sich vorstellen und dass - HÖrt, Hört - Frauke Petry beim Presseball war. Wie sagt Herr Nelles: Die Wähler der AfD sind alles Rassisten, ihn wundert nichts. Mich schon. Für derart tiefschürfende Analyse kann man bezahlt werden?? Respekt, Herr Nelles, Respekt. Wieso wird der Lehrerstammtisch in Poppelsdorf nach dem siebten Rotwein es dann nicht? Sind die schon zu tiefschürfend? Mann, Mann, Mann. Dass Journalismus teuer ist, geschenkt. Das er seinem Untergang faktenfrei und meinungsfreudig noch entgegenstürmt, das wundert dann doch. Erst Fakten, dann Fakten, dann etwas Fakten, - dann die Meinung, so formuliert, das kenntlich wird, dass der Journalist weiß, das es andere Meinungen möglw. gibt, in dieser komplexen Welt. Das sollte die Reihenfolge sein. Ihr macht es genau anders herum. Lügenpresse? Wäre ja schön.Ihr seid entschuldigt. Wer schläft, der sündigt nicht und Dummes Zeug ist nicht immer gelogen, sondern oft nur im Aufwachen rausgebrabbelt. Und nun zur Wikipedia. Vielleicht hat ein Student oder ne Hausfrau oder ein Lehrer im Ruhestand Eure Arbeit schon gemacht.

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keksen 06.09.2016, 19:10
7.

Zitat von widder58
Ihre Fokussierung auf ein paar Rechte in der AfD wird nun wirklich langsam zum Witznummer. Die AfD besteht zu einem überwiegenden Teil aus Ex-Politikern aller anderen Parteien, selbstverständlich darunter auch einige, aus dem rechten Spektrum. Was Sie hier inszenieren wollen hat schon den Charakter eines Verfolgungswahns. Zudem saß die NPD bekannterweise bereits im Landtag. Also im Norden sicher nichts Neues.
Lächerlich sind Kommentare wie der Ihre. Die AfD ist rechtsnational, bzw. populisitsch bis rassistisch. Rassistische, antisemitische, islamophobe etc. Kommentare und Aussagen sind keine Seltenheit, sondern die Regel und ein Großteil der Anhänger stimmt dem zu oder ist so abgestumpft, dass sie damit augenscheinlich kein Problem haben. Begreifen Sie das mal.

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unimatrix 06.09.2016, 19:16
8.

@2: Bei allem Verständnis, aber wenn Sie jetzt erst eine AFD brauchen um zu merken, dass hier irgendwas schiefläuft, spricht das jetzt auch nicht unbedingt für Sie! Sie suchen also bei ausgesprochenen "Rechten" (also rechts der CDU/CSU) die Antworten auf die Fragen zu den Problemen des Kapitalismus? Schreiben Sie mir bitte, wenn Sie die passenden gefunden haben. Ich habe ungefähr noch 30 Jahre Restlebenszeit, ich bleibe gespannt!

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mijaps 06.09.2016, 19:21
9. Witzblatt

So langsam verkommt SPON zum Witzblatt. Diese ewig-gleichen ewig-gestrigen Schmähungen der EX-SPD/Linke-WählerInnen, der EX-Grüne/NPD-WählerInnen, der EX-CDU-WählerInnen ist schon lange auf dem Wahlpropaganda-Abstellgleis gelandet. Diese Gleichschaltung mit den Öffentlich-Rechtlich-Vollfinanzierten nimmt doch kein Mensch mehr ernst. Da haben Menschen gewählt. Keine "Ratten", die "Rattenfängern" auf den Leim gingen, keine "Lümmel", keine "Braunen Horden" und was es so an Schmähungen gab und gibt. Menschen, die den BerufspolitikerInnen einfach zeigen mussten, wo sie falsch liegen...

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