Forum: Politik
Medienbericht: 40 Prozent der AfD-Mitglieder im Osten gehören rechtem "Flügel" an
Getty Images

Der "Flügel" der AfD ist im Osten besonders stark. Nun fordern mehrere Landesvorsitzende aus dem Westen, der Gründer der Gruppe Björn Höcke solle als Parteichef kandidieren - aus Kalkül.

Seite 1 von 17
Little_Nemo 14.07.2019, 00:27
1. Lasst mal das Geflügel ran

Höcke als "Großer Vorsitzender" böte sich ja an. Dann bräuchten all die Glatzen ihre "88"-Tatoos nicht überstechen zu lassen. Blöd daran wäre bloß, dass sich dann nicht mehr abstreiten ließe was bisher ja noch gar niemandem aufgefallen ist: Dass die AfD eine Partei von total ausgebufften Rechtsradikalen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zukunft3.0 14.07.2019, 00:35
2.

Höcke geht gar nicht. Er spaltet die Partei und macht sie unwählbar. Wann begreifen die das endlich. Das ist auch nicht, was die Mehrheit der Wähler will. Für viele ist es eine Protestpartei. Wer will sich schon mit Rechten in eine Ecke stellen lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
formix 14.07.2019, 00:35
3.

Mich würde mal interessieren, wieviel von CDU/CSU dem rechten "Flügel" zuzuordnen sind. Gibt es darüber Analysen von unseren Sicherheitsbehörden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Grandiot 14.07.2019, 00:38
4. Machtpoker

Auch wenn es mich tierisch freuen würde, Bernd Höcke als Kandidaten für den Parteivorsitz untergehen zu sehen, so wird er dennoch kaum so dämlich sein, einen so offensichtlich ausgeworfenen Köder zu schlucken. Höckes primäres Ziel dürfte im Augenblick ohnehin nicht der Parteivorsitz, sondern die Befriedung der AfD und damit verbunden die Wahrung ihrer Einheit sein, denn davon hängt auch Höckes politisches Überleben ab, ebenso wie das von Weidel, Meuthen und wie sie nicht alle heißen. Eine zerstrittene AfD mit Flügelkämpfen, Parteiausschlussverfahren etc., wie sie sich zuletzt ja häufig präsentiert hat, ist das letzte, was diese Leute gebrauchen können. Eine parteiübergreifende Zusammenarbeit, auch untereinander verfeindeter Strömungen, ist ein notwendiges Übel, das alle Beteiligten vorerst bereit sind in Kauf zu nehmen. Mit der Zeit wird sich dann abzeichnen, welche Strömung (die Gemäßigten vs. "Flügel"), innerhalb der Partei machtpolitisch die Oberhand gewinnt. Dabei dürfte Höckes "Flügel" auf lange Sicht wohl die besseren Karten haben. Bis es aber zur finalen Machtübernahme kommt, heißt es in der AfD aber erstmal weiter heile Welt spielen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kaffeeforyou 14.07.2019, 00:40
5.

...Wenn man diesen Bericht gelesen hat , wünscht man sich die Mauer zurück;
der Osten hat immer noch begriffen , was Demokratie und Freiheit bedeutet.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ceroc 14.07.2019, 00:50
6. Zu weit Rechts...

Höcke als Parteivorsitzender wäre mir als Ex CDU Wähler zu radikal.
Habe einige Reden gehört um mir ein Bild zu machen.
Allerdings sehe ich aktuell keinerlei alterative Parteien bei denen die eigenen Bürger an erster Stelle stehen und Primar darum unsere Standards zu halten.


Wenn es keine gemäßigte Rechte Partei gibt dann halt eine Höcke AfD. Allerdings kann ich mir vorstellen das da nicht jeder dabei ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joernthein 14.07.2019, 00:52
7. Ach,

40% gehören als Mitglieder (und Folgsame) zum faschistisch angehauchten "Flügel" der AFD? Und die restlichen 60%? Haben auch aufgehört zu denken? Ist wohl leider so. Bleibt immerhin noch ein Rest von weit mehr als 80% vernunftbegabter Bürger in diesem gesamtdeutschen Land.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Findus_1 14.07.2019, 01:07
8. Zeichen setzen!

Der Flügel ist nicht weniger rechtsradikal wie die identitäre Bewegung. Der Ost-AfD muss ein Zeichen gesetzt werden, dass wir keine rechtsradikalen Rassisten in Deutschland dulden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
anja_markmann 14.07.2019, 01:18
9. Blödsinn

Lesen Sie nicht die aktuellen Presseartikel ihrer Konkurrenz? Laut FAZ hat Höcke bereits gesagt, dass er nicht als AfD Bundeschef kandidieren will.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 17